Alle Jahre wieder
Ich möchte heute über die Art und Weise schreiben, wie in einer Firma die „Weihnachtspost" verschickt wird. Zunächst einmal fällt dem Chef mit einem Blick aufs aktuelle Kalenderblatt auf, dass ja schon wieder Dezember ist und man ja noch unbedingt diese tollen Weihnachtsbriefe verschicken müssen. Die Firma selbst verschickt diesen Kram natürlich nicht. Das übernimmt ein Versandpartner. Man ist ja nicht blöd. Die Firma macht nur so Kleinigkeiten wie Briefpapier raussuchen, Texte ausdenken, die Briefe in Umschläge stecken und anschließend die von einer externen Firma gedruckten Adressetiketten auf die Umschläge kleben. Nein, es gibt keine Drucker, in die man die Umschläge spannen und diese dann mit den Adressen bedrucken könnte. Mal ganz von einer Frankiermaschine abgesehen. Wär ja auch zu teuer. Für einmal im Jahr nur ca. 13.000 Briefe verschicken.
Also was macht man? Von der Weihnachtspost mal abgesehen bricht man noch eine Gutscheinaktion übers Knie, welche man auch per Post verschickt, addiert noch eine Kundenzeitschrift exklusiv für einen bestimmten Kundenstamm und bringt das alles zusammen. Das heißt: Seit 2 Wochen tüteln in besagter Firma Azubis, Praktikanten, Familienangehörige und Bekannte vom Chef Gutscheine, Kundenzeitschriften und Weihnachtsbriefe für alle ein. Also jeder Kunde wird mindestens zweimal genervt.
Dies also war das Versandchaos. Nun einmal zur Organisation itself: Zunächst einmal kommen die Gutscheine ins Haus und beinahe niemand ist zufrieden mit der Gestaltung der Gutscheine. Aber das sind ja alles Laien und haben ja keine Ahnung. Zum Glück sind die Empfänger alles ausgebildete Medienfachkräfte. Nun also tüteln besagte Azubis, Praktikanten usw. ein. Der Chef ist derweil auf einer sog. Inforeise. Heißt: Er ist im Mittelmeer unterwegs und hat alle Speisen und Getränke inklusive. Weshalb? Er soll einen Pokal bekommen, weil er so eine tolle Firma hat. Letztendlich ist er mit einer Urkunde heim gekehrt. Jedenfalls kommt in der Abwesenheit vom Chef endlich die lang ersehnte Lieferung der Kundenzeitschriften – auf einer Europalette. Die passt nicht mehr ins Büro und auch nicht in den Personenaufzug welcher zur -achtung- outgesourceten Abteilung führt. Der Lieferant stinksauer, lässt die Palette irgendwo stehen und verduftet. Der Admin, welcher als einziges männliches Mitglied der Belegschaft zu identifizieren ist lässt sich herab den Mist reinzuschleppen. Also die insg. 450kg in den Aufzug rein, aus dem Aufzug wieder raus und dann rein in die entspr. Abteilung.
Seinem Chef fällt es am nächsten Tag gar nicht auf, sondern er nervt ihn schon wieder mit neuen ach so tollen Ideen. Nach einem kurzen Hinweis, dass der Admin, welcher ja extra einen PC-Beruf erlernt hat, um nicht diese lästigen, körperlich anstrengenden Arbeiten zu verrichten, die ganzen Kundenzeitschriften allein hereingebuckelt hat und den Speditionsheini das nächste mal unverrichteter Dinge wieder abfahren lässt, kommt nur ein kurzes „Danke“. Das erhoffte 13. und 14. Monatsgehalt bleibt aus.
Kurzum: Der Admin lehnt sich zurück, genießt die Weihnachtshektik und sitzt in Gedanken schon mit Rollkragenpullover und Glühwein unterm Weihnachtsbaum und genießt die ruhigen und besinnlichen Tage. Stress ist für ihn aus gesundheitlichen Gründen ein Fremdwort.
Letzter Spieltag
Tabelle 2011/2012
| Pos. | Team | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 31 | 43 |
| 2 | Bayern München | 33 | 41 |
| 3 | FC Schalke 04 | 21 | 41 |
| 4 | Bor. Mönchengladbach | 19 | 40 |
| 5 | Werder Bremen | -1 | 32 |
| 6 | Bayer Leverkusen | 1 | 31 |
| 7 | Hannover 96 | -2 | 30 |
| 8 | 1899 Hoffenheim | -2 | 24 |
| 9 | 1. FC Köln | -11 | 24 |
| 10 | VfL Wolfsburg | -12 | 24 |
| 11 | VfB Stuttgart | -2 | 23 |
| 12 | Hamburger SV | -9 | 23 |
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | -6 | 22 |
| 14 | 1. FC Nürnberg | -12 | 21 |
| 15 | Hertha BSC | -6 | 20 |
| 16 | 1. FC Kaiserslautern | -9 | 18 |
| 17 | FC Augsburg | -14 | 17 |
| 18 | SC Freiburg | -19 | 17 |
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Zweitligist SpVgg Greuther Fürth fordert von einem inzwischen ermittelten Täter 10.000 Euro Geldstrafe zurück. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Franken am 16. Januar zu dieser Strafe verdonnert, nachdem im Pokalspiel am 20. Dezember 2011 in Nürnberg aus dem Fanblock der Fürther Leuchtkugeln auf den Platz abgefeuert worden waren. Nach Angaben der Spielvereinigung habe die Polizei die Person identifiziert. "Die SpVgg Greuther Fürth wird den Täter mit allen juristischen Mitteln in die Haftung nehmen und wie angekündigt die vom DFB-Sportgericht verhängte Strafe in vollem Umfang an den Täter weiterleiten. Auch bei weiterem Fehlverhalten seitens der Fans wird der Verein zukünftig so verfahren", hieß es in einer Pressemitteilung der Fürther. mehr
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