http://www.dam-dam.de/

?

Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

Blog
Mittwoch | 01.02.2012 / 18:36

Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

Oder: Warum man Facebook nicht alles glauben sollte. 31. Januar, spät abends. Ich stelle fest, dass am 29. Januar eine alte Freundin Geburtstag hatte. Da ich aber nur über Facebook mit ihr kontaktiert bin, logge ich mi ...
coded by Kuczera 2011
Montag
28.07.2008 / 12:50

Die Ossis sagen dazu Baden!

Nach der verregneten letzten Woche entgegnete uns das letzte Wochenende bereits am Freitag mit herrlichem Sonnenschein. Als ein, zwei Gewitterwolken sich ausschütteten war die Stimmung nur kurz getrübt. Planungsversessen wie wir immer älter werdenden Herren so sind, planten wir bereits am Freitag, dass wir Sonntag baden gehen. Wir reichen keine Insolvenz ein oder gehen bankrott, sondern nur baden. Schwimmen sagt der gemeine Deutsche auch dazu. Also SMS-terrorisierte ich mein halbes Telefonbuch. Sehr viele fanden die Idee klasse, sagten zu und in der Nacht von Samstag auf Sonntag oder in einem ähnlichen Zeitraum ab.
So kam es, dass sich nur noch der harte Kern bei sneids einfand. Zusätzlich noch Steven, Anne und Romy. Wir versuchten noch ein Bike, welches wir in einem Baggersee gefunden hatten (es sah jedenfalls so aus) wieder herzurichten und es schien uns wirklich gelungen zu sein. Dennoch brauchten wir von sneids bis zum Elbsegler geschlagene 30 Minuten. Für die Nichtwissenden: Im Tiefflug sind das keine 10 Minuten. Aber das Rad wollte halt nicht so passen wie ich in meine Bikerklamotten. So hat Steven Romy mein grünes Bike gegeben, Romy die Klappermühle dem sneids und Steven schnappte sich dann also das Cube. Einzig beständig waren hier mein schwarzes Cannondale und Annes Contessa.

Nichtsdestotrotz entschieden wir uns dann dazu, mit dem Auto bis zum See zu fahren. Immerhin liegt der außerhalb von Dresden und dann ist dem Städter keine Ausrede mehr zu blöd. Nach ca. 120km Umleitung fanden wir dann den See, gaben uns als Schüler, Schwerbeschädigter oder als Steven aus.

Am See angekommen taten wir, was man nun mal so macht. Decken ausbreiten, alles hinschmeißen und ab in den See. Der eine oder andere ließ sich noch ein wenig Zeit mit dem Zuwasserlassen, schaffte es dann aber doch. Steven schwomm um sein Leben. Ich glaube die Brusthaare sind auch ein Indiz für die Verwandtschaft mit David Hasselhof. Wieder aus dem Wasser wurde Karten gespielt und sich gegenseitig mit der Schokocreme aus den mittlerweile sehr warmen Doppelkeksen eingeschmiert. War das schön.

Rutschen waren wir auch. Aber für den Scheiß sind wir, denke ich, wirklich schon zu alt. Lustig war es dennoch.

Sobald der Badepaul den See abgepumpt hat, kann ich auch Bilder online stellen. Die sind leider noch in sneids Kamera und selbige auf dem Seegrund.
Freitag
18.07.2008 / 09:41

Kleiner Lückenfüller

Gestern waren sneids und ich bei einer guten Freundin und sie geizte wieder einmal nicht an Sprüchen. Hier der Beste:

sneids: Die heißt Hänsch!
Kath: Ach ohne Z?!
Freitag
18.07.2008 / 09:07

Dré Imbicz

Wellcome to website of Dré Imbi?zs Imbis and Travel Agency. It is, where you fint all information aboud new offers.

So wird man auf der Website der drei Brüder von Dré Imbicz begrüßt. Sie haben einen eher erfolglosen Imbis am Goldenen Reiter in Dresden. Also haben sie sich ein zweites und drittes Standbein aufgebaut. Entertainment. Einerseits treten sie mit ihrer Band in einschlägigen Clubs auf und andererseits bieten Sie eine Stadtführung der etwas anderen Art an. Alt zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Klick einfach ihre Website und informiert euch selbst.
Ich hab schon mal 5 Plätze für die nächste Tour reserviert. Drei davon sind schon vergeben. Also beeilt euch, solltet ihr mitkommen wollen. Ansonsten heißt es, selbst der schnellste zu sein und noch einen Platz zu ergattern!

Hier die Website.
Donnerstag
10.07.2008 / 02:19

Abitur.

Er hat es. Mayo hat nun offiziell sein Zeugnis der Fachhochschulreife, quasi sein Fachabi. Zunächst einmal die klaren, unwiderlegbaren Fakten. Es handelt sich um einen Durchschnitt von 2,6 der witzigerweise genau der gleiche seines Schulabschlusses 2001 in der Mittelschule ist. Nur habe ich für das Abi ein klein wenig mehr gelernt. Doch der Gesamtschnitt in Mathe zum Beispiel liegt bei 3,3 (letztes Jahr 4,und) - ohne eingebildet und überheblich zu wirken, ist dies sicher mir und der Nachhilfe meiner Freundin zu verdanken. Ich hab ganz locker ne drei geschafft. Von den zwei Jahren hartem Arbeiten, Lernen und vorallem Ausdenken der Ausreden weshalb man Samstag morgen zu spät kam ist bei mir bisher natürlich die Abschlussfeier in Erinnerung bleiben. Damit ich bis zur nächsten Änderung dieser Website diese Impressionen nicht vergesse, hier gleich einmal meine ersten Eindrücke um 01:17 Uhr, zu welchem sicher noch die eine oder andere gut oder mindergute Abibraut im Discofox über die Tanzfläche des Bärenzwingers schwebt.

Es fing 16:30 Uhr an, oder eher. Mir hatte man 16:30 gesagt, ich war also 16:33 da. Wer ist schon pünktlich. Coolness und so. Es stellte sich heraus, dass ich zu spät war. Und als ich nochmal durch das Bild schlich und der Fotograf meiner ungebrochenen Sympathie der gesamten Abschlussstufe erlegen war (lassen wir mal die Jungspunde der BVJ und Reiseverkaufsleute außen vor), wurden die Bilder noch einmal gemacht. Einige beschwerten sich. Doch sind wir mal ehrlich: wie viele Mädels hatten sich zu vor über zugekniffene Augen, schlecht kaschierte Speckringe und noch viel mehr beschwert? Ich allein war die Rettung und alle konnten sich noch eimal in Pose schmeißen. Was tut man nicht alles für einen dramatischen Auftritt.

Danach ging es rein zur Zeugnisübergabe. Da meine bessere Hälfte derzeit lieber dem Alkohol an der Blauen Adria bei Senftenberg statt meiner frönt, nahm ich sneids, meine eigentliche +1 mit. Er erschien natürlich auch recht spät. Die dramatischen Auftritte.

Leider war unsere Klasse nicht die einzigste, die ihr Zeugnis erhielt. Wundert der geneigte Leser sich nun über jenes Wort "einzigste", dann ist dies beabsichtig. Es sollen schließlich alle Schichten angesprochen werden, die heute ihr Abschlusszeugnis erhielten. 17 Uhr war Beginn und ich folgte dem falschen Aufruf meines Namens gegen 18:40 Uhr. Die besten zum Schluss und so weiter. Von mir aus gern. Ich sah ja auch wahnsinnig gut aus. Nadelstreifen und schwarzes Hemd - mehr geht für einen Strippenzieher nicht.

Nach der Übergabe der Zeugnisse trafen wir uns im Bärenzwinger wieder ein. Die Elite versammelte sich an dem Elitetisch nahe dem Buffet, welches ewig nicht eröffnet wurde, da dem Betreiber noch ein wenig Geld fehlte. Letztendlich kam es soweit, dass unsere Englischlehrerin, Frau Adler, umhergehen musste und das restliche Geld in Form einiger "Neustadtspenden" auftrieb. Also war der Abend gerettet.

Soweit zu dem positiven Dingen. Doch ich sitz nicht zwei Jahre lang in der Schule, um mit einem positiven Resultat zu resümieren. Das war noch nie mein Stil. Hier nun die kleine Abrechnung. Manuel aus der 12L: Ganz locker Jungchen. Du bist Hobbyfotograf mit einer dicken Kamera und kein Crackjunkie, der auf jede Erhöhung oder in jeden Busch springen muss. Die anderen Crackjunkies, die Kathleen sicher alle kennt, da die 12L wohl 8Mio. Schüler fasst: Auch ganz locker. Ihr habt Abitur, nicht Hauptschule. Also leckt euch die Schlagsahne lieber zu Hause vom Hals. Mal laut lachen oder einen zu viel trinken, okay. Aber doch bitte kein Wahrheit oder Pflicht. Der Rest der Rasselbande, mit denen ich nicht geredet habe: Ich hab zurecht nicht mit euch geredet. Ihr habt doch alle nen Schuss! Es ist so.

Ein großes Lob sei dennoch an unsere Lehrer angebracht. Zu erst Frau Rüffer, unsere Klassenleiterin, welche uns auf eine ein wenig verschrobene Art und Weise die Grundlagen und ein wenig die Tiefen der höheren Mathematik näher brachte. Nun geh ich einfach die Wochentage von Montag bis Sonntag durch. Dies soll keine Sympathiewertung werden. Es folgt nun also Frau Kuhnert. Da mir Deutsch nie schwer fiel, fühlte ich mich bei Ihnen immer sehr wohl. Okay, das richtige Setzen von Kommata und anderen Satzzeichen meinten einige schon begriffen zu haben. Doch zweitens kommt vieles anders als man denkt ... Jedenfalls danke für den bisher erfrischensten und aufschlussreichesten Deutschunterricht meines Lebens. Was hatten wir im ersten Jahr am Dienstag? Stimmt, Informatik. Oder nennen wir es Urschleim der Webseitengestaltung gepaart mit ein wenig Algorithmen und dekoriert mit einer Essenz aus Lexware und sonstigen (überflüssigen) Informationen die "moderne" Informatik betreffend. Auch dafür vielen Dank an die beiden Fachlehrer. Die einen nennen es überflüssig; für die anderen ist es totales Neuland. Im nächsten Jahr traf es mich dann doch in Form von Frau Moritz. Ein Name, ein Fach. Rechtskunde. Warum nur? Gut, ich weiß jetzt wie die Demokratie entstanden ist: ein Schiff strandet in einer Lagune. Viele Besatzungsmitglieder sterben. Der eine will dem anderen seine Frau und haut den anderen mit einem Stein K.O. Das darf natürlich nicht sein. Also wird die Exekutive, Judikative und Legislative eingeführt. Stand in dem Reiseführer, den man bei Betreten bzw. Stranden der Insel erhält.

Weiter zum Donnerstag. Wirtschaft, Rechnungswesen und viele Arbeitsblätter. Sofort etwas zu den Arbeitsblättern: Es ist wie mit der Arbeit. Ist sie nicht vorhanden wird gejammert wie schlecht alles ist; und ist sie vorhanden, dann ist man nur im Stress. Bei den Blättern genauso. Sind sie da, ist der Lerneffekt gen Null, da man nur abheftet und gut; sind sie nicht da, muss viel diktiert und mitgeschrieben werden. Lösung: Arbeitsblatt mit Lücken. Die faulen Schüler passen auf. Passen sie nicht auf, gibt es immer noch die Allzweckwaffe Frau Gadau. Nicht wirklich bekannt für Autorität aber dennoch hat sie es geschafft, sich durchzusetzen. Und ich denke wir waren nicht nur durch mich ein schlimmer Haufen. Frau Gadau, vielen Dank für Ihre unermüdliche Geduld mit dem 2008er Haufen!

Samstag. Zu viele Samstage, zu viele Fächer. Mathematik, Englisch, Sozialkunde, Geschichte und Chemie. Der Supergau, wenn man tagszuvor in das Wochenende gefeiert hat. Der eine versteckt sich hinter Gardinen, der andere hinter dem Rücken des Schülers der vor einem sitzt und ein ganz andere hält sich wirklich ein A4-Blatt vor das Gesicht und denkt, es fällt nicht auf, dass er schläft. Tipp: Es fällt wirklich nicht auf.

Auf Mathe und Frau Rüffer bin ich schon zu genüge eingangen. English stands for Ms. Alder. Or shall I say Ms Eagle? Im sorry for my bad english, but my german is much better. I hope so. Frau Adler und die beiden Druffies Sebastian und Mayo. Um keine Ausrede verlegen. Verpennt? Kein einziges mal! Immer war es die höhere Gewalt. Sei es die gebrochene Zahnbürste, der Platten der Straßenbahn oder der leere Tank des Speedbootes zum Elbhangfest. Wir hatten wirklich keine Chance! Sozialkunde und Geschichte gehörte Frau Füssel, die einigen Schülern sicher aufgrund ihres wohl recht jung auftretenden Gemütes eher ein Dorn im Auge war. Mir nicht. Von Anfang an sympathisch. Witzig, kompetent und einzigartig kompromisslos im Durchsetzen der Autoriät. So muss es. Nun zu Chemie, was ich dachte, im Schlaf zu beherrschen. Mach ich auch. Schließlich ist meine Küche ein einziges Labor. Doch leider lag mir die Chemie zum Samstagmorgen nicht so recht.

Was solls dennoch bestanden.

Bilder gibt es nach der Sichtung aller Einsendungen.
Mittwoch
09.07.2008 / 11:15

Bluhdings

Man sitzt nichts ahnend auf Arbeit und dümpelt so vor sich hin, da schellt das Telefon und die werte Mama ist dran. Was will sie denn? Smalltalk? Es scheint so, denn sie tratsch erstmal um den heißen Brei, bis sich herausstellt, dass sie an Klingeltönen interessiert ist. Ja. Immer auf dem Laufenden, die gute Frau. Nach kurzen, ungläubigen Grinsen frage ich, was sie denn haben möchte. Sie ist an der Titelmelodie von CSI: Miami interessiert. Kam das nicht gestern? Mal sehen, was sie morgen möchte. Dann meinte sie noch, dass das ja mit diesem Bluhding zu machen wäre. Also wenn ich mir das vorher auf mein Handy mache und dann über das Bluh...wie? tuch? Bluhtuch? (...) auf ihr Handy mache. Keine Ahnung, einen Anruf anzunehmen, aber Hauptsache es bimmelt schön.
Dienstag
08.07.2008 / 23:08

Lied des Tages

Schwer liegt der Schnapps
noch vom winter im magen
all der rum im tee
um den frust zu verjagen
man trank nur noch
um das grau zu verjagen
dit is allet vorbei mit den schönen tagen

ja es ist wieder zeit für jezapfet bier mit sprite
oder selbstjemixt zuhause
falsche pils und irgend ne brause

wer lang im biergarten aushalten will
der muss radler trinken, sonst wirda schnell still
und liegt früh betrunken zwischen abfall und müll
drum halt dich dran – wat ick dir empfehl:

ja es ist wieder zeit für jezapfet bier mit sprite
oder selbstjemixt zuhause
falsche pils und irgend ne brause

die harten jungs werdens niemals begreifen,
sich immer nur mit bier zuversteifen
da muss brause ins glas und der abend kann reifen
sonst kiekst nach zwei stunden
und kannstn hintern zukneifen

aber et is wieder zeit für jezapfet bier mit sprite
oder selbstjemixt zuhause
flasche pils und irgendne brause ...

Text und Melodie, die man sich gerade ausdenken muss von Toni Mahoni. Danke. Danke, Toni.
Samstag
05.07.2008 / 13:39

Zu Brei gerockt

Es stürmt, es regnet, es ist dunkel. Kurzum: Es ist ein echtes Sauwetter. So war es den gestrigen Freitag von frühmorgens bis zum Nachmittag gegen 15 Uhr. Doch dann hatte Petrus ein Einsehen. Wenn schon die Ärzte kommen und sicher mit Ihrem Himmelblau aufspielen werden, dann sollte das Wetter schon dementsprechend passen. Einlass war 18 Uhr und der Beginn war für 20 Uhr geplant. Wir trafen uns gegen 18:30 und teilten uns dann nach und nach auf. Steven, sneids, reni und ich traten dann gegen 19 Uhr den Weg gen Einlass an. Der dauerte dann doch unerwartet lang, sodass wir die Vorband BlowFly verpassten.

Irgendwann ging es dann aber auch mal und kurz darauf auch schon los. Das erste Drittel erschien mir allerdings eher sehr fad und ohne viel Spielfreude. Doch die Superdrei rissen dann doch noch das Steuer herum. Besonders hat mir gefallen, dass auch Klassiker wie Das ist RocknRoll, Ist das Alles? oder auch Studentenmädchen gespielt wurden. Es wurden Sitzlaolas abgehalten und zu zwei Dritteln von Junge saß das gesamte Publikum. Ja, Die Ärzte klauen bei den Beatsteaks! Mir war es egal, da ich inzwischen in stilsicherer Pogorunde angekommen war. Da es dort ordentlich voran ging, war der starke Wind sehr sehr erfrischend. Besonders schön waren immer wieder die Bildung von kleinen Pogo-Arenen (Plural von Arena) – und das schon lange bevor Farin dazu aufgerufen hatte. Ja, Die Ärzte klauen auch bei ihrem eigenem Publikum.

Fazit: Geile Scheiße

Bilder: Klick klack. Herzlichen Dank an die Anne.
Freitag
04.07.2008 / 17:20

Jazzfäääst

Party! Bin Spaß haben! Bericht morgen :)
Donnerstag
03.07.2008 / 23:14

Mayo macht den Unterschied

Da die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag leider nicht punkten konnte, musste ich heute die Fahne in Sachen Deutsch hochhalten. Genauer: Ich hatte heute mündliche Nachprüfung in Deutsch. Die gesamte letzte Woche war ich eher unmotiviert und hatte mir eher nur so grundlegende Sachen wie Epik und Lyrik zu interpretieren sind angeschauen. Dies sollte sich auszahlen, da genau dies heute gefragt war. Und von dem Prüfungsgespräch an sich waren die drei Prüfer, welche nebenbei bemerkt alles Frauen waren, schwer begeistert. Mr. Charming siegte also auf ganzer Linie. Hätte es eine Note gegeben, wär es eine eins geworden. Aber das ist ja in der mdl. Nachprüfung nicht so. Da wird nur entschieden, ob die bessere oder schlechtere Note. Also bekam ich eine zwei als Endnote und jede Menge Glückwünsche und Alles Gute für die Zukunft und so weiter. Da mich so etwas aber nicht wirklich glücklich macht, gönnte ich mir wenig später noch GTA 4. Dies wiederum machte mich glücklich. Mein erster Autoraub machte die Bullen auf mich aufmerksam, doch ich entkam. Ich war bereits bowlen und habe eine Tussi aufgerissen. Es macht so Spaß, ein serbischer Einwanderer in New York zu sein. Hach ...
Dienstag
01.07.2008 / 21:13

Versteigerung der Erstausgabe

Auf Wunsch eines einzelnen Herren, genauer: Chris, hier nun die Rede zur Versteigerung der Abizeitung:

Werte Abiturienten, Eltern und Lehrer, werte Gäste,

Nach den künstlerischen Darbietungen und einigen unfreiwillig komischen Einlagen, kommen wir nun zum Highlight des, von Sensationen und phänomenalen Ereignissen, gespickten Abends. Es ist mir und dem restlichen Team der Redaktion der Abizeitung eine besondere Ehre, ja ich nenne mich zuerst weil es ja auch heißt man hat George Clooney und seine Freundin getroffen und nicht die Freundin und George Clooney, Ihnen die allererste Ausgabe der Abizeitung zum Verkauf anzubieten.

Design und Layout gehen hier mit künstlerisch, anspruchsvollen Texten und hochwertigen Fotos Hand in Hand. Dieses literarische Glanzstück hat uns im letzen Schuljahr viel Zeit, Mühe und Nerven gekostet. Um möglichst viel Energie in dieses Projekt zu stecken, verzichteten wir gern auf Schlaf, Nahrung und jegliche Form von sozialen Kontakten. Konflikte wurden demokratisch durch das Recht des Stärkeren gelöst. Dass es nicht immer einfach ist mit so vielen Damen zusammenzuarbeiten musste unser Hahn im Korb, Stephan, schnell feststellen. Doch zum Glück ging alles gut, der Schulclub, unser Redaktionsraum, steht noch und die Abizeitung wurde fertig.

Wer sich nun also in Kürze stolzer Besitzer der Erstausgabe nennen kann, findet darin die ultimativen Wahrheiten über alle Schüler dieses Jahrgangs geordnet nach Tutorenkursen. Zusätzlich erhält man ausführliche Artikel über die Abschlussfahrten nach Paris, zum Gardasee oder das Piratenabenteuer auf der holländischen Nordsee. Ein weiteres Highlight, wobei dies natürlich noch nicht alles ist, sind sicherlich die Lehrersprüche samt Bildern der jeweiligen Lehrer. Wir danken den Seglern und dem Hausmeister für die Beweisfotos, welche auf der letzten Weihnachtsfeier entstanden sind. Wo sonst finden sie zum Beispiel Herrn Lüttwitz in so eindeutiger Pose? Des
Weiteren danken wir Maria für die Karikaturen und wollen den Lehrern noch mit auf den Weg geben, dass man für ein Späßchen immer zu haben sein sollte. Gilt es doch zu bedenken, dass man auch an einer Hauptschule in Berlin unterrichten könnte und es dort eher ums nackte Überleben als um ein paar zünftige Lacher geht. Die Tutoren hielten in ihren Texten über ihre Kurse nicht mit witzigen Anekdoten über die Schüler hinterm Berg und im Gegenzug revanchierten sich die Schüler mit dem einen oder anderen Missgeschick der Lehrer.

Besonders hervorzuheben sind die letzten Seiten mit vollständiger Adressliste der Schüler. So muss man nicht immer lange recherchieren um an die Nummer für die Telefonstreiche zu kommen. Somit ist ein Treffen in naher Zukunft einfacher zu organisieren, weil die Mutti immer weiß, wo man hingezogen ist. Wir wissen ja schon von einigen Zukunftsplänen wie Studium, Ausbildung, Zivi, Entziehungskur oder Modelcasting im privaten Fernsehen. Wir hoffen natürlich, dass wir nicht alle sofort aus den Augen verlieren. Bevor sich einige Mitschüler nun komplett in Schweiß auflösen, weil sie es so langsam mit der Angst zu tun bekommen, ob ich noch mehr als das mit der Entziehungskur weiß, wollen wir nicht aus den Augen verlieren, warum wir hier oben stehen. Obwohl Sie sicherlich wollen, dass ich noch weitere pikante Details verrate, aber keine Sorge in der Abizeitung finden sie noch mehr. Zurückkommend auf die Frage, warum wir hier oben stehen, möchte ich sie informieren, dass wir die 1. Ausgabe unserer Abizeitung am heutigen Abend höchstbietend versteigern werden.

Dazu rufe ich Sie nun alle auf, fleißig zu bieten. Wie schon in dem vorangegangen 10 minütigen Monolog geschildert, ist die 1. Ausgabe etwas ganz besonderes. Sie hat nicht nur durch ihre Seitenanzahl Ähnlichkeit mit einem Brockhaus, sie kommt sogar als Paperback daher. So können Sie sie auch mal fallen lassen. Oder sollte ein Tisch wackeln, dient sie wunderbar als Tischbeinverlängerung. Sie haben gekocht und finden keinen Untersetzer? Wie Sie sehen, gibt es neben der Information auch noch eine Menge anderer nützliche Funktionen, mit welchen dieses Exemplar aufwartet. Was Sie auch damit anstellen, dem guten Stück wird nichts passieren (für mich wäre diese Eigenschaft der Unkaputtbarkeit schon mal ein Grund zu bieten).

Kommen wir zum nächsten Feature. Es haben alle Mitglieder der Redaktion auf ihrem Bild unterschrieben. An sich ist das kein Verkaufsargument, denkt man an die Redakteure auflagenstarker, deutscher Zeitungen. Aber wie auch die erste Ausgabe ist bei unseren
Schreiberlingen einer atemberaubender als der andere. Da man heutzutage ja in jedem faltbaren Flyer eine DVD mitgeliefert bekommt, dachten wir, springen wir doch auf den Multimediazug auf.
Damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen und womöglich eine DVD erhalten, auf der noch einmal die Bilder der Redakteure samt Unterschrift hinterlegt sind, verrate ich Ihnen den Inhalt. Unter
anderem finden sie auf dieser den Film zum Abistreich-Programm. Wem das noch nicht genügt, dem sei als Bonus die Vorbereitung, neudeutsch Making of, des Abistreichs ans Herz zu legen. An vielen Stellen sind beinahe größere Unterhaltungswerte als beim Film selbst entstanden. Wenn ich da nur an die vielen Pannen des Stuntteams denke.

Und damit wir auch eine richtig erfolgreiche Schulband haben, deren Mitglieder in ein paar Jahren, zersetzt vom Rockerleben in ihrer Hängematte neben Ihrer Villa vergnügt auf die Schulzeit zurück blicken, finden Sie die Songs unserer Band Neuroleptika auf der DVD. (Solche schönen Schachtelsätze wären ohne DEUTSCHLEHRER niemals möglich geworden.) Eine intensive Recherche in den gängigen Nachschlagewerken brachte hervor, was Neuroleptika eigentlich bedeutet. Diese intensive, gewissenhafte und zeitraubende Suche begann und endete bei unserem
Lieblingsonlinelexikon Wikipedia. Neuroleptika heißt soviel wie Nervendämpfungsmittel und ist die Bezeichnung für ein Medikament zur Behandlung von Psychosen. Die eine oder der andere hätte dieses Mittel sicher auch ab und an vor einer Klausur gern zur Behandlung von
Lampenfieber verwendet. Für weitere Infos, Probepackungen, Aufkleber und Autogrammkarten von Neuroleptika wenden Sie sich bitte an Justus.

Womit ich nun auch am Ende meines kleinen Exkurses über die Erstausgabe angelangt wäre. Trauen Sie sich ruhig, jetzt für diese designtechnisch anspruchsvolle und unübertroffene Abizeitung, welche gut in der Hand liegt, vor Erinnerungen und Pointen nur so trieft und neben unseren Noten der ganze Stolz des Jahrgangs 2007/08 ist, zu bieten. Ich würde vorschlagen, wenn jemand ein Gebot abgeben will, einfach eine Hand nach oben zu strecken. Das dürfte uns Abiturienten noch bekannt sein.
Ich beginne nun mit dem Startgebot von ...
Dienstag
01.07.2008 / 20:29

Verspäteter Wochenendbericht

Nun, heute ist Dienstag und ich berichte über vergangenes Wochenende. Ein wenig spät, aber immerhin! Am Samstag, zunächst einmal, war der Abiball meiner Freundin. Alle für den Ball verantwortlichen Personen und auch alle anderen, welche das Abitur mehr oder minder gut absolvierten freuten sich schon seit Wochen auf diesen Abend. Leider war er aus moderationtechnischer Betrachtungsweise eher mau. Und warum am Soundpult auch immer nur ein Praktikant steht, bleibt mir bis heute unerklärlich. Alles begann mit einer kleinen Gesangseinlage. Diamonds are the girls best friends. Oder so ähnlich. Peinlicherweise wurde einfach selbiges Lied in der Interpretation von Beyonce ein wenig leise abgespielt und obendrauf krächzte die ich schätze selbsternannte Gesangskönigin 2008. Vor lauter Scham wurde nach Beendigung dieses Lieder geklatscht. Diese Tatsache nahm unser Trashstar natürlich gleich zum Anlass, uns noch weiter mit ihren Stimmbändern zu behelligen. Naja, ein wenig lustig war es schon. Den restlichen Abend ging es weiter mit stockend einstudierten und wirklich komplett abgelesenen Moderationen. Da denkt man in Zeiten von mp3-Player, USB-Stick und Notebook im Handyformat, dass es auch ein Unterichtsfach wie Präsentieren, oder wenigstens eine kleine Stunde in Deutsch, wie man etwas vorträgt gibt. Wenn es so etwas gab, haben die Hanseln auf der Bühne sicherlich gerade Kreide oder so etwas geholt. Wenig später folgte schon das Highlight des Abends. Die Versteigerung der ersten Ausgabe der Abizeitung. Gehüllt im Paperback und noch mit einer Multimedia-DVD versehen. Das ganze wurde von meiner Freundin versteigtert. sneids und ich hatten ihr noch tagszuvor bei der Rede ein wenig unter die Arme gegriffen und der Text war der totale Wahnsinn. Leider konnten viele Abiturienten nichts mit dem Witz der ein wenig um die Ecke schaut anfangen. Lag wohl daran, dass sie schon ein wenig ins Glas geschaut hatten. Irgendwann war dann aber auch der Abend vorbei und es ging gen Heimat ins Bettchen. Hatte ich mir auch verdient.

Am nächsten Tag, dem Sonntag also, war dann ja das große Spiel. Deutschland gegen, wie hießen sie noch? Ich hab keine Ahnung. Jedenfalls wurden wir von Max, dem Freund von Sabine, einer Mitschülerin von Anne, meiner Freundin. Deren Hund hat übrigens mal auf die Auffahrt der Psychotherapeutin von .... nein, das gänge jetzt zu weit. Wie schon gesagt, wir wurden bekocht. Und das nicht zu knapp. Super lecker und ich hab jetzt noch immer etwas übrig. Die Woche ist gerettet. Leider waren das die Deutschen nicht. Sie spielten eher recht mau, sodass wir 0:1 verloren. Dies wiederum ist ja entgegen meines Tipps von 2:1. Diesen Tipp haben sich aber recht viele aus der Tippgemeinschaft angenommen. Außer Steven. Das Verräterschwein tippte 0:2, fing sich neben einer Ohrfeige aber auch noch einen zusätzlichen Punkt ein. So haben wir dieses Jahr vier Gewinner. Anne, Sebastian, Steven und mich. sneids darf zum zweiten Platz und Robert zum dritten Platz gratuliert werden. Damit wir nun nicht zwei Jahre lang auf das nächste Tippspiel zur WM 2010 warten müssen, haben ich schonmal ein Tippspiel für die Bundesliga 2008/09 vorbereitet. Hier gelangt ihr dahin. Die Logindaten sind die gleichen wie zur EM.
Blog

Letzter Spieltag

Tabelle 2011/2012

Pos. Team Diff. Pkt.
1 Borussia Dortmund 31 43
2 Bayern München 33 41
3 FC Schalke 04 21 41
4 Bor. Mönchengladbach 19 40
5 Werder Bremen -1 32
6 Bayer Leverkusen 1 31
7 Hannover 96 -2 30
8 1899 Hoffenheim -2 24
9 1. FC Köln -11 24
10 VfL Wolfsburg -12 24
11 VfB Stuttgart -2 23
12 Hamburger SV -9 23
13 1. FSV Mainz 05 -6 22
14 1. FC Nürnberg -12 21
15 Hertha BSC -6 20
16 1. FC Kaiserslautern -9 18
17 FC Augsburg -14 17
18 SC Freiburg -19 17

Sportmeldungen
07.02.2012

RSS Logo RP ONLINE Logo
1860 München

Cottbus 2:0 - Doppelter Lauth lässt 1860 jubeln

06.02.12

Der TSV 1860 München tastet sich in der 2. Bundesliga noch einmal an die Aufstiegsplätze heran. Die "Löwen" setzten zum Abschluss des 20. Spieltags ihre Erfolgsserie mit einem verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Energie Cottbus fort.   mehr

Ab 20.15 Uhr im Live-Ticker

Cottbus hofft mit Bommer auf Trendwende

06.02.12

Seit vier Spielen hat Energie Cottbus nicht mehr gewonnen. Nun soll unter dem neuen Trainer Rudi Bommer bei 1860 München wieder ein Dreier her.   mehr

Milan-Star sieht Rot

Ibrahimovic ohrfeigt Gegenspieler

06.02.12

Milans Superstar Zlatan Ibrahimovic ist mal wieder ausgerastet. Bei der Nullnummer gegen den SSC Neapel am Sonntag ohrfeigte der Torjäger seinen Gegenspieler Salvatore Aronica. Dafür sah der Schwede nicht nur Rot, sondern wurde für die Tätlichkeit auch noch für drei Spiele der Serie A gesperrt.   mehr

Täter ermittelt

Greuther Fürth fordert Geldstrafe zurück

06.02.12

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth fordert von einem inzwischen ermittelten Täter 10.000 Euro Geldstrafe zurück. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Franken am 16. Januar zu dieser Strafe verdonnert, nachdem im Pokalspiel am 20. Dezember 2011 in Nürnberg aus dem Fanblock der Fürther Leuchtkugeln auf den Platz abgefeuert worden waren. Nach Angaben der Spielvereinigung habe die Polizei die Person identifiziert. "Die SpVgg Greuther Fürth wird den Täter mit allen juristischen Mitteln in die Haftung nehmen und wie angekündigt die vom DFB-Sportgericht verhängte Strafe in vollem Umfang an den Täter weiterleiten. Auch bei weiterem Fehlverhalten seitens der Fans wird der Verein zukünftig so verfahren", hieß es in einer Pressemitteilung der Fürther.   mehr

Premier League

Stoke legt Protest gegen Huths Rote Karte ein

06.02.12

Der englische Fußball-Erstligist Stoke City hat wie erwartet Einspruch gegen die Rote Karte gegen den ehemaligen deutschen Nationalspieler Robert Huth eingelegt. Das gab der Tabellenzwölfte der Premier League am Montag bekannt. Der Abwehrspieler war bei der 0:1-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen den AFC Sunderland nach einem Tackling gegen David Meyler kurz vor der Halbzeit vom Platz geflogen. "Ich dachte sofort, dass das in eine Million Jahren kein Platzverweis war, und als ich in der Kabine mit Huthy gesprochen habe, hat er mir das Gleiche gesagt", meinte Huths Mitspieler Jonathan Woodgate.   mehr