Abitur.
Es fing 16:30 Uhr an, oder eher. Mir hatte man 16:30 gesagt, ich war also 16:33 da. Wer ist schon pünktlich. Coolness und so. Es stellte sich heraus, dass ich zu spät war. Und als ich nochmal durch das Bild schlich und der Fotograf meiner ungebrochenen Sympathie der gesamten Abschlussstufe erlegen war (lassen wir mal die Jungspunde der BVJ und Reiseverkaufsleute außen vor), wurden die Bilder noch einmal gemacht. Einige beschwerten sich. Doch sind wir mal ehrlich: wie viele Mädels hatten sich zu vor über zugekniffene Augen, schlecht kaschierte Speckringe und noch viel mehr beschwert? Ich allein war die Rettung und alle konnten sich noch eimal in Pose schmeißen. Was tut man nicht alles für einen dramatischen Auftritt.
Danach ging es rein zur Zeugnisübergabe. Da meine bessere Hälfte derzeit lieber dem Alkohol an der Blauen Adria bei Senftenberg statt meiner frönt, nahm ich sneids, meine eigentliche +1 mit. Er erschien natürlich auch recht spät. Die dramatischen Auftritte.
Leider war unsere Klasse nicht die einzigste, die ihr Zeugnis erhielt. Wundert der geneigte Leser sich nun über jenes Wort "einzigste", dann ist dies beabsichtig. Es sollen schließlich alle Schichten angesprochen werden, die heute ihr Abschlusszeugnis erhielten. 17 Uhr war Beginn und ich folgte dem falschen Aufruf meines Namens gegen 18:40 Uhr. Die besten zum Schluss und so weiter. Von mir aus gern. Ich sah ja auch wahnsinnig gut aus. Nadelstreifen und schwarzes Hemd - mehr geht für einen Strippenzieher nicht.
Nach der Übergabe der Zeugnisse trafen wir uns im Bärenzwinger wieder ein. Die Elite versammelte sich an dem Elitetisch nahe dem Buffet, welches ewig nicht eröffnet wurde, da dem Betreiber noch ein wenig Geld fehlte. Letztendlich kam es soweit, dass unsere Englischlehrerin, Frau Adler, umhergehen musste und das restliche Geld in Form einiger "Neustadtspenden" auftrieb. Also war der Abend gerettet.
Soweit zu dem positiven Dingen. Doch ich sitz nicht zwei Jahre lang in der Schule, um mit einem positiven Resultat zu resümieren. Das war noch nie mein Stil. Hier nun die kleine Abrechnung. Manuel aus der 12L: Ganz locker Jungchen. Du bist Hobbyfotograf mit einer dicken Kamera und kein Crackjunkie, der auf jede Erhöhung oder in jeden Busch springen muss. Die anderen Crackjunkies, die Kathleen sicher alle kennt, da die 12L wohl 8Mio. Schüler fasst: Auch ganz locker. Ihr habt Abitur, nicht Hauptschule. Also leckt euch die Schlagsahne lieber zu Hause vom Hals. Mal laut lachen oder einen zu viel trinken, okay. Aber doch bitte kein Wahrheit oder Pflicht. Der Rest der Rasselbande, mit denen ich nicht geredet habe: Ich hab zurecht nicht mit euch geredet. Ihr habt doch alle nen Schuss! Es ist so.
Ein großes Lob sei dennoch an unsere Lehrer angebracht. Zu erst Frau Rüffer, unsere Klassenleiterin, welche uns auf eine ein wenig verschrobene Art und Weise die Grundlagen und ein wenig die Tiefen der höheren Mathematik näher brachte. Nun geh ich einfach die Wochentage von Montag bis Sonntag durch. Dies soll keine Sympathiewertung werden. Es folgt nun also Frau Kuhnert. Da mir Deutsch nie schwer fiel, fühlte ich mich bei Ihnen immer sehr wohl. Okay, das richtige Setzen von Kommata und anderen Satzzeichen meinten einige schon begriffen zu haben. Doch zweitens kommt vieles anders als man denkt ... Jedenfalls danke für den bisher erfrischensten und aufschlussreichesten Deutschunterricht meines Lebens. Was hatten wir im ersten Jahr am Dienstag? Stimmt, Informatik. Oder nennen wir es Urschleim der Webseitengestaltung gepaart mit ein wenig Algorithmen und dekoriert mit einer Essenz aus Lexware und sonstigen (überflüssigen) Informationen die "moderne" Informatik betreffend. Auch dafür vielen Dank an die beiden Fachlehrer. Die einen nennen es überflüssig; für die anderen ist es totales Neuland. Im nächsten Jahr traf es mich dann doch in Form von Frau Moritz. Ein Name, ein Fach. Rechtskunde. Warum nur? Gut, ich weiß jetzt wie die Demokratie entstanden ist: ein Schiff strandet in einer Lagune. Viele Besatzungsmitglieder sterben. Der eine will dem anderen seine Frau und haut den anderen mit einem Stein K.O. Das darf natürlich nicht sein. Also wird die Exekutive, Judikative und Legislative eingeführt. Stand in dem Reiseführer, den man bei Betreten bzw. Stranden der Insel erhält.
Weiter zum Donnerstag. Wirtschaft, Rechnungswesen und viele Arbeitsblätter. Sofort etwas zu den Arbeitsblättern: Es ist wie mit der Arbeit. Ist sie nicht vorhanden wird gejammert wie schlecht alles ist; und ist sie vorhanden, dann ist man nur im Stress. Bei den Blättern genauso. Sind sie da, ist der Lerneffekt gen Null, da man nur abheftet und gut; sind sie nicht da, muss viel diktiert und mitgeschrieben werden. Lösung: Arbeitsblatt mit Lücken. Die faulen Schüler passen auf. Passen sie nicht auf, gibt es immer noch die Allzweckwaffe Frau Gadau. Nicht wirklich bekannt für Autorität aber dennoch hat sie es geschafft, sich durchzusetzen. Und ich denke wir waren nicht nur durch mich ein schlimmer Haufen. Frau Gadau, vielen Dank für Ihre unermüdliche Geduld mit dem 2008er Haufen!
Samstag. Zu viele Samstage, zu viele Fächer. Mathematik, Englisch, Sozialkunde, Geschichte und Chemie. Der Supergau, wenn man tagszuvor in das Wochenende gefeiert hat. Der eine versteckt sich hinter Gardinen, der andere hinter dem Rücken des Schülers der vor einem sitzt und ein ganz andere hält sich wirklich ein A4-Blatt vor das Gesicht und denkt, es fällt nicht auf, dass er schläft. Tipp: Es fällt wirklich nicht auf.
Auf Mathe und Frau Rüffer bin ich schon zu genüge eingangen. English stands for Ms. Alder. Or shall I say Ms Eagle? Im sorry for my bad english, but my german is much better. I hope so. Frau Adler und die beiden Druffies Sebastian und Mayo. Um keine Ausrede verlegen. Verpennt? Kein einziges mal! Immer war es die höhere Gewalt. Sei es die gebrochene Zahnbürste, der Platten der Straßenbahn oder der leere Tank des Speedbootes zum Elbhangfest. Wir hatten wirklich keine Chance! Sozialkunde und Geschichte gehörte Frau Füssel, die einigen Schülern sicher aufgrund ihres wohl recht jung auftretenden Gemütes eher ein Dorn im Auge war. Mir nicht. Von Anfang an sympathisch. Witzig, kompetent und einzigartig kompromisslos im Durchsetzen der Autoriät. So muss es. Nun zu Chemie, was ich dachte, im Schlaf zu beherrschen. Mach ich auch. Schließlich ist meine Küche ein einziges Labor. Doch leider lag mir die Chemie zum Samstagmorgen nicht so recht.
Was solls dennoch bestanden.
Bilder gibt es nach der Sichtung aller Einsendungen.
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Letzter Spieltag
Tabelle 2011/2012
| Pos. | Team | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 55 | 81 |
| 2 | Bayern München | 55 | 73 |
| 3 | FC Schalke 04 | 30 | 64 |
| 4 | Bor. Mönchengladbach | 22 | 57 |
| 5 | Bayer Leverkusen | 8 | 54 |
| 6 | VfB Stuttgart | 17 | 52 |
| 7 | Hannover 96 | -4 | 48 |
| 8 | 1899 Hoffenheim | -4 | 44 |
| 9 | 1. FSV Mainz 05 | -4 | 43 |
| 10 | Werder Bremen | -8 | 42 |
| 11 | VfL Wolfsburg | -15 | 41 |
| 12 | SC Freiburg | -16 | 40 |
| 13 | 1. FC Nürnberg | -12 | 39 |
| 14 | FC Augsburg | -13 | 38 |
| 15 | Hamburger SV | -21 | 36 |
| 16 | Hertha BSC | -27 | 30 |
| 17 | 1. FC Köln | -35 | 30 |
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | -31 | 20 |
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