Die Tagcloud...
Schließlich habe ich mir das ja nur als Vorstufe gedacht. Quasi Grundlagenforschung. Morgen werde ich diese Art von Tagwolke versuchen auf die Website von Arbeit zu bringen. Mal sehn ob es klappt. Schließlich ist Dezember und Stress ist für mich ja ein Fremdwort...
Verarscht ihr mich?
Als ich gerade von der Schule komme, blockieren mir Demonstranten den Weg hoch zu meiner Wohnung! Ich hatte grade zum Samstag Schule und die gehn mir auf den Zeiger! Ein, zwei Pogoeinlagen und Kraftausdrücke später war ich auf dem rechten Wege nach Hause. Blöden Wixxer!
Da ich ja heute zum Geburtstag bei Sebastian eingeladen bin und Bier versprochen habe, musste ich also nochmal runter in den Konsum, um welches zu holen. Als ich wieder zurück will (vom Einkauf), tut sich folgendes Bild auf: Sitzblockade - 8Mio Polizisten drumrum. Und ich buckel mich mit dem kasten ab.
"Halt, Stop. Hier gehts ni durch"
- "Wat? Ich wohn hier! Also.. da oben!"
"Hm müssen Sie außen rum"
- "Aber.."
"Wird schwer, wa?"
- "Aber hallo! Nein, Ihre Hilfe brauch ich ni! ;) "
"Hmm"
- "Und warum ni durch?"
"Die Sägearbeiten! Wird zu gefährlich!"
- "Aha... Waren letzte Woche auch! (ohne Polizeiaufgebot) naja.. tschau"
*Mayo geht*
"Hey Sie! Können durch!"
- "Verarscht ihr mich!? Ihr müsst die verarschen *auf Demoassis zeig*!!!"
"Hehe jo... also, durch jetze"
Die Polizei, dein Freund und Helfer!
1080p
Ich bestellte mir bereits anfang November die Elite bei dem Onlineversandhandel PrimusTronix. Das war leider ein Fehler. Meine 433,- Euro wurden sehr schnell überwiesen und danach passierte erst mal nichts. Nach zwei Wochen nahm ich mal Kontakt auf und erkundigte mich nach dem Verbleib meiner Bestellung. Sie wollten mich auf einen späteren Liefertermin vertrösten, da sie nicht wüssten, wann ihr Zulieferer liefert. Auf Deutsch: Sie warten noch auf Rücksendungen unzufriedener Kunden. Da wurde es mir zu bunt und ich stornierte die Bestellung. Das Geld war nach zwei Tagen wieder da.
Also ging ich nochmals auf Suche und stieß auf topvisionshop.com. Hier habe ich auch schon meine Casio Exilim erstanden. Auch vor einem Jahr. Ich war mit dem Shop damals sehr zufrieden und auch diesmal waren sie sogar noch günstiger als PrimusTronix. Endpreis: 424,- Euro. Ich bestellte und nach einer Woche ging die Elite auf den Weg.
Aus Erfahrung habe ich gelernt, den Händler in den ergänzenden Bemerkungen noch einen Hinweis auf die Nachbarn zu notieren, welche gern für mich ein Paket entgegen nehmen. So kann man abends noch fix zum Nachbarn springen und das jew. Paket abholen. Die Packstation war mir in dem Falle einfach zu weit.
Ich klickte also am Auslieferungstag alle 3 Minuten auf die Sendungsverfolgung von DHL und freute mich wie Bolle, als gegen 16 Uhr die Meldung erschien „Beim Empfänger abgeliefert“. Nach der Arbeit bin ich noch zu meiner Freundin und danach im Tiefflug nach Haus – zur Nachbarin *hrhr*
Doch die hat schon gepennt!!! Oder war nicht da oder irgendsowas unzuverlässiges! Naja, wenigstens waren die Spiele im Briefkasten, die ich via verleihshop.de bestellt hatte. Also mit etwas gebremsten Schaum „nur“ auf der 360 Premium datteln. Kein Full HD für den Mayo.
Doch gestern war sie da! Die Nachbarin war da! Und ich bekam endlich mein mir geschenktes Weihnachten! Vorher noch duschen und frisch machen, danach das Ding aufbauen. Eine Zeremonie herrlicher als die Wahl eines neuen Papstes. Dann kam die Stunde der Wahrheit. Geht sie an? Und wenn ja, wie laut ist sie? Wann geht sie wieder aus? Gibt es einen Ring of Death? Sie ging an, sie blieb an, sie schnurrt fast unhörbar leise vor sich hin. Und mit 1080p (FullHD) ist selbst das Menü eine Augenweide.
Ich werde mich nun also erst einmal bis Neujahr vom Blocken verabschieden und 3 Wochen lang Nerd spielen. Danke für euer Verständnis.
Ohne Bullshit.
PS: Warum ich bei sommerähnlichen Temperaturen mit den Öffentlichen fahre sei an dieser Stelle mal nicht hinterfragt.
Alle Jahre wieder
Ich möchte heute über die Art und Weise schreiben, wie in einer Firma die „Weihnachtspost" verschickt wird. Zunächst einmal fällt dem Chef mit einem Blick aufs aktuelle Kalenderblatt auf, dass ja schon wieder Dezember ist und man ja noch unbedingt diese tollen Weihnachtsbriefe verschicken müssen. Die Firma selbst verschickt diesen Kram natürlich nicht. Das übernimmt ein Versandpartner. Man ist ja nicht blöd. Die Firma macht nur so Kleinigkeiten wie Briefpapier raussuchen, Texte ausdenken, die Briefe in Umschläge stecken und anschließend die von einer externen Firma gedruckten Adressetiketten auf die Umschläge kleben. Nein, es gibt keine Drucker, in die man die Umschläge spannen und diese dann mit den Adressen bedrucken könnte. Mal ganz von einer Frankiermaschine abgesehen. Wär ja auch zu teuer. Für einmal im Jahr nur ca. 13.000 Briefe verschicken.
Also was macht man? Von der Weihnachtspost mal abgesehen bricht man noch eine Gutscheinaktion übers Knie, welche man auch per Post verschickt, addiert noch eine Kundenzeitschrift exklusiv für einen bestimmten Kundenstamm und bringt das alles zusammen. Das heißt: Seit 2 Wochen tüteln in besagter Firma Azubis, Praktikanten, Familienangehörige und Bekannte vom Chef Gutscheine, Kundenzeitschriften und Weihnachtsbriefe für alle ein. Also jeder Kunde wird mindestens zweimal genervt.
Dies also war das Versandchaos. Nun einmal zur Organisation itself: Zunächst einmal kommen die Gutscheine ins Haus und beinahe niemand ist zufrieden mit der Gestaltung der Gutscheine. Aber das sind ja alles Laien und haben ja keine Ahnung. Zum Glück sind die Empfänger alles ausgebildete Medienfachkräfte. Nun also tüteln besagte Azubis, Praktikanten usw. ein. Der Chef ist derweil auf einer sog. Inforeise. Heißt: Er ist im Mittelmeer unterwegs und hat alle Speisen und Getränke inklusive. Weshalb? Er soll einen Pokal bekommen, weil er so eine tolle Firma hat. Letztendlich ist er mit einer Urkunde heim gekehrt. Jedenfalls kommt in der Abwesenheit vom Chef endlich die lang ersehnte Lieferung der Kundenzeitschriften – auf einer Europalette. Die passt nicht mehr ins Büro und auch nicht in den Personenaufzug welcher zur -achtung- outgesourceten Abteilung führt. Der Lieferant stinksauer, lässt die Palette irgendwo stehen und verduftet. Der Admin, welcher als einziges männliches Mitglied der Belegschaft zu identifizieren ist lässt sich herab den Mist reinzuschleppen. Also die insg. 450kg in den Aufzug rein, aus dem Aufzug wieder raus und dann rein in die entspr. Abteilung.
Seinem Chef fällt es am nächsten Tag gar nicht auf, sondern er nervt ihn schon wieder mit neuen ach so tollen Ideen. Nach einem kurzen Hinweis, dass der Admin, welcher ja extra einen PC-Beruf erlernt hat, um nicht diese lästigen, körperlich anstrengenden Arbeiten zu verrichten, die ganzen Kundenzeitschriften allein hereingebuckelt hat und den Speditionsheini das nächste mal unverrichteter Dinge wieder abfahren lässt, kommt nur ein kurzes „Danke“. Das erhoffte 13. und 14. Monatsgehalt bleibt aus.
Kurzum: Der Admin lehnt sich zurück, genießt die Weihnachtshektik und sitzt in Gedanken schon mit Rollkragenpullover und Glühwein unterm Weihnachtsbaum und genießt die ruhigen und besinnlichen Tage. Stress ist für ihn aus gesundheitlichen Gründen ein Fremdwort.
Jazz ist anders
Kurz was zum neuen Album, zu Haus in einer Pizzaschachtel: Es ist für mich das erste Album seit „13“, welches mir auf Anhieb gefällt. Alle anderen Alben sind auch super, aber es gab halt gewisse Gewöhnungszeiten. Die sind bei der neuen Scheibe nicht von Nöten.
Es ist alles dabei, was ein Ärztefan braucht: Bretter die ein Konzert bedeuten, ein zwei kuschlige, ruhige und witzige Songs um zur Besinnung zu kommen und danach gleich wieder ein Brett der anständigsten Sorte.
Meine TOP 4:
1. Lasse redn
2. Lied vom Scheitern
3. Deine Freundin (wär mir zu anstrengend)
4. Tu das nicht
Radfahrerunfreundlichster Radweg
Sonntag war es mal wieder an der Zeit, meine Wanne zu schrubben. Was macht man da? Richtig, man saut sie vorher nochmal richtig ein, indem man sein Bike in selbiger putzt. Dank der monströsen, aber dennoch umweltfreundlich abbaubaren Chemiekeule von Mutti hab ich sogar meine olle Kette wieder zum Glänzen gebracht!
Ich entschied mich leider für Letzteres. Dummerweise hatte ich vergessen, dass zw. 7 und 8 Uhr die Öffentlichen Verkehrsmittel einen recht hohen Akneanteil haben. Leider. Ich kam nicht rein. Also schob ich weiter bis zur nächsten Haltestelle, bei welcher erfahrungsgemäß viele der lieben kleinen Schüler aussteigen. So war es. Also rein, Hobel angeschlossen und hingesetzt.
Kurze Zeit später durfte ich schon wieder aussteigen, weil es jetzt nur noch mit Bus weitergeht. Da kam mir schon ein Wladimir oder Vitali oder Piotr oder wie auch immer mit INTAKTEN Fahrrad entgegen und meinte auch unbedingt in den Bus und somit seine Mistkarre an mein Schnuckel stellen und später schubbern zu müssen. Blödes Türsteherarschloch, welches vom Nachtdienst kommt! Oder so. Während ich so mein Bike festhalte mache ich eine interessante Entdeckung, die gern weiter diskutiert werden kann: Warum haben Leute, die Bomberjacken tragen Kulis an ihren Ärmeln? Es ist ja wohl klar, dass dieser Menschenschlag dazu tendiert, eher Murmeln als Hirnmasse im Kopf zu haben. Wozu also diese Stifte? Wollen sie Schiri spielen, also was auf bunte Karten malen? Wollen Sie Autogramme geben? Oder aber ist es eine Maßnahme ähnlich den kleinen Vokabelheftchen im Fremdsprachenunterricht? („Da könnt ihr ja immer mal im Bus/Bahn usw. reinschauen!“) Sind diese Stifte also aktive Werkzeuge, um Bomberjackenträger wieder ins normale Leben einzugliedern? Schreibt euch nicht ab! Lernt Lesen und Schreiben. Ich denke eher, dass sie die Stifte an den Jacken hängen haben liegt einfach daran, dass es Stiftehalter an den Jacken gibt! Warum leckt sich ein Hund die Eier? Weil er es kann! Vergleiche ich gerade Türsteher mit dreckigen Hunden? JA!
Zurück zu mir, dem Platten und den Öffentlichen. Nachdem ich diesen Gedanken nachgegangen und ein wenig vor mich hingegrinst hatte, hieß es schon wieder aussteigen! Arghs! Und zwar nun wieder in eine Bahn. Herrlich. Hält der Busfahrer mit der Tür direkt vor nem Bauzaun! Wie soll man da raus kommen!? Man tritt den Bauzaun beiseite und passt natürlich auf, dass keine Dritten zu Schaden kommen. Okay, der Zaun bog leicht in Richtung eines kleinen Kindes ab und die dazu gehörige Mutti, welche leicht verzweifelt war, weil schon wieder Monatsende und der Alte alles in Kippen und Alk investiert hatte, schlug mit verbalen Entgleisungen nur so auf mich ein. Aber zum Glück hatte ich ja noch meinen mp3-Player dabei und so konnte ich das leicht ausblenden. Dem Kind ist im Übrigen nichts passiert.
Trotz all dieser Vorkommnisse war ich noch pünktlich auf Arbeit. Doch wenn ich schon nen neuen Schlauch reinziehen muss, kann ich doch auch gleich noch neue Reifen drauf machen. Hab die „alten“ jetzt ja schon knapp 1,5 Jahre! Meine neue hören auf den Namen High Roller 2.7 von Maxxis in der 26er-Ausführung. Hab am Rahmen und Gabel schon gemessen. Dürfte gerade so passen! Freude ^^
Wien 2007
Ham wir euch gefehlt? Habt ihr uns vermisst? Und euch jetzt klar, dass mit uns Dresden schöner ist? Seid ihr wieder froh? Na was für ein Glück! Wir sind zurück, wir sind daaahahahaaaa ...
Wir sind nun also wieder zurück aus unserem Wiener Kurzurlaub. Damit ich nicht alles vergesse, was ich in der Kaiserstadt so erlebte, hab ich viele Bilder gemacht und auch ein kleines Tagebuch geschrieben. Hier nun meine und Anne's geistige Ergüsse:
Der Urlaub beginnt bereits mit einer recht schlaflosen Nacht für Anne. Ist sie doch flugtechnisch gesehen das Küken. Es kann aber auch an meiner kompletten Entspanntheit gelegen haben. Ich lag diagonal und verquer im Bett, sodass mein Baby sich irgendwo zwischen Bettkante und meinen Knien wiederfand. Manch andere Frau wäre dankbar gewesen, sie konnte aber dennoch nicht schlafen. Vollkommen unverständlich.
Irgendwann aber ist auch die schlafloseste Nacht überstanden und Anne war gefühlte 3 Stunden eher als ich aufgestanden. Ich hingegen wollte den Urlaub abblasen und die nächsten 4 Tage mit Konsole und ein wenig Bier und Schlaf im Bett verbringen. Leider kam der Vorschlag nicht an. Ihren Bruder und sneids muss ich an dieser Stelle leider außen vor lassen. Als ich dann endlich mal eine Hose an und den Kaffee fertig gekaut hatte, ging es in Richtung Flughafen. Dort angekommen hibbelte meine Kleine noch mehr rum und wir begnügten uns mit Rampensaubilder und Zeitvertreibfotomachen. Gary hat uns ja bereits in unzähligen Posersession gezeigt, wie es geht.
Endlich wurden wir zum sog. Boarding („Das Flugzeug betreten") aufgerufen und es stellte sich heraus, dass mein Gesuch um den A380 erfolglos blieb! Uns offenbarte sich die wohl kleinste Zivilflugverkehrsmaschine der Welt! Max. 400km/h und max. 56 Personen! 2 Propeller! Ich erkundigte mich sofort nach Michael und Lincoln Burrows. Abruzzi konnte mir nur noch abgetrennte Gliedmaßen vorzeigen. Nun ja. Aschfahl bestiegen wir den Hobel, schnallten uns an und stöpselten uns sofort den tags zuvor mp3tauglich gemachten Mario Barth in die Ohren. Selten habe ich so gelacht. Die Propeller gingen an, einige Schrauben und Muttern verließen schlagartig den Abgaskanal und schon starteten wir. Super Start, klasse Flug! Und dann bekomm ich das erste Mal feuchte Augen. Kurz vor Wien überfliegen wir die Donau samt Radweg. Treue Leser wissen jetzt genau wie stark ich mir auf das Herz schlug und an sneids dachte. Wir landeten sanft in Wien und verließen das internationale Gebiet des Flughafens. Nach kurzem Hin und Her, wo es denn jetzt diese Wienkarte (inkl. 1Mio. Vergünstigungen) gibt, gelangten wir an eine nette Dame, welche uns Schüler drauf hinwies, dass die 72h-Wienkarte auch locker reicht. Geordert, gezahlt und ab zur S-Bahn in Richtung Schwedenplatz, dann U3 bis Westbahnhof und dann U6 bis Alser Straße. So weit der Plan. Dank einiger Poserbilder und beeindruckender Industrie, wie sie in Dresden nicht schöner sein könnte, verpassten wir Wien Mitte und fuhren noch bis Praterstern. Anlass genug weiter zu posen.
Dank unseres super Wienführers (nein, er hatte keinen Chaplinbart, sondern war ein Buch) hatten wir schnell wieder Anschluss gefunden und waren unterwegs in Richtung Hotel. Mir kam die Gegend recht bekannt vor. Ich machte mir nichts draus, da ich ja bereits 1 Jahr zuvor in Wien war. Und tatsächlich. Wir reiten in das gleiche Hotel ein, welches sneids und ich als zweite Übernachtungsgelegenheit in Wien nutzten. Netter Zufall. Der Eine oder Andere fragt sich jetzt sicher, ob ich mich nicht vorher informiere, welche Hotels ich buche... Nein, mach ich nicht. Leider kam es an der Rezeption zu Unverständlichkeiten. Angeblich sei meine Onlinebuchung nicht eingegangen und so weiter und sofort. Die Buchhalterin wurde gerufen und konnte alles aufklären. Als ich dann sagte „Nu, okay" fing sie sofort an, auf Englisch weiter zu reden! So stark ist doch mein Dialekt gor ni! Als wir dann ins Zimmer sind, bot sich der nächste Aufreger: Es war noch nicht bezugsfertig. Also wieder runter, Meldung gemacht und eine Entschuldigung bekommen, dass Bezug sonst immer erst 14 Uhr sei. Naja, für das schmale Geld will man da mal drüber hinweg sehen. Also haben wir unser Zeug an der Rezeption abgegeben und sind ab in die City.
Am Stephansdom das übliche Bild: Pferdekutschen, jede Menge Touris und Reisegruppen; und natürlich: der Stephansdom. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist nun der Turm saniert. Ob nun Süd- Nord- oder Kellerturm – ich weiß es nicht. Wir laufen einmal komplett um den Dom herum und kommen an dem Gitter vorbei, an dem sneids und ich letztes Jahr die Bikes abgestellt hatten. Erinnerungen ...
Anne entdeckt den ersten und bestimmt nicht letzten Schuhladen. Dieser Wahn soll sich später noch auf Ihre Geldbörse niederlegen. An der Ostseite des Doms steht ein Miniaturmodell von selbigen. Beste Gelegenheit, auch unseren kleinen Begleiter als Rampensau in Szene zu setzen. Nachdem die kleine Diva es dann endlich mal hatte, setzten wir unsere Citytour fort. Natürlich inklusive Peterskirsche, Mozarthaus usw. Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter zur Hofburg, über den Heldenplatz zum Parlament. Auf dem Heldenplatz muss der Eisbär natürlich wieder mal nen Harten machen und sich präsentieren lassen.
Am Parlament machten wir einen etwas längeren Halt, da es ein wirklich prächtiges Gebäude ist. (Man kann es leicht mit einem Gericht verwechseln) Mich interessierte es allerdings nicht ganz so sehr und nutzte die Gelegenheit Anne immer wieder ins Bild zu springen. Genervt willigt sie ein, dass wir endlich weiter in Richtung Hofburgtheater bzw. Rathaus schlendern. Dort lag mitten im Wiener Herbst Schnee! Wir tippten auf eine Umweltaktion irgendwelcher Aktivisten, die auf den Klimawandel aufmerksam machen wollen!? Sehr gut! Müssen wir endlich nicht mehr bis Grönland fliegen! Aber von Aktivisten war keine Spur. Ihnen war's sicher zu kalt. Doch der Schnee/ das Eis bieten sich ja mal wieder geradezu an, das Plüschtier aus dem Rucksack zu holen und sich zum Affen zu machen! Gesagt, getan.
Nun bestaunten wir noch einmal das Hofburgtheater von außen und dann ab zur nächsten Pizzeria. Zufälligerweise war auch hier wieder sneids zugegen. Im selben Lokal genossen er und ich damals eine leckere Pizza zur Mittagszeit, draußen im Café. Nur ist es jetzt kalt und die Pizzen und alles andere werden in der Mikrowelle erwärmt. Im Sommer schmeckt's da besser.
Nachdem wir brav gezahlt hatten, quälten wir uns in der U-Bahn zum Hotel. Hier im Underground ist absolut nichts von der Wiener Gelassenheit zu spüren. Endlich erreichten wir die Station und schlürften zum Hotel. Wir konnten sogar in unser Zimmer und duschten jeweils gefühlte 3 Stunden. Trotz Sat-TV schlossen wir die Äuglein gegen 21 Uhr. Was für ein Marathon.
2. Tag
Heute weckte uns das Handy mal nicht schon gegen 5 Uhr, sondern erst um 8. Ich entschloss mich dann so gegen 8:45 mal aufzustehen. Im ORF kam Scrubs. Wer da schon das Zimmer verlässt ist ein Sünder. Ich werde mir wohl auch ORF zulegen oder dann doch nach Wien ziehen müssen. Nachdem wir uns den Schlaf aus den Augen gerieben und ich mir ein zuviel gestärktes Handtuch ins Gesicht hielt, gingen wir zum Frühstück für 5,- p.P.
Ich will jetzt kein typisch deutscher Tourist sein; aber besonders lecker war's wirklich nicht! Also jedenfalls die Eier, die waren nicht so lecker. Sonst schon ganz okay. Normales Frühstück halt. Allerdings fehlte irgendwie mein übliches Steak.
Dann begann unser 2. Tag so richtig. Wir brachen zur U-Bahn auf. Unser Weg sollte uns heute zur Oper führen.
„Aufgrund eines schadhaften Zuges" sollten wir diesmal mit der Straßenbahn und nicht mit der U6 fahren. Es sollte einmal erwähnt werden, dass die "Wiener Linien" ein Glanzstück in Sachen Planung und Organisation sind! Zum einen aufgrund der (für Dresdener) unglaublichen Taktungsdichte und zum anderen das ebenfalls gut ausgebaute Straßenbahnnetz. Also fuhren wir mit der Straßenbahn bis zum Schottentor und dann zum Karlsplatz. Wollten wir. Doch Anne entdeckt einen Schuhladen. Nichts kann sie mehr halten. Also stiegen wir nach einer Haltestelle wieder aus. Nach dem kurzen und erfolglosen Einkaufsbummel nahmen wir gleich die nächste Bahn. Klasse Programm ^^ Wir stiegen am Schottentor in die U2 um und fuhren bis Karlsplatz. Da ist auch schon die Oper. Wir schauten, knipsten und machten uns auch mal wieder mit dem Eisbären zum Affen. Was soll's.
Anne entdeckt das erste Starbucks. Leider müssten wir da rein, da ich einer Mitschülerin versprochen habe, dort so einen Pott mit Aufschrift „Wien" zu besorgen. Was tut man nicht alles! Als Gegenleistung musste ich Anne in den nächsten Schuhladen begleiten. Endlich findet sie die richtigen Schuhe und sofort ist sie gut drauf. Frauen.
Wir schlendern noch einmal zur Oper und entdecken das Hotel Sacher nebst Café Sacher. Nein, das Haus ist nicht aus Schokolade! Meine Zähne können dies bestätigen.
Anne schaut noch einmal in den Wienführer, um sich zu erkundigen, wo die Albertina ist. Warum fragt sie nicht mich? Ist doch von der Oper aus gleich um die Ecke! Ich halte noch ein paar Ecken fest, an welchen sneids und ich das Jahr zuvor waren und dann stürmen wir in Richtung Museum. Der Bär muss noch gehuldigt werden, dann können wir endlich rein. Innen war es „interessant". Es gab 3 oder 4 Ausstellungen: „Die Prunkräume", „Von Monet bis Picasso", Kunst nach 1970 und eine weitere welche mir nicht mehr einfallen mag.
Wir machen vor der Albertina kurz Rast, essen Bananen, Äpfel und so weiter. Meine Vitaminration für dieses Jahr war somit erreicht. Als nächstes steht das Hundertwasserhaus auf dem Plan. Vom Karlsplatz aus mit der U4 bis Wien Mitte und dann zu Fuß durch die Slums. Zum Glück kann Anne mittlerweile richtig gut mit Karte und wir finden besagtes Haus ruckzuck. Es liegt ein Hauch von der Dresdner Neustadt in der Luft. Knapp 15 Minuten halten wir uns da auf und dann müssen wir auch schon weiter. Der Prater ruft! Wir irren durch die Straßen und finden keine Straßenbahnhaltestelle. Großes Manko: Für Ausländer sind die dezent gekennzeichneten Haltestellensymbole nicht allzu gut auszumachen.
Irgendwann haben wir dann die Haltestelle samt Bahn gefunden und ab ging's zum Prater. Da das Wetter uns weiterhin gewogen war, konnten wir den „Indian Summer" in vollen Zügen genießen und die Seele baumeln lassen. Ja ja, in Dresden haben wir doch den Großen Garten! Aber da passt kein Fußballstadion rein. Nur daneben. Also weiter im Text. Nach der einen oder anderen Pause entdeckten wir einen Kinderspielplatz. Paradiesisch für uns zwei Knalltüten! Ab auf die Schaukeln. Der Eisbär bewachte derweil Annes neue Schuhe und unseren Rucksack. Wir schlenderten noch ein wenig durch den Park und kamen dann zum eigentlichen Prater: Ein, ich glaube, ganzjährig geöffneter Vergnügungspark. Da gab's auch endlich mal einen gebratenen Leberkäs' für mich! Juhu! Trotz der kühlen Temperaturen war der Park recht gut besucht. Und dann ging's zum Riesenrad, also dem alten, dem Wahrzeichen Wiens. Mir war das zu alt und zu langsam und zu hoch! Da flieg ich doch lieber oder lass mich in einer Achterbahn durch die Gegend schießen. Wenigstens hab ich da meinen eigenen Sitz und bin angeschnallt. Nee, mir ging's wirklich nicht gut im Riesenrad!
Danach verließen wir langsam den Park wieder und suchten uns eine Straßenbahn. Um zum Hotel zu kommen, mussten wir bis zur Dresdner Straße und dann noch 10 Minuten mit der U6 fahren. Heimatgefühle also. Sollte man es eilig haben, empfehle ich, trotz ausgebautem Straßenbahnnetz und übervollen U-Bahnzügen, die U-Bahn. Denn mit der Straßenbahn macht man grundsätzlich eine Stadtrundfahrt, was wiederum für Touristen wie wir eine günstige Alternative zu dieser ist!
Wir stiegen aus der U-Bahn und fielen nochmal bei McDonalds ein! Ich bestell mir eine halbe Kuh im Brötchen und Anne einen Shakersalat oder so was! Jedenfalls dreht sie sich beim Verlassen um und rempelt versehentlich eine weibliche 50Ct. an. Anne entschuldigt sich brav und will weitergehen, doch die Tusse stößt sie zurück und meint nur „Pass auf ey!" Ja, da fliegt man bis Österreich um dann doch wieder in Prohlis zu landen. Super. Ab ins Hotel, essen und dann nur noch tot umfallen und schnarchen. Anne hatte, glaub ich, noch ihre Spitalserie geschaut. Für mich war es nur noch ein Hörspiel
3. Tag
Diesmal bin ich glaube noch eher als mein Handy munter. Denn ich werde von dem Regen vor dem Haus geweckt! Super! Die Laune ist leicht im Arsch. Dennoch stehen wir zwischen 8 und 9 auf (Scrubs) und stürzen dann ein letztes Mal zum Frühstück. Heute aber ohne Eier! Nahrhaft gestärkt starteten wir die letzte Monstertour durch Wien. Heute stehen Schloss Schönbrunn, die UNO-City und das Freudmuseum auf dem Plan. 3 Ziele quer verteilt auf der Karte. Also zuerst nach Schönbrunn und zwar mit der U6 bis Längenfeldgasse. Dort stiegen wir um in die U4 und fuhren direkt bis Schönbrunn. 5 Minuten Fußmarsch und ein paar Blödeleien später stehen wir am Eingang. Wir nehmen an der kleinen Imperialtour teil. (Individuelles Erkundschaften eines speziellen Teils des Schlosses inkl. Audioguide)
Die Räume sind beeindruckender als die Prunkräume in der Albertina und offenbaren uns schonungslos, wie arm wir doch eigentlich sind. Solche seidenen Wandtapeten brauch ich unbedingt! Desweiteren erfahren wir auch, dass Sissi des Öfteren den ausgiebigen Essen nicht beiwohnte, da sie lieber ihrer Hungerdiät nachging. Ob das Bully auch macht? Wie erklärt sich sonst diese makellose Figur!? Die Tour schließen wir mit einem kleinen verregneten Ausblick auf den Schlossgarten ab und dann zurück zur U4.
Irgendwo steigen wir dann in die U1 um und fahren bis VIC (Vienna International Center), dem Wiener Kongresszentrum. Wir laufen in die falsche Richtung, werden aber auf Nachfrage freundlich zur UNO gelotst. Wir betreten das UNO-Café, ordern je eine Melange und machen uns ans Karten schreiben. Endlich! Juhu! Nunja. 14 Uhr startet die Führung durch den Europahauptsitz der UNO. Natürlich piept Hightech Mayo bei der Sicherheitsschleuse mal wieder. (Im übrigen hat so ein Metalldetektor meinen Arm geext) Die Führung ist trotz erschlagender Informationsfülle sehr interessant und viel zu kurzweilig. Dann noch einmal durch die Sicherheitsschleuse und das war es!
Nun steht noch das Freudmuseum auf dem Plan. Doch vorher wollten wir unbedingt noch etwas essen. Anne will Kaiserschmarrn und ich Sachertorte. Leider werden wir nicht fündig, sind enttäuscht und schießen das Museum in den Wind. Bezüglich der Sachertorte werden wir noch fündig aber nur in Form eines Plakates. Als Alternative bietet sich uns Nordsee an. Also da rein und etwas fischiges bestellt. Vor lauter Langeweile platzt es aus dem Eisbären heraus und er muss schon wieder im Mittelpunkt stehen. Also machen wir noch ein paar Fotos mit ihm.
Jetzt noch ein paar Kleinigkeiten für die Daheimgebliebenen einkaufen und ab zurück ins Hotel. Früh ins Bett, da wir am nächsten Tag schon 7:25 gefliegen. Denkste. Ich hab selbstverständlich noch Prison Break geschaut. Der nächste Morgen war dann sehr durchwachsen. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass Anne mich im Schlaf angezogen hat! Fahrt vom Hotel zum Flughafen und Checkin liefen reibungslos. Der Flug verlief, abgesehen von der wetterbedingt holprigen Landung in Dresden, auch sehr gut.
Fazit: Wien, immer wieder ein Besuch wert!
Hier die Bilder
Grüner wird's nicht!
Blog shit hot
Sobald ein neuer Artikel erscheint, erfahrt ihr es zuerst!
Don’t be shy – become a damdam-subscriber!
13 Fragen
Ob die Anzahl der Fragen auf geheime Bräuche der amazonenhaften Gastberlinerin deuten glaub ich nicht. Ich schätze einfach mal, ihr fielen keine 14 Fragen ein ;)
Nicht verstanden? Interessiert? Oder keine Lust mehr auf www.damdam.de.vu?
Hier geht’s zu den 13 Fragen!
Was neues musste her
Und sollte sich hier jemand beschweren, hier wäre zu wenig Farbe: Es ist grauer Herbst! BAH! Desweiteren habe ich an der Seite nichts optimiert, sondern nur eben so zusammengeschustert, dass es in meinem Browser und unter meiner Bildschirmauflösung so einigermaßen klappt!
Habt Spaß mit der Seite.
Unterwegs in Mitteldeutschland
Die Planung umfasste lediglich das Auftreiben einer Karte; Rücksäcken, welche länger halten als nur die ersten 50km; und vereinzelt fehlender Fitness. Alles wurde gefunden und organisiert. Anfangs wollten wir die volle Tour fahren – von Hamburg nach Dresden. Leider ist sneids auch ein kleiner Vereinnahmter und so wurde die Tour zum Wohle des Urlaubs mit seiner Freundin um die Hälfte gekürzt. Nun also nur noch Hamburg - Berlin.
Im Zug nach Berlin allerdings fiel uns auf, dass wir gar nicht durch Hamburg fahren, sondern Dresden – Berlin – Schwerin – Kiel – Süderbrarup. Fluchend und den Radlgott verdammend schlugen wir in der Karte nach und sahen, dass Schwerin nur ein Katzensprung von Hamburg entfernt ist. Also, ab nach Schwerin und dann kann die Tour endlich beginnen!
Doch in Berlin angekommen stellte uns die DB alles in den Weg was sie hatte. 3 Worte:
Regionalexpress, Wochenende, Wochenendticket. Das totale Chaos. Was schon an ein Wunder grenzt, ohne Bike eine Fahrt mit Wochenendticket ohne Amoklauf abzuschließen, ist mit Bike eher ein Ding des Unmöglichen. Wir versuchten, in 2 Züge gen Schwerin einzusteigen, doch sie waren einfach vollgestopft. Man dachte, usbekische Wanderameisen hätten heute ihren großen Tag.
Ein himmefahrtskommandogleicher Vorschlag jagte den Nächsten.
1. Direkt von Berlin aus nach Hamburg radeln.
An sich ein guter Vorschlag – Die Karte muss nur rückwärts gelesen werden. Nur wie von Hamburg nach Dresden kommen? Wochenendticket und 6-7x umsteigen? Reservieren und €140-Tickets kaufen? NEIN!
2. Von Berlin aus mit dem Zug solang an der Havel entlang, bis wir auf die Elbe stoßen (Havelberg). Von dort aus an der Elbe nach Dresden.
Schon eine bessere Idee, nur fährt bis Havelberg kein Zug. Was nun genau dahin fährt, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Ich tippe auf Rikscha oder ein Vollbesetzter Dollmusch oder wie die Gurkentaxis in der Türkei heißen.
3. Von Berlin aus nach Rathenow und dort dann entlang der Havel bis nach Havelberg. Hier angekommen ebenfalls an der Elbe nach Dresden.
Nach kurzer Überredungskunst bzw. einfach nur bockigigem Schmollen und Nichtssagen meinerseits entschieden wir uns für Version 3! Also schnell nochmal Tickest geholt und ab in den LEEREN Zug. In Rathenow irrten wir gefühlte 8 Stunden umher. Einerseits getrieben von der Lust am Radfahren, andererseits von der Ahnungslosigkeit in welche Richtung wir nun müssen oder einfach nur weil wir mal auf die Hütte mussten. Nachdem wir unsere Vorräte im örtlichen Edeka gefüllt und uns Mut gemacht hatten, begann endlich unsere Tour. Es war nun 14 Uhr. Wir starteten 7:12 Uhr in Dresden.
Wir kamen langsam in Tritt und rissen ein paar Kilometer – dabei immer die Elbe im geistigen Auge vor uns. Man fuhr durch ehemaliges Grenzgebiet zwischen Ost und West, durch Atillerieabschussübungsanlagen der Bundeswehr und an einigen Orientierungspunkten vorbei. Diese helfen aber leider nur verirrten Bundis und nicht von der Bahn enttäuschten Bikern. Wir hatten, um es ein wenig einzugrenzen, uns etwas verfahren. Es ging gerade aus nach Kleitz und rechts herum in Richtung Elbe bzw. später noch Havelberg. Was niemand – abgesehen vom godfather sneids – wissen konnte: Kleitz sollte noch ein wichtiger Meilenstein werden. Aufgrund meiner, mit allen Gliedmaßen, auf der Straße durchgeführten, kleinen Trommelaktion bogen wir in Richtung Elbe also rechts ab.
Und schon wieder irrten wir umher. Ich schmiss mich vor eine in der Einöde auftauchende doch recht große Limousine. Der Einheimische deutete uns den direkten Weg zur Elbe. Endlich waren die Götter wieder mit uns! Entlang des Plattenweges und vorbei an einem freundlichen Baggerfahrer durchquerten wir noch ein paar Dörfer bis uns endlich ein weiterer wirklicher Ureinwohner Brandenburgs uns den Weg zur Elbe zeigte. Und tatsächlich. Noch ein paar wenige Kurbelumdrehungen und wir sahen endlich ein Chemiewerk! Chemiewerke stehen immer am Wasser. Doch nicht wie man annehmen mag wegen den Abwässern, sondern wegen der Kühlung. Immer wieder schön, wenn eine kleine Tour auch noch bildet! ;)
Kaum waren wir an der Elbe und rochen schon beinahe Dresden klingelte mein Telefon. Es war mein Bruder aus Dresden, der meinte, dass es kein Ding wäre, wenn wir noch ins Haus in Gelting wöllten. Das lass ich an dieser Stelle einfach mal unkommentiert.
Weiter an der Elbe! Doch es hieß immer „Elberadweg – Alternativweg“. Wir fuhren ihn. Hatten wir doch keine Wahl, so oft wie an der Donau zu wechseln. Nach einigen Stunden angestreckten Strampelns, Witzchen und kleinen Sticheleien, die sich immer auf „Uschi“ reimten fuhren wir in Kleitz ein. Wer aufgepasst hat, weiß nun wie schnell ich vor sneids flüchten musste.
In Schönburn machten wir dann an einer Art Discounter halt und füllten die leeren Tanks wieder auf. Die Angestellten waren unheimlich freundlich zu uns. Schon witzig, was ein Fahrradtrikot, Schweiß und die Story, wir währen direkt von Dresden aus losgefahren so alles bewirken können. Nachdem wir bzw. ich mich wieder frisch gemacht hatte, ging es nochmal richtig voran. Wir durchquerten einige malerische Orte, welche sich durch Straßenbau, Kirchenbau u.ä. wirklich sehr gut auszeichnen. Die Sonne trat ihren Weg gen Horizont an und wir schauten uns hier und da schon einmal nach Pensionen oder freien Zimmern um. War es doch letztes Jahr an der Donau ein Kinderspiel, eine Bleibe zu finden!
Doch dieser Gedanke verflog nach etlichen negativen Antworten auf unsere Frage nach einem freien Zimmer wieder recht schnell. In dieser Region entlang der Elbe wird wohl nur in den ersten Augustwochen geheiratet – Demzufolge waren fast alle Pensionen voll. Wir fuhren weiter, auch als der Feuerball schon vom Horizont verschluckt wurde. Im Dunkeln erreichten wir Burg. Eine Stadt, welche wir noch bei Tageslicht ganz unten links an einer Wegekarte in einem weitentfernten Dorf gesehen hatten. „haha, das wär doch was, wenn wir heute abend noch dort sind!“ „haha, ja! Na vielleicht morgen!“
Es war 21:30 als wir endlich eine Pension in Burg erreichten. 25 Euro pro Person und Dusche/WC auf dem Gang sind nicht gerade der Wahnsinn. Aber wir waren froh, endlich von den Bikes zu kommen. Mir schmerzte mal wieder die gesamte linke Seite meines Rückens inkl. Schulter. Pünktlich um 8 Uhr wurden wir von einem altbekannten Weckruf geweckt: Ich von meinem Handy und sneids von meinen zärtlichen Worten „Aufwachen, Schätzelein!“ Die Dame des Hauses erklärte uns noch nach dem Frühstück den Weg in Richtung zurück zur Elbe und erzählte was von einem Wasserkreuz und der Havel (Wir fahren hier wohl nur im Kreis!?) Man bedankte sich, übergab Blumen, Glückwünsche und noch gute Besserung. So jedenfalls wünschte ich es mir. Es würde nur ein kurzes Schüssi und wir jagten davon.
Wir überquerten an diesem Tag geschlagene vier mal die Havel! Kein einziges mal die Elbe – zumindest nicht absichtlich. Durch Burg hindurch und noch einige Dörfer weiter erreichten wir das Wasserkreuz. Es stellte sich als irgendeine Verbindung aus Havel, Elbe und Mittellandkanal heraus. Wir passierten es und fuhren den ominösen Kanal entlang. Immer und immerweiter. Vorbei an einem wirren Schild, welches uns den Weg falsch anzeigte jagten wir weiter und immer weiter den Kanal entlang bis einem von uns ein „sponsored by hannover“ auffiehl. HANNOVER? Man fragte Einheimische, wurde belächelt und wieder zurück geschickt. Ja, wir sind ca. 1 Stunde völlig umsonst gefahren. Nein, nicht umsonst. Muskeln wurden gestählt und Pigmente wurden in großer Anzahl aufgenommen.
Nun war es nicht mehr weit bis Magdeburg! Endlich, so dachten wir, große Pause! Mit Kaffee, Tourtagebuch und Postkarten schreiben! Nichts dergleichen trat ein. Kurze Vorgeschichte: Am Abend zuvor bat sneids noch telefonisch seine Freundin, mal für uns im Netz nachzuschauen, wie weit es noch von Magdeburg bis Dresden sei. Wir gingen von knapp 280km aus. Ein Kinderspiel also. 3km vor besagter Stadt machten wir dann aber doch nochmal Halt, da die Kräfte schon recht aufgebraucht waren und sich der Weg scheinbar ewig hinzog. Da klingelte auch das Telefon. Juhu! Sie hat wirklich ein sensationelles Timing! Doch leider hatte sie nicht diese Information für uns sondern leider nur einen weiteren Schicksalsschlag für uns bereit. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher drauf eingehen. Nur so viel: Die Laune war im Arsch und so die letzten Kilometer hinter uns zu bringen – Undenkbar. Also brach ich das Schweigen mit dem Vorschlag im gestreckten Galopp noch bis Magdeburg und von dort aus via WE-Ticket ab in die Heimat. Vorschlag wurde dankend angenommen und so erreichten wir 17:32 Uhr Dresden – 34:20 Stunden, nachdem wir hier aufbrachen.
Eine Kurze Tour mit vielen Hochs und Tiefs. Doch wie immer war es mir eine Freude mit sneids zu radeln. Er heiterte die Stimmung mit seinen dämlichen Sprüchen immer wieder auf. Leider ist er nicht aufgrund von Missachten des eines oder anderen Hinweis’ von mir gestürzt. Schadenfreude ist dann doch die beste Freude. Doch wir beide waren froh, eine weitere Woche unseren Urlaub ála HartzIV zu beenden.
PS: Von Magdeburg waren es noch mehr als 320km wie sich zum Schluss herausstellte. Ich will auch keine HartzIV-User angreifen. Doch bei dem Gro steht nun mal kein Weltspiegel oder die Tagesthemen auf der TV-Favoritenliste ;)
Yeehaaa - Welcome to the Bosshoss
Fazit: Unbedingt Karten für ein Konzert oder wenigstens die Live-DVD kaufen.
Sensationell geil
www.damdam.de.vu vs. timopaul.com
timo_paul (12:25 PM) :
alter: wem verrate cih den include-path, dem apachen oder dem php ?
timo_paul (12:25 PM) :
dem php, wa ?
mayo (12:26 PM) :
denk mal schon, ja
timo_paul (12:27 PM) :
scheisse, aber wo ?
mayo (12:28 PM) :
in der config.sys der interupt.exe
timo_paul (12:30 PM) :
.exe ?
timo_paul (12:30 PM) :
spassvogel ...
timo_paul (12:30 PM) :
dat steht inna /etx/php5/apache/php.ini
mayo (12:31 PM) :
es ist wirklich verwunderlich, dass du trotz deines ausgewachsenem geeksantismus dennoch gerade aus fahrradfahren und bier trinken kannst!
timo_paul (12:31 PM) :
ich kleb dir gleich aml eine hier, aufpassen (!)
timo_paul (12:32 PM) :
und wer sagt bitte das ich ncoh (geradeaus) fahrrad fahren kann wenn cih genug bier grtrunken habe ?
mayo (12:32 PM) :
:-D!
nee das sollte getrennt von einander geschehen ^^
timo_paul (12:32 PM) :
ich frag mich immernoch was du mit deiner exe willst, alter ...
timo_paul (12:32 PM) :
ahso, ja getrennt eghts gut ...
mayo (12:33 PM) :
"in der config.sys der interupt.exe" ist eine der standardsprüche die ich leuten sage, die etwas von mir wollen.
platz 1 nach wie vor "puh, da spielen jetzt viele faktoren mit rein"
timo_paul (12:34 PM) :
ahso ...
timo_paul (12:34 PM) :
aber wenn du das bei ner frage die sicha uf nen webserver bezieht raushaust (vorallem einer meiner webserver) dann ahst du ja mal garnihct mitgedacht ...
timo_paul (12:34 PM) :
und es ist ncoh vor eins ...
mayo (12:35 PM) :
ich verprügel dich gleich
timo_paul (12:35 PM) :
ja, bitte ...
mayo (12:35 PM) :
:-D
timo_paul (12:35 PM) :
warum denn ?
Beatmonkeys
Bereits am Freitag kam ich in den Genuss, die Beatsteaks sehen und erleben zu dürfen. Kurzum: DER WAHNSINN! Es war mein zweites Konzert, welches ich von Ihnen gesehen habe (damals im Alten Schlachthof) und sie haben alles bisher dagewesene in den Schatten gestellt. Selbst das Konzert von Green Day – welches bei mir bisher die Referenz für alle Rumzappelaction war – wurde getoppt. Etwas mehr als zwei Stunden wurde aufgespielt. Die Setliste war nahe der Perfektion. Natürlich hat man selbst einige individuelle Favoriten welche nicht gespielt werden, aber es können ja nicht alle gerettet werden. Von den bekannten Brettern „Let me in“, „Summer“ (dededede – BEATSTEAKS!), „Hand in Hand“, „Hello Joe“ usw. wurde auch althergebrachtes präsentiert: „Barfrau“, „Schlecht“, „48/49“ ... Die Band war schwer beeindruckt von der Tanzfreudigkeit des Publikums und belohnte uns mit einer unbändigen Spielfreude. Zum Glück war es Open-Air und ein kurzer Schauer sorgte für ein wenig Abkühlung – Bei 2 Stunden lang volle Hämme nach vorn sehr erholsam.
Das Wochenende wurden dann Wunden geleckt bzw. versucht, den Muskelkater zu bekämpfen. Eher mit mittelprächtigem Erfolg. Denn am Dienstag stand ja noch ein Konzert an – die Arctic Monkeys baten im Alten Schlachthof zum Tanz. Jener Stätte, in welcher es Schweißtropfen von der Decke regnen kann...
Recht euphorisch schlugen sneids, Reni, Anne und ich dort auf um ziemlich schnell pure Ernüchterung zu erleben. Es gab kaum älteren Menschen als uns – mal von den Vätern der unzähligen kleinen Töchter und Söhne abgesehen. Es wurden knapp 8Mio. Chucks, Vans und quergestreifte Shirts gezählt und wir machten uns aus, welchen wir von den kleinen süßen Emo’s mit nach Haus in die Küche nehmen würden. Nach der schlechten Vorband gab es eine viel zu lange Umbaupause. 2 Alben und schon auf der Rockschtars machen. Nunja.
Das Licht ging aus, es ging los. Das erste Lied, auf CD ein Knaller, wurde von den „Kleinen“ dazu genutzt, sich in Position zu schieben bzw. fluchtartig die Mitte der 5. bis 10. Reihe zu verlassen. Großmäuler von vorm Konzert, welche Prügel und derben Pogo androhten, waren plötzlich ganz still und hatten Angst, an einem kleinen Unterarmcheck zu sterben. Dies zog sich die restlichen ich schätze 60 Minuten hin, bis das letzte Lied schon mit heiserer Stimme gekrächzt wurde. An eine Zugabe war nicht zu denken.
Schwer enttäuscht schlenderten wir zu den Ausgängen. Enttäuscht von einem Konzert, welches mehr als das Beatsteaksspektakel kostete waren die gravierenden Unterschiede schnell festgestellt: Zu kurz, falsches Publikum, Liedauswahl bzw. -reihenfolge ungünstig. So konnte nie richtig Stimmung aufkommen. War es mal so und man flippte mal ein wenig aus, stand man ganz schnell alleine da und hatte 4qm Platz.
Resumee: Beatsteaks eher was für die erfahreneren Pogoschweine. Arctic Monkeys eher etwas für die Musik-TV-und-Jugenzeitschriften-Abo-Generation als Schnupperkurs in den RocknRoll....
>>> 27.11.2007 – Beatsteaks noch mal in Zwickau!
Mutti's Liebling
2:15 Stunden später ruft sie tatsächlich an und vertreibt mir die Zeit bis zum Spielfilmstart (20:15 Uhr) recht gut und amüsant. Kuczeras halt. Sie fragte dann wie denn mein Kühlschrank aussieht. Ich erwähnte keine gammligen Überreste von Silvester oder irgendwelche halbtoten, noch zappelnden Ratten. Oder war es doch nur das Steak von letztem Jahr? Ich erwähnte nur er sei voll. Sie schwatzte mir irgendwelchen Joghurt, Nudeln und Reibekäse auf. Ein Glück habe ich Mutti! Wo ich doch eh schon so wenig Nudeln esse! Ich verabschiedete sie mit „Es fängt gleich der Film an – ‚Nicht auflegen!’“ Sie nervte mich noch mit einem kleinen Wortspiel zu dem Titel und da sie ja auflegen soll und was denn nun. Tschüss, Mutti!
Gestern, am Montag rief sie auf Arbeit an und fragte, ob ich ihr ein paar Infos aus dem Internetz besorgen könne. Klar, bin ich doch die EDV-Schlampe. Ausgedruckt und bereit gelegt. Leider auch liegen gelassen. Da Mutti noch einen Schlüssel meiner Hütte hat (damit sie mich mit Fressalien versorgen kann, ohne dass ich sie sehen muss), habe ich die Infos heute früh fix auf meinem Rechner gesucht und das Firefoxfenster offen gelassen und den Monitor ausgemacht. Schnell noch ne SMS, dass sie nur Monitor anmachen brauch, um Infos zu bekommen. Zettel und Stift liegen bereit.
Klingling. Heute ist Tag 2 nach der geglückten Kontaktaufnahme von Mutti! Nein, sie wusste nicht wie der Monitor angeht. Den großen runden Knopf, an den hat sie sich nicht rangetraut. Dafür ist mein Kühlschrank jetzt mit Essen voll. Nicht einfach nur Essen. Eingetuppertes Essen! (Wer bei dem Umzug von ihr mitgeholfen hat, weiß wovon ich rede) Wohl erzogen wie ich bin, bedankte ich mich bei dem fleißigem Lieschen und verabschiedete mich wieder in den Arbeitsalltag.
5 (in Worten: FÜNF) Minuten später ist sie schon wieder dran!!! Hier der Dialog:
„Ja Hallo Mayo, ich noch mal.“
- „Hi. Wasn?“
„Nicht, dass du einen Schock bekommst. Die Joghurtbecher sind recht groß.“
- „Deshalb rufst du mich jetzt an? Wegen der Größe der Joghurtbecher?“
„Ja, ich ruf dich wegen der Größe der Joghurtbecher an. Nicht, dass du sauer auf mich bist, weil das zu viel für dich ist, oder du das nicht alle kriegst oder so. Die halten ganz lange. Und du kannst sie wiederverschließen. Und da die so groß sind, kannst du ja auch mal einen mit auf Arbeit nehmen.“
- „Was wär ich nur ohne dich...“
„Hehe ja. Na das war dann auch schon, oder hast du noch was?“
...
Ja, meine Mutter mag mich wohl. Aber so sehr? Montag kommt sie zum Haareschneiden rum. Das sind noch knapp 6 Tage – Also 15 Telefonate! sneids meinte noch, ich solle endlich meine Freundin vorstellen, dann hab ich mindestens 1 Jahr Ruhe vor Mutti, da sie mich hassen wird.
Gute Idee.
Unhöflichkeiten
- "Hm?"
"Ich hab doch nen Vortrag geschrieben und will das jetzt auf Diskette speichern. Das geht ni"
- "Was geht denn ni?"
"Stellst du mich hier als doof hin!? Das Speichern geht ni!"
- "Ah. Und was da?"
"Also ich hab das ja schon auf PC gespeichert. Und nun will ich auf Diskette haben. Also Datei, speichern... und da passiert nix.."
- "(!!!) Geh ma auf Datei, Speichern unter... und wähl Diskette aus...."
"Auf das laufwerk kann nicht zugegriffen werden...."
- "Mach ma Diskette rein"
"Ist doch drin!!!"
- "Ahso...(sicher)"
"Ah nee, doch ni!"
- "(...)"
"Jetze gehts! Ich danke dir"
- "Hehe jaja schon okay.."
*aufgelegt*
WIE UMHÖFLICH IS MAN HEUTZUTAGE!? Ich bin echt zu nett zu den Arschlöchern..
Zivilisiert Fleisch essen
Vor dem Steakshaus am Altmarkt angekommen, stellte ich fest, dass ich der Erste bin. Um mich zu vergewissern, tätigte ich noch ein, zwei Anrufe und dann wars sicher. Also hab ich den Kiddies mit ihren Bikes und ihren Handschuhen zugeschaut, wie sie sich stilvoll auf die Fresse packen.
Kurz darauf kam auch schon unser ehemaliges Küken und danach trudelten die Anderen auch so langsam ein. Die Kiddies schlichen mittlerweile um mein mit einem ca. 8Mio-Tonnen-Schloss gesicherten Bike. Den Sattel habe ich dann aber dennoch mit reingenommen.
Drin angekommen und Platz genommen. Rechts von mir meine Arbeitsehefrau und mir gegenüber meine Buchhalterin. Alles beide Fleischfresser - supi! Keine Vorwurfsvollen Blicke, wenn ich die halbe Kuh esse. Cheffe verteilte noch dem Beliebtheitsgrad abfallend nach Blumen: Geburtstagskind bekam einen großen Straus, die Ehefrau Rosen und die restlichen Angestellten bekamen einen rel. normalen Straus. Ich ging im Übrigen leer aus.
Dann endlich war Auftritt der Kellnerin und meine Wunschliste kam zum Vorschein. Es ist immer sensationell, vorbereitet zu sein! ;)
Der Abend kam in Gang und wir scherzten und lachten und es wurde überraschenderweise sehr wenig über Arbeit geredet. Sicher weil meine geschwätzige Buchhalterin jedes Gespräch, welches ihr nicht zusagte, sofort im Keim erstickte. Ich war begeistert!
Gegen halb zehn bahnte sich dann der Höhepunkt des Abends seinen Lauf:
Chef fragte, ob wir nicht ein Taxi für gegen zehn bestellen wöllten - Mir ja komplett egal, da ich ja mit meinem Bock da war. Ich fragte, ob ich noch ein Bier bestellen dürfe und danach könnten wir dann ja los. Gefragt, genehmigt, getan. Das Bier wurde geliefert, ich nahm ein, zwei Schluck, dann kam Hektik auf. Das Taxi ist nun da und wir müssen alle sofort gehen. Meine Ehefrau und ich taten das als schlechten Witz ab. Es war keiner. Also haben wir beide noch schnell mein Bier so halb und halb geext und es ging raus an die frische Luft.
Der Taxifahrer schnippte leicht überrascht die Fluppe weg und begrüßte die Fahrgäste. Ich bekam noch nen persönlichen Händedruck vom Chef von wegen er sei ja nicht homosexuell und denke sich nochwas für mich aus (als Blumenersatz). Ich tat es ganz weltmännisch ab und meinte, welke Tulpen machen sich auf nem Ritt durch die Neustadt eh nicht so gut.
Also noch kopfschüttelnderweise das Bike wieder zusammengebaut, abgeschlossen und den Rest verabschiedet.
Resumee des Abends: Klasse Essen, nette Unterhaltung - Sensationelle Heimfahrt.
Grillmonster
timopaul.com
oder
BelaFarinRod.Radeberg[at]gmx.de
Ihr rockt, dudes!
Resi, du bist sensationell, dass du dir das mit der Schnabeltasse gemerkt hast! Du hörst mir ja wirklich zu *knuff*
Kleiner Hinweis
Ich stream sie dann via PC und Xbox auf die Lautsprecher. Ja, ein wenig Technikprotzerei muss sein ;)
Tanz in den Mai
Das sollte eigentlich mein einziger soz. Kontakt an dem Tag werden... "Hallo Frau Konsum, tschau Frau Konsum
Naja, angetrunken bekommt man Partylaune... Also erstmal abends zu Timo geeiert und zu zweit (!) gegrillt! Schnell noch Resi und Seb. angeschriem, sie sollen gefälligst vorbeikommen. Dann das Bike angebunden und mit dem Auto zur Campusparty.. Dort angekommen, über den schlechten Sound mukiert und bei der Gelegenheit gleich mal Bier geordert.
Das ging die nächsten 3 Stunden so....
Unterwegs ne Freundin getroffen und versucht, herauszubekomen, was sie noch vorhabe.. Sie hat leider kein einziges Wort von mir vestanden
"heeeyy.... anne! (Sie heißt steffi) !! na *hicks* wodn hin? flowe? na mir ehn uns! *hicks*"
Dort wars aber öde, Seb hatte zu tun, seine ische zu beruhigen, also bin ich heimwärts..da fehlt mir dann irgendwie mein rucksack inkl. schlüssel... hmmmmm..resi angerufen.. madame hat schon handy aus...
also sms geschriem, sie soll sich melden
zu hause angekommen... 1-2 über jede klingel gerutscht
*NEEEERV* "ja?"
- "mayo hier, mach ma uff, kalt hier"
*tür auf*
dann hab ichs mir vor der tür bequem gemacht und bin eingepennt
gegen 8 bin ich dann raus in die sonne und hab angefangen auszunüchtern und gegen 9 hab ich dann resi geweckt und meine verfickten schlüssel verlangt... 30 minuten später war sören da.
dann konnt ich endlich duschen und wieder einpenne. in der wanne.klasse...ein glück hat die wanne nen überlaufventil...dann bin ich ins bett und gegen 17 uhr wieder erwacht...
mein tanz in den mai ^^
und heute bin ich langsam mal nüchtern... resümeh (ja, genau so ^^)
- mein 2200euro bike steht in striesen irgendwo im treppenhaus
- thomas hat noch meine bahnkarte
- ich bin mit nem 2tonnenbike auf arbeit
- mir tut jeder muskel weh
alles etwas überzeichnet... möglich... aber das sind meine erinnerungsfetzen.... ;)
Finger weg vom Alkohol!!! ...
THE
also sind die ARCTIC MONKEYS keine richtige band?
sneids (03:38 PM) :
:-D
sneids (03:39 PM) :
wir sollten auch ne Band gründen
sneids (03:40 PM) :
wir spielen nie und sagen wir sind progressiv und spielen ne Mischung aus Indie-Rock-Metall
sneids (03:40 PM) :
die Weiber werden uns lieben
mayo (03:40 PM) :
au weia
mayo (03:41 PM) :
und wir heißen einfach nur
mayo (03:41 PM) :
THE
sneids (03:41 PM) :
:-D
sneids (03:41 PM) :
genau
sneids (03:41 PM) :
ich bin Gitarrist und die Schlagzeuger
sneids (03:41 PM) :
du bist mein Bela
mayo (03:41 PM) :
wie wie der von slipknot.. mit der naaase xD
sneids (03:41 PM) :
los, kauf dir so einen weißen enganliegenden Cowboyanzug
sneids (03:41 PM) :
los
mayo (03:42 PM) :
:-D
mayo (03:42 PM) :
hab ich doch schon
sneids (03:42 PM) :
:-D
mayo (03:42 PM) :
er nennt sich "körper"
sneids (03:42 PM) :
stimmt
sneids (03:42 PM) :
wir springen dann auch so rum wie Jack Black
mayo (03:43 PM) :
30minuten soli
mayo (03:43 PM) :
ah nee
mayo (03:43 PM) :
keine auftritte
sneids (03:43 PM) :
:-D
mayo (03:43 PM) :
aber ausverkaufte hallen
sneids (03:44 PM) :
wir schneiden uns in School of Rock rein
sneids (03:44 PM) :
und das ist dann unser Video für MTV
sneids (03:44 PM) :
aber nicht für Viva
sneids (03:44 PM) :
die boykottieren wir
sneids (03:44 PM) :
auch The Dome usw.
sneids (03:44 PM) :
nur zu Festivals
mayo (03:44 PM) :
und nur als mainact
und dort machen wir dann den Pete und treten nicht auf weil wir vollgekokst sind
mayo (03:45 PM) :
eben!
mayo (03:45 PM) :
aber als mainact
sneids (03:45 PM) :
na klar
mayo (03:45 PM) :
wollen ja, dass die wixxer der RHCP im publikum stehen
sneids (03:45 PM) :
und dann legen wir uns auch Feinde zu
sneids (03:45 PM) :
die Beatsteks
sneids (03:45 PM) :
wir sind dann Oasis und die unser Robbie William
sneids (03:45 PM) :
s
mayo (03:46 PM) :
:-D
mayo (03:46 PM) :
lern schreim
mayo (03:46 PM) :
beats
teaks
mayo (03:46 PM) :
nur so wern die geschriem
mayo (03:46 PM) :
und GROSS
sneids (03:46 PM) :
ohh
mayo (03:46 PM) :
:-D
sneids (03:46 PM) :
tzz
sneids (03:46 PM) :
nur "The" wird jetzt groß geschrieben
mayo (03:46 PM) :
THE sind doch wir
sneids (03:46 PM) :
na eben
sneids (03:46 PM) :
nur noch wir
mayo (03:47 PM) :
stimmt! nur uns steht es zu, GROSS geschriem zu werden
sneids (03:47 PM) :
die B- bzw. C- Bands nicht mehr
mayo (03:47 PM) :
wir sind die einzige A-band
sneids (03:47 PM) :
na klar
mayo (03:47 PM) :
ich vergess ganz, zu saven
sneids (03:47 PM) :
dann los
sneids (03:47 PM) :
ich geh zum Sport
mayo (03:47 PM) :
bis denne
sneids (03:47 PM) :
bis später
Hiiiiigh Def!
Wegbeschreibung
Parkplätze wirds genügend geben. Wer mit den Öffentlichen kommen will, kommt mit der 11 und steigt Waldschlößchen aus.
Der Tanz um die Eckfahne
Nur so viel: Danke, dass ich endlich den 2007er Kalender aufhängen darf.
Party - Jetzt aber wirklich
Ach und noch was für die Trantüten, die keine SMS lesen: Morgen (Freitag) ist wieder Crashfete im TBC, also bitte dahin begeben.
Haarausfall - Partyausfall
Daher finde ich es nur fair, wenn ich einen Partyausfall habe - aus Rücksicht auf seine am Ostersamstag! ;)
Die Feier zur Huldigung meiner Wenigkeit werde ich einfach um ein paar Wochen verschieben, damit ihr alle auch noch genügend Zeit habt, um mir anständige Tänzerinnen zu besorgen!
Also zunächst mal Party bei Tobi und dann sehen wir weiter.
Partey
Als Datum schlage ich mal irgendwann gegen Ostern vor. Mir schwebt da Gründonnerstag / Karfreitag vor. Je nachdem wie die Mehrheit Zeit und Laune hat.
Also meldet euch bitte nochmal und gebt ggf. anderen Daten bekannt! Aber ich denke, es sollte doch schon Ostern sein, weil relativ zeitnahe und an den Feiertagen wird doch ein Großteil frei bzw. Zeit haben!
Resi, wir machen nochmal einen kleinen Umtrunk privat ;)
Kinners, ich hab bald Geburtstag!
Demnächst ist es ja soweit, und ich werde schon wieder ein Jahr älter. Ja der Lauf der Zeit bla bla! Da es ja dieses Jahr eine Schnappszahl ist, dachte ich mir ist es doch ein guter Anlass... "EYY! Bei dir ists jedes Jahr ein guter Anlass! 18-endlich volljährig! 19-schon ein jahr volljährig! 20-endlich kein teenie mehr! 21-endlich wirklich erwachsen! 22-schnappszahl! 23-endlich ein illuminat! ...."
Ja schon gut! Dennoch, Schnappszahlen müssen begossen werden! Daher würd ich mal wieder eine kleine Feier in meinen netten Räumlichkeiten halten. Nur wenn ihr wollt. Ich mach das auch allein. Man könnte auch einen kleinen Umtrunk in nem Club oder einer Kneipe machen. Vielleicht ist ja auch bald mal wieder Birthdayparty im ClubMensa.
MELDEN!
Oldschool, Baby.
Nun ist es soweit! Endlich seh ich die Resi mal wieder und wir werden dann gemeinsam mit ein paar anderen Freunden die Scheune zerteten und uns um den Funk hingeben!
Vorher werden wir noch ins Katys und dort den bösen, frustrierten 17jährigen Mädels zuschauen. Besonders ich ... ;)
Rein hauen!
Unterichtsgeschehen
Mayo "Ey hier geht'n Rasierer."
- einige Momente der Stille.
Sebastian "Ich hab Mario Barth mit."
Fax-DAU
Bei mir im Zimmer steht das Fax und das hat so ein paar Eigenheiten. Der Papiereinzug klemmt ein wenig. Man muss das Blatt ein wenig antippen, damit es durchläuft.
Der Fiffi (trotteliger Mitarbeiter, mit Dr. Titel und totalem technischem Unverständnis) will nun faxen. Nicht zum ersten Mal versteht sich - aber der Ablauf ist jedes Mal der gleiche.
So viel zur Vorgeschichte.
Also, Fiffi kommt, steckt Blätter rein und fängt an Nummer einzutippen und drückt Start. Das Fax fängt an und die Papiereinzugswalze dreht sich. Papier wird nicht eingezogen aber der Fiffi hat aus seinen Fehlern bei vorhergehenden Faxversuchen gelernt und dieses Mal tippt er das Papier an. Seite 1 läuft durch und die 2. Seite steht an. Selbes Spiel, Papier greift nicht. Doch dieses Mal kam der Geistesblitz wohl nicht. Die Walze rödelt und rödelt, kriegt das Papier aber nicht zu fassen. Fax denkt sich „Arsch lecken“, bricht ab und schickt ne Fehlermeldung auf Papier raus. Des Weiteren denkt sich das Fax noch „er will jemanden anrufen wenn er mir kein Papier gibt.“ Also wird der Telefonmodus aktiviert.
Man bemerke hier, dass das Verständnis der Faxes, dass des Benutzers bei weitem übersteigt und sich somit eine Divergenz ergibt.
Also was macht man nun mit dem Fax? Genau, man schickt es noch mal. Man sieht hier, dass der akad. Grad nicht von ungefähr kommt.
Selbes Spiel, Papier rein, Nummer wählen und ab dafür. Walze rödelt aber dieses Mal schafft er es gar nicht, die Seiten anzutippen. Also bleiben beide Seiten wo sie sind und das Telefon klingelt wieder. Beim zweiten Mal meldet das Fax außerdem aber noch nen Fehler und quittiert ihn mit einem nervigen Fiepen.
Dies ist dann der Moment, wo ich ins Nebenzimmer muss um nicht laut loszulachen. Also es piept und piept und man hört ab und an die Piep-Geräusche, welche sich ergeben, wenn man auf eine Taste drückt. Die Tastengeräusche werden immer intensiver und man merkt, dass der Fiffi mit der Natur im Argen liegt. Nach 2 Minuten hat das Fax keinen Bock mehr und hört auf mit fiepen.
Nun liegt das ganze als Brief auf seinem Schreibtisch und geht heute zur Post.
We burn the summer down...
Was ein sensationeller Tag! Auch gestern schon! Da hat man sogar mal auf Arbeit gute Laune! Nur noch 4,5h und darf endlich in die Schule radeln. Kurze Hosen sind am Start.
Beatsteaks - Summer
Weil er mir so fehlt...
Dort wird es dann wohl auch Jet - Are you gonna be my girl geben.
Sneids, ich werde für dich die beste Performance aller Zeiten hinlegen!!
Morgen mehr.
Fertig
Nur 30 Minuten und das Ding ist aus dem Boden gestampft. Okay, recht simpel usw ich weiß.
Meine Site, meine Site, meine Site ;)
Blog Party.
Meine Site, meine Site, meine Site.
Noch ein wenig Geduld, es ist bald fertig.
- Zurück zur Übersicht
- weiter
- |
- zurück
Letzter Spieltag
Tabelle 2011/2012
| Pos. | Team | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayern München | 80 | 91 |
| 2 | Borussia Dortmund | 34 | 63 |
| 3 | Bayer Leverkusen | 24 | 61 |
| 4 | FC Schalke 04 | 8 | 54 |
| 5 | Eintracht Frankfurt | 5 | 51 |
| 6 | SC Freiburg | 5 | 50 |
| 7 | Hamburger SV | -10 | 48 |
| 8 | Bor. Mönchengladbach | -4 | 47 |
| 9 | Hannover 96 | -2 | 45 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | -8 | 43 |
| 11 | VfB Stuttgart | -18 | 43 |
| 12 | 1. FSV Mainz 05 | -2 | 41 |
| 13 | VfL Wolfsburg | -7 | 39 |
| 14 | Werder Bremen | -11 | 34 |
| 15 | FC Augsburg | -18 | 33 |
| 16 | 1899 Hoffenheim | -25 | 31 |
| 17 | Fortuna Düsseldorf | -18 | 30 |
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | -32 | 21 |
Sportmeldungen
20.06.2013
Der Zwangsabstieg des MSV ist besiegelt
20.06.13
Seit Mittwochnachmittag ist der Lizenzentzug des MSV Duisburg besiegelt. Die Entscheidung des Schiedsgerichts war ein schwerer Schlag für den Verein, die Fans aber auch die Stadt Duisburg. Der Verein plant einen Neustart inder 3. Liga. mehr
Der personelle Aderlass setzt ein
20.06.13
Am Trainingszentrum des MSV Duisburg herrschte am Mittwoch beschauliche Ruhe. Während sich die Fans vor der Schauinsland-Reisen-Arena versammelten, erfuhr die Mannschaft in Meiderich geschlossen von der schlechten Kunde aus Frankfurt. mehr
Kommentar: Das Zittern geht weiter
20.06.13
Das ist ein Beinbruch. Aber es darf kein Genickbruch sein. Das Schiedsgericht des DFB hat dem MSV Duisburg die Lizenz für die Zweite Liga verweigert. Jetzt will der Verein einen Neuanfang in der Dritten Klasse angehen. mehr
MSV hofft jetzt noch auf die 3. Liga
20.06.13
Rund 1500 MSV-Fans warteten vor der Arena auf die Entscheidung des Schiedsgerichts. Die Nachricht vom Zwangsabstieg kam nicht überraschend. Der Schwung der vergangenen Wochen soll nun mitgenommen werden. Die Politik fordert grundlegende Änderungen in den Vereinsstrukturen. mehr
Borussias unauffällige Pokalsieg-Helden
20.06.13
Die Gladbacher Heinz Michallik und Uli Stielike trugen ihren Teil zum legendären 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln bei. mehr