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Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

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Mittwoch | 01.02.2012 / 18:36

Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

Oder: Warum man Facebook nicht alles glauben sollte. 31. Januar, spät abends. Ich stelle fest, dass am 29. Januar eine alte Freundin Geburtstag hatte. Da ich aber nur über Facebook mit ihr kontaktiert bin, logge ich mi ...
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coded by Kuczera 2011
Montag
13.08.2007 / 14:58

Unterwegs in Mitteldeutschland

Die Donautour letztes Jahr machte sneids und mir Lust auf mehr. Kurzerhand entschieden wir uns, dieses mal nicht allzu weit zu fahren und die Schönheit Deutschlands zu genießen. Viele begeisterte Radfahrer würden Rhein, Mosel oder sonstiges vorschlagen. Mir gomm aber aus Dräsdn also fahrn mer an dor Elbe!

Die Planung umfasste lediglich das Auftreiben einer Karte; Rücksäcken, welche länger halten als nur die ersten 50km; und vereinzelt fehlender Fitness. Alles wurde gefunden und organisiert. Anfangs wollten wir die volle Tour fahren – von Hamburg nach Dresden. Leider ist sneids auch ein kleiner Vereinnahmter und so wurde die Tour zum Wohle des Urlaubs mit seiner Freundin um die Hälfte gekürzt. Nun also nur noch Hamburg - Berlin.
Wir entschieden uns, mit dem Zug bis Süderbrarup bzw. Gelting zu meinem Bruder zu fahren, dort das Wochenende zu verbringen, für mich eeendlich das gelbe Bike abzugreifen und dann auf in Richtung Hamburg und Elbe. Das gelbe Rad wurde aus technischen Mängeln gestrichen und ich griff auf meinen kleinen, süßen, tonnenschweren Dirtjumper zurück. Doch wenige Tage vor Beginn der Tour machte uns eine Trennung in meiner Familie einen bösen Strich durch die Rechnung. Gelting war nicht mehr zu betreten – und wer es doch tat, musste damit rechnen, den Rosenkrieg nicht zu überleben. Flexibel wie so zwei fitte Biker nun mal sind, wurde auf Hamburg ausgewichen. Somit hatten wir wohl knapp 2-3 Tage Tour durch Norddeutschland gespart.

Im Zug nach Berlin allerdings fiel uns auf, dass wir gar nicht durch Hamburg fahren, sondern Dresden – Berlin – Schwerin – Kiel – Süderbrarup. Fluchend und den Radlgott verdammend schlugen wir in der Karte nach und sahen, dass Schwerin nur ein Katzensprung von Hamburg entfernt ist. Also, ab nach Schwerin und dann kann die Tour endlich beginnen!

Doch in Berlin angekommen stellte uns die DB alles in den Weg was sie hatte. 3 Worte:
Regionalexpress, Wochenende, Wochenendticket. Das totale Chaos. Was schon an ein Wunder grenzt, ohne Bike eine Fahrt mit Wochenendticket ohne Amoklauf abzuschließen, ist mit Bike eher ein Ding des Unmöglichen. Wir versuchten, in 2 Züge gen Schwerin einzusteigen, doch sie waren einfach vollgestopft. Man dachte, usbekische Wanderameisen hätten heute ihren großen Tag.

Ein himmefahrtskommandogleicher Vorschlag jagte den Nächsten.

1. Direkt von Berlin aus nach Hamburg radeln.
An sich ein guter Vorschlag – Die Karte muss nur rückwärts gelesen werden. Nur wie von Hamburg nach Dresden kommen? Wochenendticket und 6-7x umsteigen? Reservieren und €140-Tickets kaufen? NEIN!
2. Von Berlin aus mit dem Zug solang an der Havel entlang, bis wir auf die Elbe stoßen (Havelberg). Von dort aus an der Elbe nach Dresden.
Schon eine bessere Idee, nur fährt bis Havelberg kein Zug. Was nun genau dahin fährt, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Ich tippe auf Rikscha oder ein Vollbesetzter Dollmusch oder wie die Gurkentaxis in der Türkei heißen.
3. Von Berlin aus nach Rathenow und dort dann entlang der Havel bis nach Havelberg. Hier angekommen ebenfalls an der Elbe nach Dresden.

Nach kurzer Überredungskunst bzw. einfach nur bockigigem Schmollen und Nichtssagen meinerseits entschieden wir uns für Version 3! Also schnell nochmal Tickest geholt und ab in den LEEREN Zug. In Rathenow irrten wir gefühlte 8 Stunden umher. Einerseits getrieben von der Lust am Radfahren, andererseits von der Ahnungslosigkeit in welche Richtung wir nun müssen oder einfach nur weil wir mal auf die Hütte mussten. Nachdem wir unsere Vorräte im örtlichen Edeka gefüllt und uns Mut gemacht hatten, begann endlich unsere Tour. Es war nun 14 Uhr. Wir starteten 7:12 Uhr in Dresden.

Wir kamen langsam in Tritt und rissen ein paar Kilometer – dabei immer die Elbe im geistigen Auge vor uns. Man fuhr durch ehemaliges Grenzgebiet zwischen Ost und West, durch Atillerieabschussübungsanlagen der Bundeswehr und an einigen Orientierungspunkten vorbei. Diese helfen aber leider nur verirrten Bundis und nicht von der Bahn enttäuschten Bikern. Wir hatten, um es ein wenig einzugrenzen, uns etwas verfahren. Es ging gerade aus nach Kleitz und rechts herum in Richtung Elbe bzw. später noch Havelberg. Was niemand – abgesehen vom godfather sneids – wissen konnte: Kleitz sollte noch ein wichtiger Meilenstein werden. Aufgrund meiner, mit allen Gliedmaßen, auf der Straße durchgeführten, kleinen Trommelaktion bogen wir in Richtung Elbe also rechts ab.

Und schon wieder irrten wir umher. Ich schmiss mich vor eine in der Einöde auftauchende doch recht große Limousine. Der Einheimische deutete uns den direkten Weg zur Elbe. Endlich waren die Götter wieder mit uns! Entlang des Plattenweges und vorbei an einem freundlichen Baggerfahrer durchquerten wir noch ein paar Dörfer bis uns endlich ein weiterer wirklicher Ureinwohner Brandenburgs uns den Weg zur Elbe zeigte. Und tatsächlich. Noch ein paar wenige Kurbelumdrehungen und wir sahen endlich ein Chemiewerk! Chemiewerke stehen immer am Wasser. Doch nicht wie man annehmen mag wegen den Abwässern, sondern wegen der Kühlung. Immer wieder schön, wenn eine kleine Tour auch noch bildet! ;)

Kaum waren wir an der Elbe und rochen schon beinahe Dresden klingelte mein Telefon. Es war mein Bruder aus Dresden, der meinte, dass es kein Ding wäre, wenn wir noch ins Haus in Gelting wöllten. Das lass ich an dieser Stelle einfach mal unkommentiert.

Weiter an der Elbe! Doch es hieß immer „Elberadweg – Alternativweg“. Wir fuhren ihn. Hatten wir doch keine Wahl, so oft wie an der Donau zu wechseln. Nach einigen Stunden angestreckten Strampelns, Witzchen und kleinen Sticheleien, die sich immer auf „Uschi“ reimten fuhren wir in Kleitz ein. Wer aufgepasst hat, weiß nun wie schnell ich vor sneids flüchten musste.

In Schönburn machten wir dann an einer Art Discounter halt und füllten die leeren Tanks wieder auf. Die Angestellten waren unheimlich freundlich zu uns. Schon witzig, was ein Fahrradtrikot, Schweiß und die Story, wir währen direkt von Dresden aus losgefahren so alles bewirken können. Nachdem wir bzw. ich mich wieder frisch gemacht hatte, ging es nochmal richtig voran. Wir durchquerten einige malerische Orte, welche sich durch Straßenbau, Kirchenbau u.ä. wirklich sehr gut auszeichnen. Die Sonne trat ihren Weg gen Horizont an und wir schauten uns hier und da schon einmal nach Pensionen oder freien Zimmern um. War es doch letztes Jahr an der Donau ein Kinderspiel, eine Bleibe zu finden!

Doch dieser Gedanke verflog nach etlichen negativen Antworten auf unsere Frage nach einem freien Zimmer wieder recht schnell. In dieser Region entlang der Elbe wird wohl nur in den ersten Augustwochen geheiratet – Demzufolge waren fast alle Pensionen voll. Wir fuhren weiter, auch als der Feuerball schon vom Horizont verschluckt wurde. Im Dunkeln erreichten wir Burg. Eine Stadt, welche wir noch bei Tageslicht ganz unten links an einer Wegekarte in einem weitentfernten Dorf gesehen hatten. „haha, das wär doch was, wenn wir heute abend noch dort sind!“ „haha, ja! Na vielleicht morgen!“

Es war 21:30 als wir endlich eine Pension in Burg erreichten. 25 Euro pro Person und Dusche/WC auf dem Gang sind nicht gerade der Wahnsinn. Aber wir waren froh, endlich von den Bikes zu kommen. Mir schmerzte mal wieder die gesamte linke Seite meines Rückens inkl. Schulter. Pünktlich um 8 Uhr wurden wir von einem altbekannten Weckruf geweckt: Ich von meinem Handy und sneids von meinen zärtlichen Worten „Aufwachen, Schätzelein!“ Die Dame des Hauses erklärte uns noch nach dem Frühstück den Weg in Richtung zurück zur Elbe und erzählte was von einem Wasserkreuz und der Havel (Wir fahren hier wohl nur im Kreis!?) Man bedankte sich, übergab Blumen, Glückwünsche und noch gute Besserung. So jedenfalls wünschte ich es mir. Es würde nur ein kurzes Schüssi und wir jagten davon.

Wir überquerten an diesem Tag geschlagene vier mal die Havel! Kein einziges mal die Elbe – zumindest nicht absichtlich. Durch Burg hindurch und noch einige Dörfer weiter erreichten wir das Wasserkreuz. Es stellte sich als irgendeine Verbindung aus Havel, Elbe und Mittellandkanal heraus. Wir passierten es und fuhren den ominösen Kanal entlang. Immer und immerweiter. Vorbei an einem wirren Schild, welches uns den Weg falsch anzeigte jagten wir weiter und immer weiter den Kanal entlang bis einem von uns ein „sponsored by hannover“ auffiehl. HANNOVER? Man fragte Einheimische, wurde belächelt und wieder zurück geschickt. Ja, wir sind ca. 1 Stunde völlig umsonst gefahren. Nein, nicht umsonst. Muskeln wurden gestählt und Pigmente wurden in großer Anzahl aufgenommen.

Nun war es nicht mehr weit bis Magdeburg! Endlich, so dachten wir, große Pause! Mit Kaffee, Tourtagebuch und Postkarten schreiben! Nichts dergleichen trat ein. Kurze Vorgeschichte: Am Abend zuvor bat sneids noch telefonisch seine Freundin, mal für uns im Netz nachzuschauen, wie weit es noch von Magdeburg bis Dresden sei. Wir gingen von knapp 280km aus. Ein Kinderspiel also. 3km vor besagter Stadt machten wir dann aber doch nochmal Halt, da die Kräfte schon recht aufgebraucht waren und sich der Weg scheinbar ewig hinzog. Da klingelte auch das Telefon. Juhu! Sie hat wirklich ein sensationelles Timing! Doch leider hatte sie nicht diese Information für uns sondern leider nur einen weiteren Schicksalsschlag für uns bereit. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher drauf eingehen. Nur so viel: Die Laune war im Arsch und so die letzten Kilometer hinter uns zu bringen – Undenkbar. Also brach ich das Schweigen mit dem Vorschlag im gestreckten Galopp noch bis Magdeburg und von dort aus via WE-Ticket ab in die Heimat. Vorschlag wurde dankend angenommen und so erreichten wir 17:32 Uhr Dresden – 34:20 Stunden, nachdem wir hier aufbrachen.

Eine Kurze Tour mit vielen Hochs und Tiefs. Doch wie immer war es mir eine Freude mit sneids zu radeln. Er heiterte die Stimmung mit seinen dämlichen Sprüchen immer wieder auf. Leider ist er nicht aufgrund von Missachten des eines oder anderen Hinweis’ von mir gestürzt. Schadenfreude ist dann doch die beste Freude. Doch wir beide waren froh, eine weitere Woche unseren Urlaub ála HartzIV zu beenden.

PS: Von Magdeburg waren es noch mehr als 320km wie sich zum Schluss herausstellte. Ich will auch keine HartzIV-User angreifen. Doch bei dem Gro steht nun mal kein Weltspiegel oder die Tagesthemen auf der TV-Favoritenliste ;)

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Letzter Spieltag

Tabelle 2011/2012

Pos. Team Diff. Pkt.
1 Borussia Dortmund 31 43
2 Bayern München 33 41
3 FC Schalke 04 21 41
4 Bor. Mönchengladbach 19 40
5 Werder Bremen -1 32
6 Bayer Leverkusen 1 31
7 Hannover 96 -2 30
8 1899 Hoffenheim -2 24
9 1. FC Köln -11 24
10 VfL Wolfsburg -12 24
11 VfB Stuttgart -2 23
12 Hamburger SV -9 23
13 1. FSV Mainz 05 -6 22
14 1. FC Nürnberg -12 21
15 Hertha BSC -6 20
16 1. FC Kaiserslautern -9 18
17 FC Augsburg -14 17
18 SC Freiburg -19 17

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