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Windows-Guru Steven

Blog
Mittwoch | 18.08.2010 / 19:44

Windows-Guru Steven

Heute hat Steven mal wieder durchblicken lassen, wieviel Durchblick er bei unserem Lieblingsbetriebssystem hat. Nämlich gar nicht mal sooo viel. Ich will niemanden verurteilen, der in irgendeiner Software nicht bewander ...
coded by Kuczera 2009
Montag
07.12.2009 / 08:50

Weihnachtsideen für MICH

Werte Leser, solltet ihr euch schon die ganze Zeit den Kopf zermatern, was ihr mir zu Weihnachten schenken könnt, holt euch hier die nötige Inspiration:

25 Funny T-Shirts for Designers and Developers
Favoriten sind die ersten beiden, dieses und jenes

Das wird ein Fest ...
Donnerstag
26.11.2009 / 18:37

Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht

Was für eine Postkarte. Da gibts gar nicht viel zu kommentieren. Außer, um Unklarheiten auszuschließen: Ja, es sind wirklich Pimmels auf der Postkarte!

Irgendwie erreichen mich aus Barcelona nur komische Postkarten. Ob das am freizügigen Lebensgefühl über die Urlaubstage in dieser Region liegt?

Aus den nordischen Regionen jedenfalls bekommt man schöne Wetterberichte und herrliche Landschaften. Nicht so aus Barcelona. ... Beide Arten von Postkarte haben ihren Charme. Danke, Sebastian. Weiter so und bis zum Wochenende - Heimaturlaub. Vielleicht schicke ich auch eine Postkarte.
Montag
23.11.2009 / 20:12

Mayo legt Twitter lahm

Montag, 16:33 Uhr. Man hat alle Aufgaben erledigt, könnte ein neues Projekt anfangen, ist aber auf Grund des Barbesuchs am Vortag zu unmotiviert. Also klickert man sich mal wieder schick durch die Feedsidebar. Man erfährt wieder das neuste übers Web 2.0, den Internet Explorer 9 und vieles mehr.

Peinlich berührt von der Fülle der ganzen Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Fakt, noch keinen Twitteraccount zu haben, gebe ich mich dieser achso schicken und mittlerweile schon wieder nicht so hippen Art der Kommunikation hin. Ich erstelle meinen Twitteraccount/channel/page/gedöhns. twitter.com/mayospacken. Wo ich gerade noch so viel Zeit habe, editier ich noch den Hintergrund und passe ein paar Styles an. Die Art und Weise wie das da gehandhabt wird, beeindruckt dann doch ein wenig. Eigentlich mag ich ja diese ganzen Social Networks und Kommunikationsebenen überhaupt nicht, aber man muss ja wissen, was die Kunden meinen, wenn Sie behaupten, sie würden twittern und retweeten oder Kaffee trinken.
Doch wie es der liebe Gott des Internets, ich, so will, schaffe ich es, Twitter lahm zu legen. Ja, nur durch meine bloße Anwesenheit, hat dieses Portal / Communityding / was auch immer die, ACHTUNG, Flügel gestreckt!

Witzige Sache das, aber nach ein paar Minuten war dann wieder alles gut. Mal sehen, was die Zukunft bringt, ob es mir ein paar mehr sog. Follower generiert. Einen habe ich schon. Den taxiblog, dessen Blog ich auch immer fleißig lese. Abends, nach dem Essen. Nicht auf Arbeit. Also vielen Dank dafür und vielleicht werden es ja noch paar mehr.
Montag
23.11.2009 / 20:11

Google Analytics Konto löschen

Webseiten veralten. Werden nicht mehr beachtet. Nicht mehr gewartet. Es interessiert keinen mehr, wieviele Zuschauer auf dieser Seite sind. Oder aber man hat einfach ein Konto bei Google Analytics falsch angelegt. Wie soll man das dann wieder löschen? Es dort gibt zahllose Piktogramme mit kleinen Bleistiftchen aber keins mit einem kleinen X in drauf! Nach langer Suche habe ich es dann doch hingekriegt. Hier eine kurze Anleitung für die, die das eine oder andere Konto auch nicht auf Anhieb löschen können:



Zunächst wählt das gewünschte Konto an





Nun klickt im oberen Drittel neben eurem Kontonamen auf Kontoeinstellungen bearbeiten





Auch hier wieder im oberen Drittel klickt ihr auf Konto löschen und wartet auf das Bestätigungsfeld





Hier nun das Löschen des Kontos bestätigen





Und schon ist das Konto gelöscht und ihr erhaltet eine E-Mail an die hinterlegte Adresse.
Dienstag
10.11.2009 / 20:04

Zeitfresser namens Hauptstadt

Man könnte ja meinen, jetzt wo ich nicht mehr in der schönsten Stadt der Welt wohne und arbeite, habe ich viel mehr Zeit, da ja alle meine mir ans Herz gewachsenen Freunde nicht mehr in der Nähe sind. Weit gefehlt. Die neue Arbeit spannt mich sehr ein, sodass ich abends dann nur noch kurz nen Bierchen trinken, die Wohnung aufräumen, den Mauerfall feiern und nur noch drei Stunden auf der Videokonsole datteln kann. Was aber nicht heißen soll, dass die Arbeit mich umbringt. Um mal eine der üblichen CC-, BCC- oder FWD-Mails mit ppt im Anhang zu zitieren: Was dir Spaß macht, bereitet dir auch keinen Stress Eine Floskel vor dem Herrn, aber es stimmt. In abgewandelter Form könnte man auch sagen, Arbeit ist die wärmste Jacke.
Also hier nun mal ein kurzer Abriss der letzten Ereignisse in Berlin aus meiner Sicht. Vor knapp zwei Wochen war ich mit meiner Freundin im schwedischen Allzweckeinrichter. Berlin hat 3 davon. Leider ist man somit immer nur maximal 30 Minuten davon entfernt. Und da ich immer noch wenig Geld habe, aber noch einen Küchentisch und Stühle für selbigen brauche, habe ich mich breitschlagen lassen und bin verkaterter weise hinter meiner Freundin hergdackelt und ab ins Möbelhaus. Die leichten, kleinen, dünnen Stühlchen gab es natürlich nicht mehr. Also durfte ich mir welche aussuchen. Mit Polster war ein Stuhl dann schon so schwer wie die zwei leichten. Naja, solange es nur die Stühle sind. Aber es kam ja noch der Tisch oben drauf. Und noch eine kleine Kiste für mein TV-Regal um da mein Kabelzeugs ein wenig zu verstecken. Und hier noch was und da noch was. Das ganze I*** sollte 30C heißen und die Artikel in selbigen Regalen Quengelware. Wie verhalten sich kleine Kinder an der Kasse im Supermarkt bei der Quengelware? Richtig, genauso wie körperlich erwachsene Menschen im schwedischen Möbelhaus. Irgendwann haben wir dann mal bezahlt, die Familycard durchgezogen und dann gings ans schleppen. Radfahrender, monatskartenbesitzender Stadtbewohner wie ich nun mal bin, besitze ich weder Auto, noch Führerschein. Also musste alles mit den ÖPNV transportiert werden. Das macht ja nix. Was echt bescheiden ist, ist der Transport zu selbigen. 400 Meter können dann echt weit und schwer werden. Und der Mayo wird dabei ab und an mal laut und droht mit Zerhacken und Verbrennen - der Möbel versteht sich.

Aber irgendwann ist auch der schwerste Weg zu Ende -wir denken hier alle gern an die WM im eigenen Lande... dieser Weg wird kein leichter sein - und wir waren zu Hause. Nachdem der Kram aufgebaut war, konnte man dann ganz passabel in der Küche essen. Endlich lohnt sich das große Ding mal.

Soviel dazu. Was gibt es noch zu erzählen? Ja, ich hatte letzte Woche noch eine kleine Radtour an den Berliner Stadtrand hinter mich zu bringen. Leicht hin und schwer bepackt zurück. Ebay. Genaueres kann ich aber noch nicht verraten. Der Weihnachtsmann hat nicht nur kleine Helfer mit grünen Pullovern und spitzen Schuhen. Moment.

Ganz großes Highlight war natürlich noch der gestrige Mauerfall vor 20 Jahren. Und die Revolution. Und überhaupt. Vieles gabs zu feiern. Viele Berliner bei mir auf Arbeit wussten aber irgendwie nichts davon. "Halb Berlin ist dicht. Wisst ihr warum?" Tatsache. Ich wohn ja bekanntlich an der Bornholmer Straße. Die Geschichtsstreber oder TV-Junkies von gestern lauschen jetzt zurecht auf. Dieser Grenzübergang öffnete als erster. Also war hier gestern auch gut was los. Party, Feuerwerk und Nachmittags die Kanzlerin plus Gefolge. Als ich das gestern auf Arbeit erwähnte, hieß es nur, dass ich hätte zu Hause bleiben könne, wenn ich gesagt hätte, dass alles abgesperrt ist und ich nicht rauskomme. Naja, in fünf Jahren liegt die Mauer dann schon ein viertel Jahrhundert brach ...

Heute hatte ich dann noch einen besonders netten Moment auf Arbeit. Wir sind ja eine Werbeagentur, haben aber auch Kunden, die schlichtweg ihren Mailserver bei uns stehen haben. Selbige haben wir jetzt im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen umziehen lassen und die Kunden mit neuen Zugangsdaten versorgt. Hier und da kommt es vor, dass ein Kunde damit überhaupt nichts anfangen kann. Also ruft er uns an, lässt sich zu mir durchverbinden und möchte dann eine genaue Anleitung für sein Mailprogramm XY. Webcommander der ich nun mal bin, kenne ich natürlich auch jedes Mailprogramm. Nicht. Aber irgendwie sind die ja immer gleich gestrickt und wollen alle die gleichen Eingaben.

Es gibt allerdings auch Kunden, die besonders an die Hand genommen werden wollen. Diese rufen mich mehrmals am Tag an, um etwas an ihrem Programm geregelt zu bekommen. Das hält auf. Also habe ich mir dann doch noch mal ein wenig mehr Zeit genommen und zu einem bestimmten Problem eine ausführliche Anleitung geschrieben. Mit fett und kursiv und so weiter. Als ich dann mal fünf Minuten nicht am Platz saß, war wieder einer dieser Kunden dran. Die Kollegin geht ran und lässt mir eine Notiz da, ich solle den Kunden dringend zurück rufen. Nichts täte ich lieber! Also mach ich mir wieder alle Programme mit seinen Daten etc. auf und ruf ihn an. Da sagt er mir nur, dass er äußerst begeistert von meiner vortrefflichen Anleitung ist und ich solle das doch am besten hauptberuflich machen und wenn er doch immer solche Anleitungen kriegen würde und und und. Ich überlegte schon kurz, zu erwähnen, dass ich eine Mutter habe, die es auch vorzieht, bebilderte Anleitungen statt nur ein paar Ratschläge zu bekommen, lies den Gedanken dann aber auch aus Respekt zu Mutti sein und bedankte mich brav für das Lob.

Und ja Mutti, ich bin an deinen Problemchen schon dran ;)
Mittwoch
04.11.2009 / 11:49

Größtes Blumenherz Berlins

Berlin. Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer. Das 168 Kilometer lange Bauwerk erlangte als Symbol der Teilung Berlins und Europas traurige Berühmtheit, bis sie am Abend des 9. November 1989, überraschend ihre Bedeutung verlor. Heute erinnert im Zentrum kaum etwas an dieses Bauwerk.
Das betrachtet eine Berliner Künstlergruppe um den Urbanisten „Mocx“ als Herausforderung. Er begibt sich am frühen Morgen des 4. November 2009 mit einer riesigen Blumen-Installation ins geografische Herz der Metropole – zum Potsdamer Platz. Wo die Mauerlandschaft einst urbane Wüsten formte, pulsiert heute wieder das pralle Leben. Für die Künstler ist dies der lebendige Ausdruck des unüberwindbaren Freiheitswillens. Der Potsdamer Platz erschien Mocx als der natürliche Ort, Berlinerinnen und Berlinern einen „Gruß von der Freiheit“ zu überreichen. Das größte Blumenherz Berlins als „Mauerbrecher“ - 20 Jahre danach noch immer eine Herzensangelegenheit in der Erinnerung vieler Berliner.
Der Künstler sieht in schlichten Gesten das höchste Maß an Authenzität: „Wir möchten den zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls mit einer stillen Geste ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Eine zentrale Funktion übernimmt dabei der Ort und die bewusst unsymbolische Gestik der Überreichung einer Blume an Passanten. Freiheit ist nicht selbstverständlich, und wird es nie sein“, so Mocx zur Motivation für sein Blumenherz am Potsdamer Platz. Mit der Blume soll an die auf die ewig blühende Idee der Freiheit und Gleichheit aller Menschen erinnert werden. Die Herzform der Installation soll verdeutlichen, dass Freiheit keine Phrase ist, sondern stets Sehnsucht des Menschen ist.
Die Aktion wird unterstützt von der Berliner Bank. Fotos und ein Video (ab ca. 18.00 Uhr) der Aktion gibt es auf der Website des Künstlers www.mocx.de zu sehen.
Mittwoch
14.10.2009 / 20:23

Angekommen.

Letzten Samstag war es soweit. Ich konnte die Dresdner mal wieder dazu bewegen, verdammt früh aufzustehen! Bereits 7 Uhr trafen wir uns in Dresden, um allesamt nach Coswig zu fahren. Dort hatte ich meine Möbel und anderen vielen Utensilien aufbewahrt, da ich meine alte Wohnung bereits Ende September geräumt hatte.

Binnen 1 Stunde war alles in Hänger und Transporter verladen. Mein Bruder, der einen kleinen Hang zum dramatischen hat, kam etwas später und so konnten wir meine lediglich drei Fahrräder auf den weiteren Anhänger werfen.

Dank 80km/h wegen Hänger waren wir drei Stunden später in der Hauptstadt. Dort angekommen war auch schon die erste Kollegin meiner neuen Arbeitsstätte. Nach und nach wurden es immer mehr, bis wir dann insg. um die 16-18 Leute waren. Also war wieder alles binnen einer Stunde in das 2. OG geladen.

Das sperrigste Möbelstück war widererwarten meine Couch. Da haben wir es gleich mal geschafft, meine Wand neu zu dekorieren. Inzwischen hängt an besagter Stelle ein Poster. Lösung ála Kuczera würde ich mal sagen!

So langsam richtet sich meine Wohnung ein. Hier und da fehlt noch ein Regal, Kleiderschrank oder Tisch, aber das wird schon noch. Es ist schön, hier nun eine Bleibe zu haben - nichts gegen das Asyl bei Sören, es war beinahe wie früher bei Muttern, aber Ich sein kann man dann doch nur in seinen eigenen Vier Wänden.

Vielen Dank an alle, die mit angepackt haben. Auch an alle, die mir Glück und Erfolg in Berlin wünschen und auch an die, die trotz Skepsis, ob ich das wirklich mache, an mich glauben. Ihr seid die besten wo gibt, egal was die anderen sagen!
Dienstag
06.10.2009 / 20:34

Wochenfeldstart nach Maß

Was für ein Start in die Woche! Am Sonntag habe ich neben meinem Rucksack auch einen kleinen Koffer mit nach Berlin genommen. Neben ein paar Klamotten waren auch noch die letzten brauchbaren Lebensmittel aus meiner alten Wohnung mit drin. Also 2 Packen Milch, eine Salami und eine Pulle Wodka. Diesen Koffer hatte ich dann Montag mit auf Arbeit, um nach selbiger vorher erwähnten in meine neue Wohnung zu schaffen. Blöderweise ist das so ein Rollerkoffer der auf den gepflasterten Gehwegen auch mal ins schlingern kommt. Ein sanfter Tritt und der Koffer ist wieder in der Spur.

... als ich dann auf Arbeit reingelassen wurde, war der untere Teil des Koffers schon schön nass. Eine Packung Milch hat es nicht ausgehalten. Also das Ding schnell im Bad geparkt und die Milch entsorgt. Nach der Arbeit war der Koffer von außen fast trocken und ich hab ihn in die Wohnung gebracht. Dort habe ich die versifften Klamotten erstmal schön über meine Heizkörper gelegt. Zum Glück keine Fußbodenheizung mehr!
Das war der Montag. Und heute bin ich gegen 18:30 aus der Agentur. Draußen war es schon dunkel und nebelig. Eben ein typischer Sommermorgen ... Ich war anständig kaputt und schaltete mir das Livealbum of Death vom Exil-Berliner Farin Urlaub an und sackte in der Bahn nieder. Völlig panisch, zu weit gefahren zu sein, stieg ich aus. Es war dunkel, ich hörte nix, weil ich ja zu laut Musik hörte und stellte kurz darauf fest, dass ich 3 Stationen zu früh ausgestiegen war. Glücklicherweise bin ich in der Hauptstadt. Hier ist eine Taktung von 3 Minuten pro Straßenbahn für den Ureinwohner quälend lang, für mich aber umso komfortabler. Deshalb störte es mich 10 Minuten später auch nicht mehr großartig als mir beim Umsteigen die nächste Bahn vor der Nase davon fuhr.

Mal sehen, was der Rest der Woche für mich bereit hält! Hoffen wir nur, dass ich Freitag rechtzeitig zum Transporter abholen da bin und dass Samstag dann alles recht reibungslos mit meinem Umzug über die Bühne geht. Solange mein Bett und die Elektronik steht und die Bikes an der Wand hängen ist mir alles recht ....;)
Dienstag
29.09.2009 / 20:17

Mayo erkundet die Hauptstadt

Eher unfreiwillig habe ich heute die Gegend erkundet. Heute Morgen saß ich in der Tram und starrte einfach nur raus bis mir zu spät auffiel, dass ich aussteigen musste. Leider sind die Stationen in Berlin nicht so dicht bei einander wie in Dresden. Also fuhr die Bahn noch ein ganzes Stück. Naja. War ich wenigstens mal nicht der allererste auf Arbeit. Nach Feierabend dann ein ähnliches Spiel: Ich stieg hier allerdings in die falsche Bahn ein. Da musste ich dann ein, zwei Querstraßen zu Fuß gehen. Wenigstens lern ich so mal ein bisschen den Kiez kennen.
Jetzt noch schnell ein paar Worte zum vergangenen Wochenende. In den letzten Tagen bin ich ja bei sneids untergekommen. Als Gegenleistung musste ich ihm meine Xbox bis zum endgültigen Umzug überlassen. Also haben wir am Freitag noch ein wenig gedaddelt. Samstag Früh ging es dann gleich wieder in meine alte Wohnung – den Keller ausräumen und den Schrott zum Wertstoffhandel bringen. Gegen Zwei waren wir durch. Danach gabs noch Döner und nen Bier. Nachmittag ging es zum Büroabschiedsgrillen nach Nickern. Alle ehemaligen und aktuellen Angestellten meines insolventen, ehemaligen Arbeitgebers waren aufgerufen, zum Grillen und netten Beisammensein zu kommen. Leider kam nur eine kleine Auslese. Witzig war es trotzdem. Besonders in Erinnerungen blieben Lebensweißheiten wie „Arbeit ist doch die wärmste Jacke.“ Angelehnt an diesen Spruch ging es dann im kurzärmeligen Hemd und kurzen Hosen durch die kalte Nacht zurück zu sneids.

Sonntag war ich mit meinem Bruder zum Biken verabredet. Ne kleine Runde durch die Heide, so hieß es. Es wurden zwei atemberaubende Stunden querfeldein durch den großen Wald. Da mein Bruder seit kurzem sein Fully fertig gestellt hatte, führte er uns durch wunderschöne enge Auf- und Abfahrten. Ich bin mit dem Cannondale hinterher, welches aus unseren bisherigen Touren ja schon bekannt ist. Man konnte es also sehr gut mit einem Bus der voraus prescht und einem Mofa, dass durch den Staub hinterher saust vergleichen. Jedenfalls war es mal wieder richtig schön anstrengend. Zu solchen Fahrten werde ich in Berlin wohl nicht mehr kommen.

Bei sneids wieder angekommen, meldete sich auch schon Sebastian. Er wollte unbedingt noch Fußball spielen gehen. Es dauerte geschlagene 10 Minuten bis er mich, schweißüberströmt im Wohnzimmer stehend, überredet hatte. Also mit der Simme in den Ostrapark und noch ein wenig geballt. Danach noch zur Herthapleite in den Pub.

Montag hatte ich dann nen anständigen Muskelkater.

Noch was zu meiner neuen Wohnung: Sonntag ist die Vormieterin ausgezogen und gestern war ich da. Sie hat mir neben den vereinbarten Gegenständen auch den Kronleuchter im Wohnzimmer und einen Spiegelschrank im Bad dagelassen. Im Gefrierfach des Kühlschranks fand ich noch ein paar Eiswürfelformen. Herrlich! Was mir bei der Besichtigung auch nicht auffiel: Im Flur und im Bad sind in der Decke bereits Spots eingebracht. Perfekt! Da kann meine Wohnzimmerlampe in das Schlafzimmer und meine Küchenlampe halt in die Küche. Muss ich wenigstens leuchtentechnisch nichts Neues kaufen. Außerdem habe ich heute den Transporter für den Umzug klar gemacht. Ich kann ihn am Freitag, den 09.10. Abends abholen. Also kann es Samstag schon ganz früh losgehen. Ich würde sagen früh um 7 Uhr. Da wird es nächste Woche aber noch eine gesonderte Mail an alle Beteiligten geben.

Jetzt werde ich mich noch mit dem Tippspiel befassen und die Partien zum Achtelfinale des DFB-Pokals eintragen. Schönen Abend euch und bis bald!
Dienstag
15.09.2009 / 20:44

wenn die Tür sich nich schließen tut!

Berlin, zweiter Arbeitstag. Als ich Dresden am Sonntagabend verlassen habe, um in Berlin mein Glück zu probieren, war mir schon ein wenig flau im Magen. Nicht zuletzt auch wegen der Liebesbekundung von sneids, welche ich mir gespeichert und als Flyer ausgedruckt habe.

In die Hauptstadt bin ich mit einer Mitfahrgelegenheit gelangt. Ging recht zügig, trotzdem hat er mich am Arsch der Welt, in Köpenick, rausgeschmissen. Ich war dann ca. eine Stunde unterwegs bis ich bei Sören, meinem Übergangsasylverwalter, angekommen war. Unterwegs telefonierte ich mit selbigen und mit meiner Freundin um zu erfahren wie ich am schnellsten vom Arsch der Welt nach Pankow komme. Nicht mit dem Sonderzug. Schade. Diese Gespräche und meine für berliner Verhältnisse komische Art zu reden brachten mir den ersten Kontakt ein. Ein junges Pärchen musste auch nach Pankow und so hing ich mich an sie ran. Wie es der Zufall wollte, hat der Herr gerade kleine Problemchen mit einer Website, die er nebenbei macht. Also haben wir die ganze Zeit geschnattert und die Nummern getauscht - für den Fall, dass ich helfen soll oder das Bier mal alle ist. Auch wenn es ein wneig anders klingt. Um es ein wenig abzukürzen, ich bin heil angekommen, Sören war da und so kam ich gegen elf abends ins Bett. Schlafen konnt ich eh nicht. Großer Tag und so. Zum Glück erst um neun anfangen.

Um Acht war ich da. Lieber 3 Stunden zu früh als 1 Minute zu spät usw. Das war Fluch und Segen zugleich. Der EDV-Verantwortliche war noch nicht da und so konnte ich meinen PC einrichten. Ich wurde tagszuvor noch angerufen und gefragt, ob ich lieber Mac oder PC will. Keine Frage. Jetzt habe ich eine Vista-Maschine. Naja. Mittlerweile kann ich dieses Betriebssystem sogar ganz gut leiden. Oder aber es liegt einfach daran, dass der PC recht fix (neu installiert) ist. Später gabs dann weitere Aufgaben und alle 5 Minuten neue Gesichter und Namen. Einigen habe ich mehrmals hallo gesagt und gemeint, ich sei der neue Webentwickler. Mittlerweile kann ich schon fünf Mitarbeiter mit Namen anreden und weiß was sie machen. Ein EDV-Verantwortlicher, eine Medienkauffrau, ein Chef, eine... Verdammt. Aber ich kenne sie mit Namen.

Heute habe ich das gestern begonnene Newssystem weiterentwickelt und werde es wohl morgen abschließen können. Soweit ich es beurteilen kann, ist der EDV-Bob von Graco recht angetan von meiner Arbeitsweise und von der Tatsache, dass ich ein wenig mehr als nur Webentwicklung kann. Immerhin kann er nun ein paar "Deppenaufgaben" an mich abtreten und sich entlasten. FÜR DEN ANFANG!

Achso, Wohnungen habe ich auch noch angeschaut. Im Prenzlberg. Die eine oder andere ist echt schön aber nicht preiswert. Wieder andere sind auch schön, etwas laut und preiswert. Wen stört der Flughafen, wenn er ne Anlage wie ich hat? Aber die preiswerten Wohnungen haben dann Gasheizung oder keine Badewanne. Wohin mit dem schneebedeckten Bike im Winter?

Fragen über Fragen. Für ein Fazit reichts heute trotzdem:

Die Arbeit ist abwechslungsreich und macht Spaß, die Kollegen sind ein witziger und engagierter Haufen, die Wohnungssuche ist mühselig, wird sich aber lohnen.

Noch wat zur Überschrift: Zur Zeit ist ja Berlin eine Katastrophe, wenn man an die BVG denkt. Daher ist es nicht unüblich, dass die Ersatzbuse zum Bersten voll sind. Und heute hatte eine Busfahrerin halt mit der Berliner Schnautze gesagt "Ick kann nich losfahren, wenn die Tür sich nicht schließen tut!"

Balin, ick hab dir lieb!

Bis bald.
Montag
07.09.2009 / 17:05

Von 0 auf 1

Wat hattet den mit der Überschrift auf sich? Janz eefach, Mayo wechselt det PLZ-Gebiet von Dresden (01XXX) nach Berlin (1XXXX), vastehta?

Aber keine Angst, das Nu werden sie mir nicht abgewöhnen. Auch andere Sachen wie das Radeln bis zur Extase oder viele andere Dinge werden mir nicht ausgetrieben. Ich trete am Montag nächster Woche eine neue Arbeitsstelle an. Kein Reisebüro mehr. Auch kein Reiseveranstalter. Sondern Graco. Es handelt sich hierbei um eine Fullserviceagentur. Eine Werbeagentur, die wie der Name schon sagt, Alles rundum die Werbung anbietet. Und ich werde ein Teil vom Team.
Diesbezüglich ergeben sich noch ein paar logistische Herausforderungen. Zunächst suche ich eine Wohnung im Prenzlberg. Wer also gerade eine loszuwerden hat, meldet sich. Es sollten 2 Zimmer sein, eine Wanne sowie die Gewissheit, diese Wohnung auch bezahlen zu können, sind von Vorteil.

Sobald ich dann in Berlin eine Wohnung habe, möchte ich auch meine jetzige, hier in Dresden an die Frau, den Mann oder ein Pärchen bringen. Es handelt sich hier um eine 47m² große Zweiraumwohnung mit einer Warmmiete von ca. 330 Euro. Weitere Informationen findet ihr in den Anzeigen, welche ich im Netz geschalten habe.

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Weitere Bilder folgen.
Dienstag
25.08.2009 / 21:28

Funk, Jan! Funk!

Jawoll ja! Die Anlage und ich hüpfen hier gerade um die Wette!
Mittwoch
19.08.2009 / 07:27

Urlaub wie immer zu kurz

Der eine oder andere hat es ja bereits mitgekriegt. Wir sind wieder zurück aus le Frankreich. Anstrengend, entbehrungsreich, landschaftlich schön, salzig sind nur einige Adjektive, die unsere Tour beschreiben.

Bilder und viel mehr Adjektive gibt es zur traditionellen Tourbuchvorstellung. Wann genau die sein wird, steht noch nicht fest. Ich habe momentan viel um die Ohren.
Donnerstag
30.07.2009 / 11:50

On Tour

Viele Steine wurden uns in den Weg gelegt, doch nun sind wir auf Tour. Ich hoffe, das Tippspiel funktioniert einigermaßen und wir sehen uns bald!
Mittwoch
29.07.2009 / 07:57

Ein Herz für Biker

Dank meiner Eilmeldung von gestern konnten sneids und ich den Fahrraddiebstahl kompensieren. Es gab unzählige Angebote und Vorschläge, wie wir ohne sneids Cube Acid durch Frankreich kommen. Mein Azubi bot uns ihr formschönes Giant 28"-Damenrad an, Sebastian trötete mir ins Telefon er würde sein Ragazzi stellen. Auch Vorgesetzte und weitere Kollegen baten Ihre Räder zur kostenlosen Miete feil.

Wir haben eine Entscheidung getroffen. Sie fiel uns sehr schwer und wir wollen darauf hinweisen, dass die anderen Bikes alle großes Potential und vor Allem viel Talent haben. Wenn sie es nur weiter probieren, werden sie es auch mal auf eine große Tour schaffen.

Hier nun das offizielle Endergebnis: sneids wird Stevens Cube fahren. Vergeblich suchte er zwar nach einem Trinkflaschenhalter oder Schutzblechen, aber da muss er nun auch noch ein wenig in die Tasche greifen. Schließlich musste ich auch ganz schön was für Inspektion und vorgestern erst wieder nen neuen Shifter legen.

Bilder vom Ersatzbike wird es aus Sicherheitsgründen bis zum Tourstart nicht geben.
Dienstag
28.07.2009 / 08:57

Eilmeldung - Bike gestohlen

Gerade erreichte mich die Nachricht, dass letzte Nacht sneids Bike entwendet wurde. Da wir in zweit Tagen gen Frankreich aufbrechen wollen, bitten wir euch uns leihweise ein Bike zu stellen.

Zeit wurde es ja, dass der Hobel endlich wegkommt ;)
Montag
27.07.2009 / 20:21

Never ending Story

Die Geschichte mit meiner Prothese und der Reparatur wird sich noch bis nach meinem Urlaub hinziehen. Hier ein kurzer Zwischenbericht:

Meine aktuelle Krankenkasse teilte mir mit, dass sie noch keinen Kostenvoranschlag der Werkstatt bekommen habe. Auf Nachfrage bei selbiger erfuhr ich, dass der Kostenvoranschlag an meine alte Krankenkasse gegangen sei und sie das Schreiben nochmal an meine aktuelle Kasse schicken.

Ich erwähnte noch meinen anstehenden Urlaub. 700km, Frankreich, Fahrrad, Wiegetritt, Froschschenkel etc. Als Antwort bekam ich nur ein Grübeln. Ich frug (ja, frug) nach meiner alten Prothese, wo die denn sei. Ich würde mich auch mit einer Gartenkralle zufrieden geben, solange ich damit halbwegs aufrecht und gesund auf dem Rad sitzen kann. 3 Stunden Wartens und einen Anruf später bekam ich soeben die Bestätigung, dass ich das Gerät abholen kann. Also das alte.

Freude! Also kann ich das Ding jetzt in den nächsten 3 Wochen nochmal ordentlich rannehmen und kriege dann wohl endlich iiirgendwann mal (zu Weihnachten wohl) das neue Teil.
inzw. sind das Wochenende und der Montag vergangen

Falsch gedacht. Die Mechaniker teilten mir kurz darauf mit, dass sie das alte Ding schon zerlegt, zersägt und das verwertbare schon zum Schrotthändler gebracht hätten. Also rief ich nochmal bei der Krankenkasse an, die teilten mir mit, dass ich die Techniker nerven solle. Also bin ich Freitag Nachmittag dort hin geradelt und traf tatsächlich noch den Meister an. Er wies nochmals seine Kolleginnen an, das Fax an die richtige Kasse zu schicken und gab mir danach einen Anschiss. Die Prothese sei ja völlig hinüber gewesen und das komme sicher nicht bloß von ein wenig Schwitzwasser und deshalb mussten sie das Ding zersägen.Also: Ich streng mich sehr oft sehr stark auf meinem Radl an, ergo fließt ein wenig Schweiß durch den Arm. (vgl. hier einen Sommertag barfuß im Lederschuh). Da ich mich so Anstrenge, ruckelt es auch ab und zu auf dem Radl, d.h. das Ding ist schnell kaputt. Also soll ich alle 4 Wochen in die Werkstatt kommen und unnütze Kosten verursachen? Ja. Soll ich. Okay, mal sehen, wie lange das die Kasse mit macht und mir endlich ein richtiges Sportgerät stellt. Das wird ein Fest: Freitag den Arm aus der Reparatur holen und Montag wieder abgeben.

Achso, der Meister hatte mich heute Vormittag übrigends nochmal angerufen und meinte, er habe noch Restbestände und habe mir einen Arm gebastelt - völlig ohne Funktion, ob ich damit zurecht käme? (Ja, geht schon seit mehr als einem Jahr so!)

Noch was! Dank der vielen Erlebnisse gibt es nun eine Extrarubrik!

Mayo und die Orthopädie

 
Montag
20.07.2009 / 20:44

...und im Radio? Mayo!

Wie kürzlich erwähnt, war heute der große Tag. Heute wurde ich von der sympathischen Sputnikpraktikantin Isabell nach Halle bestellt um Rede und Antwort bezüglich meiner Aktionen auf dem Rad zu stellen. Was heißt hier zu meinen? Ich meinte natürlich zu unseren, also den Aktionen von sneids und mir. Dass nur ich nach Halle fuhr und nicht wir beide, lag daran, dass sie nur einen Interviewpartner brauchte. Und da ich ja in unserem Team der Techniker bin und beinahe alle Fachausdrücke kenne, einigten wir beide uns darauf, dass ich Halle unsicher mache.

Zunächst einmal hat Halle mich unsicher gemacht. Ich brauchte eine ganze Stunde, um vom hallensischen Hauptbahnhof zum Funkhaus zukommen. Eigentlich ist dies eine Strecke von maximal 5 Minuten mit der Straßenbahn. Naja, hab ich wenigstens auch mal was von Halle gesehen.
Als es dann soweit war, begrüßte mich eine sehr gut aufgelegte und strahlende Gesprächspartnerin. Und das zum Montag! Entsprechend meines freien Tages war ich ähnlich gut drauf. Da ihre Chefs bei solchen Interviews gern ein paar Umgebungsgeräusche wollen, sind wir zunächst mal raus auf einen Marktplatz gegangen. Regen und stürmischer Wind erschwerten das Frage-Antwortspiel ein wenig, aber was tut man nicht alles, nur um es etwas more virual zu machen!?

Nachdem wir soweit mit allen möglichen Fragen zum Thema Radfahren, Touren und wunden Hinterteilen durch waren, zeigte sie mir noch ein wenig die Redaktion und was da so alles mit dran hängt. Dabei lief uns ein Moderator über den Weg, der da wohl sehr bekannt sein soll. Jedenfalls führte er sich auch in den 20 Sekunden so auf. Ich erwähnte nicht, dass ich ihn nicht kenne und nur für einen besseren BWL-Studenten hielt.

Wie dem auch sei war der Aufenthalt im Funkhaus vom MDR und im speziellen bei Sputnik wirklich witzig und interessant. Wann genau mein wirres Aneinanderreihen von Wörtern, deren Bedeutung ich nur vage kenne, gesendet wird, steht noch nicht fest. Sobald ich es weiß, sag ich euch bescheid.
Dienstag
14.07.2009 / 19:17

Quintessenz der letzten Tage

Howdie! Während ich mein Feierabendbier genieße, dachte ich mir, ich gebe mal die aktuellesten Geschehnisse wieder.

Zum ersten wäre da der berufliche Umzug von Prohlis in die Stadt an den Postplatz. Wer Dresden ein wenig kennt, weiß wie ich mich gerade fühle. Obendrauf kommt noch die Tatsache, dass die EDV-Abteilung mit ihren dünnen, aber attraktiven Ärmchen den Umzug fast alleine gestemmt hat. Ebenso fühle ich mich jetzt. Die Arbeitsplätze von uns sind eingerichtet, die anderen folgen morgen inkl. Netzwerkverkabelungsaktionen. Das witzigste an der ganzen Aktion heute war allerdings die letzte Fahrt mit mir und dem Chef allein im Auto. Leider ist dies zu privat und ich stelle das natürlich nicht auf die Website. Wer es wissen will, kommt zur Tourbuchvorstellung 2009 oder mal in der Mittagspause vorbei.

Zum zweiten geht es darum, dass ich über meinFritz von einer Sputnik-Praktikantin angeschrieben wurde. Kurz was zur Erklärung. meinFritz, mySputnik und wohl noch 1.000 andere Communities bzgl. Radio verwenden die gleiche Datenbank / -struktur. So kam es dazu, dass eben eine Sputnikfrau mich bei Fritz anschrieb. Ich habe da als Profilbild ein Bild von meinem Bike in den Alpen. Sie wollen demnächst irgendwas mit Fahrrädern und Touren machen und ob ich was dazu zu sagen habe. Kurz und gut habe ich Werbung für piste.dam-dam.de gemacht noch ein wenig mehr geschrieben und nun sind sneids und ich zum Interview eingeladen.

Zum dritten habe ich letzte woche beim Puppendoc angerufen. Ihr erinnert euch. Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Es stellte sich heraus, dass die Hand soweit zerstört ist, dass nur eine neue in Frage kommt. Klingt ja schon mal gut. Na jedenfalls hat meine Krankenkasse in diesem Fall vier Wochen Zeit, sich dem Antrag anzunehmen. Erst dann darf ich bei denen mal an die Tür klopfen. sneids und ich wollen in knapp zwei Wochen aufbrechen. Knapp 700 Kilometer mit einer Hand auf dem Cannondale. Das wird ein Spaß.

Zum vierten wurde mir noch von RP-ONLINE angeboten, eine Websitenpartnerschaft zu beginnen. Das heißt, ich präsentiere deren aktuelle Sportnews, darf Ihre Tickerschnittstelle nutzen und sie geben mir auf ihrer Seite Platz für ein Porträt meiner Website. Hierzu bedarf es einem Screenshot und einem Text von ca. 2.000 Zeichen. sneids ist noch am Schreiben. Ich würde da immer ein wenig dick auftragen, er ist da Realist.

Obendrein kommt noch die heutige Abgabe meines Tourbikes zur Inspektion. Besondere Augenmerke bat ich auf Antriebsstrang und Bremse zu richten. Erstes Urteil: Die Kette ist durch, die Kassette ist rund und auch das große Kettenblatt ist abgelutscht. Donnerstag darf ich es dann wieder holen. hm.
Donnerstag
09.07.2009 / 23:14

Fahrräder, Frankreich, Zug

Unsere diesjährige Tour führt uns ja wie erwähnt, durch die Gärten Frankreichs. Da wir aber nicht nur per Rad unterwegs sein werden, sondern auch mal mit der Bahn, erkundigten wir uns nach Fahrradmitnahmen.

Aber egal, ob im Internet, auf der Website von TGV Europe oder direkt in der Hotline bei SNCF - nirgends erhielt man eine verbindliche Auskunft bzgl. Möglichkeiten der Radmitnahme bzw. der Reservierungspflichten.

Also werden wir einfach auf gut Glück am Ticketschalter in Frankreich vorstellig werden. Desweiteren haben wir erfahren, dass man die Bikes ja auch in Packtaschen stecken kann und dann sind sie als Fahrrad nicht mehr deklarierbar, sondern nur noch Gepäck. So eine Tasche kostet um die 60,- EUR. Wir haben jetzt Jutesäcke bestellt. 130x110cm Mal sehen, ob unsere Bikes reinpassen. Ein erstes Trockenmessen ergab bei mir Werte von ca. 130x80cm.
Mittwoch
08.07.2009 / 19:10

Liveticker bestätigt

Heute Morgen erhielt ich von RP ONLINE Antwort auf meine gestrige Anfrage, in welcher ich um die Nutzung ihrer XML-Schnittstelle bat, um meinen Ticker hier auf www.dam-dam.de zu realisieren. Ich hatte dies letzte Saison schon zu Testzwecken laufen lassen und konnte es über die Sommerpause verbessern.
Jedenfalls wurde mir in der Mail grünes Licht gegeben, solange ich die Daten für nicht-kommerzielle Zwecke Nutze, was ja der Fall ist. Um das Ganze noch zu einer winwin-Situation zu machen, wurde ich gebeten, zusätzlich Ihren Sportfeed o. ä. einzubinden. Im Gegenzug sei auch ein Partnerportrait mit meiner Website drin.

Somit habt ihr nun unter Bundesligatabelle auch immer gleich die fünf aktuellsten Nachrichten aus dem Fußball und meine Website / Tippspiel wird vielleicht ein wenig bekannter.
Montag
06.07.2009 / 19:56

Mein DSDS-Favorit

Gerade wollte ich in meinen Account bei Mister Wong. Da ich aber mein Kennwort vergessen hatte, lies ich mir ein neues zuschicken und während es in den Weiten des Internets auf dem Weg zu mir war, klickerte ich mich ein wenig durch die wirklich klug positionierten Empfehlungen.

Da stieß ich auf die Bookmarkseite von Daniel Schuhmacher. Wer zum Teufel ist der dachte ich mir nicht, da ich ihn, ja ich muss es gestehen, wohl oder übel trotz aller Ignoranz aus dem TV kenne. Er ist Deutschlands aktueller Superstar. Was für ein Satz. Der erste lernt ja zur Zeit bei Pocher das Fußball spielen. Was er übrigens wirklich gut macht. Egal, weiter mit dem Dani.

Jeder kleine eingefleischte Teeniefan, so auch ich, fallen auf diese Bookmarkseite sofort rein. Ohh sind das die Favoriten von dem Dani sein PC? Nein. Unter anderem finden sich dort die offiziellen Seiten von Pink, Billy Talent, Kelly Clarkson, Lady Gaga und Fallout Boy. Diese illustre Runde wird durch Springer-Größen wie RTL, myvideo und bild.de abgerundet. (Ob die Bands der genannten Seiten nun auch alle einen Vertrag bei der BMG haben, wurde an dieser Stelle nicht von mir recherchiert.) Doch um den ganzen einen subversiven Wert zu verschaffen, werden noch Konkurrenzseiten wie Galileo und youtube gelistet. Die üblichen Verdächtigen wie wikipedia und Leo findet man natürlich auch.

Warum beschreibe ich das alles und geb euch nicht einfach einen Link? Naja, erstens sind genannte Websiten schlagkräftige Suchwörter, von denen auch ich profitiere und zweitens will ich diese Seite nicht listen, da ich diesen subversiven - ja ich wiederhol mich - Werbekram nicht unterstützen will. Weiter im Text.

Auf der rechten Seite sieht man das aktuelle Video des in zwei bis drei Monaten vergessenen Superstars. Darunter steht noch eine kurze Biografie, geschrieben in der dritten Person. Das ist so als würde ich jetzt sagen, Mayo schrieb, wie überaus stümperhaft diese Daten dargestellt werden. Daraus schloss er, dass dies natürlich keine privaten Bookmarks von dem Herrn sind.

Ich denke, eine Mensch in dem Alter liest keine Bild und schaut kein RTL. Na, vielleicht doch. Aber er wird doch wohl noch in der Lage sein, drei bis vier oder wie es mal heißen wird 2-6 Buchstaben manuell einzugeben, statt einen Favoriten anzuklicken, oder? Welcher normale Mensch speichert sich Bookmarks mit weniger als 6 Zeichen in der URL?

Hm, ich hab da gmx.de ....

Um wieder auf den Punkt zu kommen: Ich finde es schade, dass selbst so Web2.0-Urgesteine wie Mister Wong nun auch werbedurchsetzt sind. Es kann aber auch sein, dass mir dies erst jetzt auffällt, da ich mich erst jetzt mit Mister Wong und Co beschäftige.
Montag
06.07.2009 / 14:56

Leinwandwiederaufbau

Seit heute morgen steht auf dem Filmnächte-Gelände ein riesiger Kran und das bedeutet gute Nachrichten für alle Filmnächte-Fans. Die Wiederaufbau der großen Leinwand läuft und ab spätestens Mittwoch wird man unsere Filme wieder in gewohnter Filmnächte-Größe genießen können. Auch die Konzerte in dieser Woche finden wie geplant statt.
Wie soeben auf www.filmnaechte-am-elbufer.de berichtet wird, findet das Konzert am Freitag planmäßig statt. Freude!
Montag
06.07.2009 / 11:59

Techno in der Nachtcantine

Wer kennt sie nicht, die Nachtcantine in Dresden auf der Lohrmannstraße? In meinen wilden, jungen Jahren durchlebte ich dort mit vielen Freunden zahllose Nächte mit mehr oder weniger Alkoholkonsum, war Zeuge und Opfer sich abspielender Dramen und dies alles zu mehr oder weniger guter, handgemachter Gitarrenmusik.
Doch die Zeiten des unbekümmerten Pogens, Headbangens und Bierduschens sind vorbei. Seitdem ich einen Beruf und ein wenig Verstand habe schon länger, aber heute habe ich erfahren, dass aus dem sympathischen, immer an der Insolvenzgrenze lebenden Club ein Technoschuppen geworden ist, in welchem halbdebile DJs auflegen und sich ihre Arbeit mit einer Dreifach-Party zurecht trinken müssen.

Schade drum.
Samstag
04.07.2009 / 13:29

Filmnächte am Elbufer - Ausfall?

Es regnet in letzter Zeit sehr stark in Sachsen und Tscheschien. Die logische Konsequenz ist ein Ansteigen der Wasserstände unserer Elbe. Dies hat wiederum zur Folge dass bereits vor zwei Tagen große Krane auf dem Gelände der Filmnächte agierten. Meine Vermutung, dass die Leinwand samt Bühne abgebaut werden, haben sich heute Morgen bestätigt, als ich über die Carolabrücke gefahren bin. Hohes Wasser, welches bis 2m an die ehemalige Bühne reicht und eben eine ehemalige, abgebaute Bühne.

Nachdem ich in der Uni war und danach die Semesterferien mit Sebastian begossen hatte, bin ich über die Filmnächte nach Hause gefahren. Beim Bierstand machte ich Halt und fragte eine nette Kellnerin nach Auskunft. Wider Erwarten erhielt ich umfangreiche Informationen:

Die Bühne samt Leinwand ist abgebaut. Ja. Aber sie haben eine aufblasbare Leinwand, die zur Not auch schwimmen kann. Das heißt, die Filmnächte sind sicher. Doch heute sollte eigentlich die Philharmonie spielen und die fällt ersatzlos aus. Die Konzerte nächste Woche, wo auch unter anderem das Farin Urlaub Racingteam auftreten soll, sind noch nicht sicher. Meine Frage nach Ausweichplätzen wie Junge Garde oder Ostragelände wurde mit einem Achselzucken und der Idee, die Konzerte evtl. ans Ende der Filmnächte zu legen beantwortet. Nur weiß man ja, dass die Bands auch Tourpläne haben und somit ist das alles sehr fraglich.

Ich hingegen denke aber, dass die Bands bereits informiert wurden. Da die ja eh gerade alle Touren, haben die auch ihre Bühnen dabei. In Dresden brauch man zu den Filmnächten keine Bühne. Die ist schon da. Aber um auf Ausweichplätze zurückzugreifen brauch man eine Bühne. Somit denke ich, dass alle tourenden Rockbands definitiv in Dresden spielen werden. Dafür übernehme ich aber keine Haftung.

Aktuelle Informationen gibt es auf der offiziellen Website der Filmnächte am Elbufer.

Hoffen wir das Beste!
Freitag
03.07.2009 / 16:15

Radpolizisten - Bikecops

Gerade an der Sachsenallee sind sie mir zum ersten mal begegnet: Dresdens wohl erste Fahrradstreife der Polizei! Zum Glück habe ich Augen wie ein Adler und erkannte die zwei Männers mit silbergrauen Helm, blauen Hemden (passend zum Rad) mit der reflektierenden Auffschrift POLIZEI und dem kaum zu übersehendem Schneckentempo.

Also schnell mal von Tiefflug auf Sonntagsfahrt herunter gebremst und die Musik in den Kopfhörern leiser gestellt. Natürlich waren sie so langsam, dass sie die Grünphase nicht mehr schafften und also an der Ampel vor mir standen. NEBENEINANDER! Sodass ich bei grün nicht einfach vorbei konnte. Also ich hätte schon können, wär dann aber jetzt wieder um einiges an Geld leichter, da mein Fahrrad ja eher einem umgebauten Rasenmäher denn einem StVo-gültigem Rad ähnelt. Aus diesem Grund bin ich dann brav hinter den Gesetzeshütern auf Ihren edlen Rössern hinterhergezuckelt.

Und schon die nächste rote Ampel. Normalerweise ist diese Passage eine sach von 30 - 40 Sekunden. So wurden 3 Minuten draus! Glücklicherweise war dann an der Ampel etwas mehr Platz, sodass ich neben die zwei Typen konnte. Die waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als mich zu registrieren. Also musterte ich schnell die Bikes.

Das ist ja immer die Frage, ob man die mal eben so verheizen könnte. Es sind 26er Räder mit Schwalbe Marathon Reifen. Circa 2,2 breit. Dazu noch eine billig anmutende Cityfedergabel, Hersteller unbekannt. Ebenso der Rahmen. Ich habe nur diesen riesigen Aufkleber Dieses Rad ist diebstahlgesichert entdeckt. Wie arm. An einem Polizistenrad. Schaltwerk gabs keins. Nur eine monströs dicke Nabe hinten. Also schwer zu raten, was für eine Übersetzung denen zur Verfügung steht. Außerdem hing noch ein massiver Gepäckträger hinten dran (wohl für die Straftäter), Ein doppelt verstärkter Fahrradständer war ebenso zu erkennen. Alles in allem wiegen die Kisten wohl in etwa so viel wie mein Dirtjumper, wenn nicht noch mehr.

Während der Schleichfahrten war auch witzig zu beobachten, wie sie noch Probleme mit ihren Klickies hatten. Ein Fest! War wohl wirklich der erste Ausritt.

Als es dann aber endlich mal grün wurde, ballerte ich los, wich einigen entgegenkommenden Radfahrern aus und sagte noch, dass da hinten Polizei steht. Und da schnappte die Falle auch schon zu. Alle die mir entgegen kamen, hätten eigentlich auf dem Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite fahren müssen. Alle wurden angehalten. Ergo: Bist du als Polizist nicht schnell genug, stell dich vorher einfach in den Gegenverkehr.

Gebt also jetzt alle ein wenig acht, wenn ihr wie die Wahnies durch Dresden fahrt.
Dienstag
30.06.2009 / 21:39

Freestyler

Im Winamp kommt gerade:
Bomfunk MCs - Freestyler

Das muss als heutiges Statement reichen.
Dienstag
30.06.2009 / 19:14

Des Königs neue Arme

Teil III meiner kleinen Tour durch die Arztpraxen Dresdens. Vergangenen Freitag bin ich dann mit dem Überweisungsschein und meiner Wunschformulierung für das Rezept zur Reparatur zum Othopäden meiner Wahl gegangen. Mein eigentlicher hat ja wie schon erwähnt noch Urlaub bis Anfang Juli.

Zunächst ein paar Worte zum Standort der Praxis. Im Plattenbau gegenüber der Wallstraße im dritten Stock. Ich habe keine Vorurteile. Schließlich ist unser Internetkabuff auch in einer Platte. Also geh ich da vorbehaltlos herein und werde dann gleich im dritten Stock von der nicht mehr jung anmutenden, männlichen Sprechstundenhilfe angefahren. Warum ich denn ausgerechnet hier sei, schließlich haben sie ja keine Daten von mir. Ich äußerte meine Verwunderung darüber, dass es tatsächlich noch Menschen mit Computer gibt, die nichts über mich wissen. Das ausdruckslose Gesicht verriet mir, dass er nicht wusste worauf ich hinaus wollte. Also kam ich auf den Punkt und erklärte meine Lage.

Nein nein nein, dass kann so gar schon mal gar nicht gehen schallte es mir entgegen. Ich solle doch bitte zur Urlaubsvertretung gehen. Mein Argument, dass ich lieber hier herkomme, weil ich nur gutes gehört habe, zieht wohl nicht. Gut, die positiven Nachrichten kamen nur von google ma... ähh map24.de und zwar in der Form, dass die Praxis genau auf dem Arbeitsweg lag, aber egal. Ich setzte noch einen drauf und kam mit der ominösen Formulierung der freien Ärztewahl Grundgesetz Nummer sowieso. Letzteres habe ich erfunden, aber schnell resignierte unser kleiner Charmebolzen im adretten weiß und meinte mit murmelnder Stimme, dass ich nun eben hier sei und bitte im Wartezimmer Platz nehmen soll. Warum nicht gleich so!?

Als ich dann nach kurzer Zeit schon dran war, interessierte sich wenigstens die Ärzte mit voller Hingabe für meinen Arm und wie Schade es ist, dass das Teil schon beim Techniker ist. Sieht man ja nicht jeden Tag. So wünsche ich mir das mal!

Kann man bei den Ärztebewertungsportalen auch (nur) die Sprechstundenhilfen bewerten?
Freitag
26.06.2009 / 10:58

Der Jackson Michel ist tot

Da wars das dann auch für ihn. Alle Welt ist in heller Aufruhr über den Tod von Michael Jackson. Ich muss gestehen, gerade aus Neugier auf bild.de gewesen zu sein. Die Redakteure drehen da ich glaube seit dem Bekanntwerden der Meldung komplett durch. Auf Fritz laufen seit den Morgenstunden fast ausschließlich Lieder von ihm. Das Erschreckende ist, dass er ja so viel Lieder gemacht hat, dass man damit locker einen ganzen Tag füllen kann.

Man merkt, dass ich nicht allzu viel vom King of Pop halte, oder? Okay Ehre wem Ehre gebührt, aber man kann es auch übertreiben. Nach seinen zahlreichen Eskapaden und verhaltensgestörten Aktionen ist er doch längst nicht mehr so wichtig für die Musik. Früher mal ja, aber da hätte man ihn schon zu Grabe tragen sollen, als die Neverlandranch zum etwas anderen Kinderparadies mutierte.

Im Übrigen sind gestern auch Farrah Fawcett und Dresdens Titel als Weltkulturerbe gestorben. Und wen interessiert das?
Donnerstag
25.06.2009 / 17:53

Mayo is getting nerdy

Ich installiere soeben auf meinem Desktop PC ubuntu. Yeah. Bisher bin ich schwer angetan. Mal sehen, wie es sich entwickelt und ob ich die Installation ohne Probleme über die Bühne bekomme!

Keep fingers crossed!
Dienstag
23.06.2009 / 12:36

Die Orthopäden-Odysee geht weiter

Bereits letzte Woche war ich bei meinem Hausarzt, um die notwendige Überweisung zum Orthopäden zu bekommen. Warum muss ich zum Orthopäden? Hier die Vorgeschichte.

Heute war nun der Termin beim Techniker. Gegen halb acht war ich da. Die haben ihre Geschäftstelle ganz schön modernisiert. Mit extra abgetrenntem Wartebereich und Monitoren zur Unterhaltung etc. Nicht schlecht, dachte ich mir und freute mich auf eine ebenso moderne Prothese. Nur ist mein alter Noch vom Oktober 2007! Nicht mal zwei Jahre! Da werde ich wohl kein neues Teil bekommen. Eher nur eine Reparatur. Der Techniker meines Vertrauens, versucht das Ding aufzumachen und scheitert auf ganzer Linie. Das liegt jetzt nicht an zu wenig Kraft seitens der Servicekraft, sondern eher an dem Verschleißstatus meiner mir gesetzmäßig zugeschriebenen Unterstützung. Den Arm hat er dann gleich an sich gerissen und gemeint, dass die das Ding wohl einschicken müssten. Zu Otto Bock. Ja, der Erfinder dieser Technik heißt wirklich so.

Also bin ich dann wie zu Anfangszeiten auf dem Rad mit nur einer Hand auf Arbeit geradelt. Dies bedeutete, dass ich alle Kraft aus einem Arm, dem Rücken und den Beinen holen musste. Mir Kraftpaket machte das natürlich nichts aus.

Jetzt warte ich auf den Anruf der Werkstatt, damit ich weiß, was aufs Rezept muss. Das aktuelle Quartal dauert noch genau eine Woche... Praxisgebühr ick hör dir trappsen.
Montag
22.06.2009 / 09:39

you set me on fire / your sex is on fire

Wie heißt es denn nun richtig? Dieses eine Lied, welches man in den einschlägigen Indie-Discos hört und so wunderbar mitträllern kann. You set me on fire? Das dachte ich. sneids verhört sich ja auch mal gern und singt einfach your sex is on fire. Und genau das ist richtig.

Für alle, die auch seit Ewigkeiten auf der Suche nach dem richtigen Titel sind:
Kings of Leon - Sex on Fire

Vielleicht hätten wir auch einfach nur mal Sebastian fragen sollen ...
Donnerstag
18.06.2009 / 14:46

Wär ich doch Orthopädietechniker geworden

Wie ja nur die wenigsten von euch wissen, besitze ich einen Behindertenausweis mit dem Vermerk 80% schwerbehindert. Einige hatten das ja schon geahnt. Der GdB - Grad der Behinderung - bezieht sich hier allerdings auf meinen fehlenden linken Unterarm. Damit ich aber nicht immer Schlagseite habe, dachten sich findige Wissenschaftler etwas wirklich kluges aus. Sie bauten mir eine Prothese. Technikverliebt wie ich bin, erhielt ich bald darauf noch ein wenig Krims Krams in den Arm gebaut, sodass ich seit vielen Jahren stolzer Besitzer einer myoelektrischen Prothese bin. Die kann ich mittels GEDANKENKRAFT auf und zu machen und auch noch drehen.

Der erlauchte Kreis derer, die schon mal bestaunen durften, wie sich das Gerät bewegt, sind beneidenswerte Kreaturen einer sehr kleinen Anzahl an Personen. Leider ist die Maschine in regelmäßigen Abständen defekt. Diese Woche hat es mich wieder gerafft und ich dachte mir, Mensch Mayo, lass das ding doch mal ganz machen. Das ist nicht ganz so einfach wie gedacht. Heutzutage ruft man nicht einfach beim Orthopäden an und sagt, man brauche übermorgen einen Termin. Nein, zunächst macht einen Termin beim Ortopädietechniker, damit er mal die Motorhaube aufmacht und schaut, was der Kleine denn so hat. Dann sagt er ein, zwei mal hm mh und ohoh, müssen wir komplett neu machen. Als nächstes notiere ich mir den genauen Wortlaut, was aufs Rezept soll und radel zum Hausarzt. Dort hole ich mir Überweisung zum Orthopäden ab. Dem Arzt - nicht dem Techniker. Glücklicherweise muss man hierbei nicht großartig lang warten, die Überweisung wird meist von einer Wartesprechstundenkrankenschwesternhilfe ausgestellt.

Als nächstes geht es zum Orthopäden seines Vertrauens. Etwas kritisch, wenn man in der letzten Woche des Quartals noch schnell einen Termin bekommen möchte. Witzigerweise hat mein Arzt auch noch bis in die erste Woche des nächsten Quartals Urlaub! Da mir aber das Internet gehört, habe ich schnell Ersatz finden können. Dort darf ich mich dann samt Überweisung, Chipkarte und Wunschzettel vom Techniker ins Wartezimmer setzen und hoffen, dass der Herr bzw. in diesem Fall die Frau Doktor mich ein, zwei mal unbeholfen begutachtet und dann nach dem Wunschzettel fragt. Als nächstes kann ich dann wieder zum Techniker und die Maschine auf die Hebebühne fahren lassen.

Das alles wartet nächste Woche auf mich! Es wird ein Fest! Ein Hoch auf das Gesundheitssystem!
Dienstag
16.06.2009 / 21:36

Dre Imbicz im Lustgarten

Das BRN-Wochenende steht vor der Tür. Zügelloser Alkoholgenuss. Das ist das erste, was den Unwissenden einfällt, sobald sie BRN hören. Recht haben sie. Dennoch gibt es dort immer wieder Musikleckerbissen zu entdecken bzw. zu erleben.

Eine der wohl witzigsten Bands sind in jedem Fall Dré Imbicz. Ich bin letztes Jahr in den Genuss gekommen, von ihnen eine Stadtrundführung durch Dresden zu erhalten. Dies war schon witzig. Wer dann allerdings auf Ihre Website oder auch auf ihre myspace-Seite geht, erfährt, dass die Jungs auch ganz flotte, witzige Musik machen können.

Also am Samstag gegen halb acht im Lustgarten in Dresden
Freitag
05.06.2009 / 09:10

DTM 2009 Eurospeedway Lausitz

Vergangenen Freitag war es soweit und ich konnte mein Geburtstagsgeschenk einlösen: Zwei Karten für die DTM auf dem Eurospeedway in der Lausitz. Da Steven ja auch ein verkappter Rennfahrer ist, hat er die zweite Karte genommen und somit stand das Team fest. Samstag früh ging es los. Eigentlich wollte ich ja bereits gegen 7 Uhr aufbrechen, um auch ja kein freies Training irgendeiner kleinen Rennklasse zu verpassen. Wir einigten uns dann allerdings auf 10 Uhr. Somit wären wir dann pünktlich zum ersten Rennen der Formel3 da.

Viele denken ja, dass an einem Rennwochenende nur eine Rennserie, die DTM, fährt. Weit gefehlt! Wir durften die Formel3, den VW Polo-Cup, Seat Leon Supercopa, Porsche Carrera Cup und als krönenden Abschluss die DTM sehen.

Die Formel3 machte mir besonders Spaß. Erstens waren die Boliden schön laut und die Duelle fanden aufgrund der Chancengleichheit immer auf Augenhöhe statt. Zwischendurch fuhren dann die etwas niedriger motorisierten Serien wie der Seat Leon und der VW Polo. Danach kam die Qualifikation der Porsches. Diese klingen im Vergleich zur Formel3 ein wenig dumpfer und somit leiser. Doch beim Anbremsen und herunterschalten kommen Geräusche zu stande, die man zu Silvester vergeblich sucht. Glücklicherweise saßen wir auf der Hauptribüne, also Start/Ziel-Gerade beim Anbremspunkt. Dort werfen die Autos bei der Höchstgeschwindigkeit den Anker und bremsen innerhalb von 100m von mehr als 200 km/h auf ca. 50 km/h herunter! Während der Trainings und zwischendurch eingestreuten Events wie offene Boxengasse etc. konnte man aus den Boxen ab und an ein tiefes Brummen hören. Das waren die Motoren der DTM-Autos im Testbetrieb. Vorfreude machte sich breit.

Nach dem Zeittrainig der Porsche kam auf den Leinwänden noch eine Zusammenfassung des Rennwochenendes am Hockenheimring vor zwei Wochen. Wir hingen recht unmotiviert in den Sitzen und schauten uns die Highlights an. Wie aus dem Nichts ballerte ein unbeschreibliches Dröhnen und Grollen durch die Boxengasse: Das erste Auto war unterwegs zur Outlap. (Einführungsrunde zur ersten gezeiteten Runde). In der Boxengasse fahren die Autos wohl im ersten oder zweiten Gang. Also fast Standgas bei 500 PS! Der Motor rotzte und plärrte schon jetzt nur vor sich hin. Unsere Sitze vibrierten mit, dass es eine Freude war. Das Ende der Boxengasse ist erreicht und der Fahrer zeigt dem Gaspedal, wer der Chef ist. Das Auto bedankt sich mit einem noch lauteren Grollen, Dröhnen und Kreischen!

Dem ersten Fahrer taten es bald darauf die restlichen gleich und begaben sich auf die Strecke. Wenige Augenblicke später kamen die Maschinen mit Vollgas an uns vorbei. Das war SO unglaublich laut! Der absolute Wahnsinn! Ich kann es leider nicht beschreiben. Glücklicherweise habe ich einige Videos gemacht. Leider kommt da der Sound auch nicht ganz so raus. Dreht eure Lautsprecher auf Maximum und stellt euch das dreifache vor. Hier geht es zu den Videos.
Eigentlich hatten wir vor, an dem Samstag gleich an der Rennstrecke zu bleiben und im Auto zu pennen. Es hat aber sehr geregnet und war recht kalt. Also schlug Steven vor, Abends nach Hause zu mir zu fahren. Dort ists warm, ne richtige Couch da und wir können in Ruhe das DFB-Pokal Finale gucken. Gute Idee. Das Spiel war ja eher mau, aber gut geschlafen haben wir. Sonntag ging es dann wieder in Richtung Eurospeedway. Hier wurden wir allerdings schon eine Ausfahrt als gewohnt von der Autobahn zur Rennstrecke geführt. Oder besser: Zum ewig weit entfernten Parkplatz. Organisatorisch natürlich sehr klug, da auf dem Parkplatz dann nur Autos stehen, die aus Richtung Dresden kamen. Also werden alle diese wieder in genau die gleiche Richtung nach dem Rennen geleitet werden können. Wie es sich herausstellte - sehr klug!

Sonntag war die Rennstrecke dann brechend voll. Viele hatten wohl nur Tickets für Sonntag gekauft. Sollte mir egal sein, wir hatten ja PLATZKARTEN! Einige Rahmenrennen mussten ertragen werden und am Nachmittag war es dann soweit. Die Fahrer wurden vorgestellt, stiegen in ihre Autos, machten sich auf die langsam gefahrene Einführungsrunde und knallten wenig später mit Höchstgeschwindigkeit an uns vorbei! 20 Autos mit je 500 PS ergeben eine Lautstärke! Der Wahnsinn! Die Stimmung auf den Rängen war auch wirklich klasse und wurde noch besser, als endlich auch mal die Sonne raus kam. Aber das könnt ihr ja auf den Videos sehen.

Alles in Allem kann ich nur jedem, der sich ein wenig für Motorsport interessiert, empfehlen mal ein Wochenende die DTM zu erleben. Das ganze Wochenende wird man mit allem versorgt. Ob Cup-Rennen, Formel-Rennen oder halt gezwungener maßen die DTM. Motorsport pur! Noch was zur allgemeinen Organisation drum herum: Trotz 75.000 Zuschauern wirkte das gesamte Areal nie sonderlich überfüllt. Es gab auch fast nirgends lange Wartezeiten. Einzig für einen Döner musste ich mal zehn Minuten stehen, aber das ist noch im Rahmen.

Bilder habe ich auch noch gemacht! Die gibts hier.
Dienstag
02.06.2009 / 09:38

Wenn ich studieren würde ...

Am Vorabend zu meinem fantastischen DTM-Wochenende habe ich mich noch mit einem kleinen Boxenluder, der Resi getroffen. Wir haben einen schönen Abend in der Neustadt verbracht und viel geredet. Resi redete überraschenderweise mehr als ich. Zwischendurch trat folgendes, kleines Gespräch an den Tag, welches entstand, während ich in einer Zeitung über Klassik-Festivals blätterte:
Resi: "Wenn ich studieren würde ..."
Mayo: *blättert in der Zeitung*
Resi: "Mayo! Wenn ich studieren würde ..."
Mayo: *blättert weiter, Resi reisst ihm das Heft aus der Hand*
Resi: "Wenn ich studieren würde ..."
Mayo: "Ja, was denn?"
Resi: "Wär ich die einzige in der Familie, die studieren würde!"

Danke Resi, dafür zerpflügst du mir meine informative Klassik-Zeitung.

Trotzdem ein witziger Abend, gerne bald wieder. ;)
Mittwoch
27.05.2009 / 10:27

Assimiliert gepiercte Arschgeweihäquivalenz

Um diese starke Überschrift erklären zu können bedarf es einer kurzen Einleitung. Gestern Abend schaute ich Neues aus der Anstalt im ZDF. Es handelt sich hierbei um eine Satireshow, welche monatlich ausgetrahlt wird und den politischen Geschehnissen der letzten vier Wochen treffsicher und wortakrobatisch einen Spiegel vor die Nase hält. Neben dem "Anstaltsleiter" Urban Priol treten auch viele "Patienten" auf, wie zum Beispiel gestern Hagen Rether. Dieser sitzt meist am Klavier, spielt leise ein Medley aus der Hmyne der DDR und der BRD und philosophiert nebenbei über immer aktuelle Themen.

Gestern ging es unter anderem um die Idee eines NPD-Verbotsverfahrens, welches in regelmäßigen Abständen immer mal wieder für zwei Wochen zu Tage tritt. Sei es durch Prügeleien in Mügeln oder Messerstiche gegen bayrische Polizisten. Zwei Wochen wird drüber geschriehen, dass die NPD verboten werden solle, man es aber nicht könne, da zu viele V-Männer in ihr ansässig seien. Genau. Logisch.
Aber Kopftücher muss man verbieten! Das kennt man ja nicht. Die Nazis hat man ja inzwischen schon fast liebgewonnen. Kopftücher sind ja auch der Innbegriff des Terrorismus und vermindern den Integrationseffekt. Wie Hagen Rether dann auch trefflich feststellte, und nun komm ich wieder auf die Überschrift zurück, können die kopftuchtragenden Frauen meist besser deutsch als ihre assimiliert gepiercten Arschgeweihäquivalenzen
Freitag
22.05.2009 / 12:53

Die Route steht fest

Es sind noch knapp 9 Wochen bis sneids und ich auf Tour gehen. Vergangene Woche konnten wir uns nun auf eine Region einigen, welche wir befahren wollen. Es war aber eine ausgesprochen lange Findungsphase, da mehrere Kriterien berücksichtigt werden mussten:

Die Fahrt muss biolatschenfreundlich gehalten sein, es sollten nicht allzu hohe Anstiege zu erklimmen sein, wir wollen etwas Abwechslung fürs Auge und vorallem muss als Belohnung am Ziel der Tour ein See oder Meer auf uns warten.
Dies alles erfüllt die Tour von Orleans nach St. Nazaire. Wir fahren durch Frankreich. Knapp 670km auf dem Loire-Radweg - dem Garten Frankreichs. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu viel ausplaudern, da ja sonst fast gar nichts mehr für das auch dieses Jahr wieder erscheinende Tourbuch übrig bleibt.

Es sind jetzt noch ein paar Organisationen bzgl. der An- und Abfahrt nach bzw. von Paris zu klären, dann kann aber auch schon der August kommen.
Sonntag
03.05.2009 / 10:00

Lehrersprüche Endlosschleife

Google Analytics hat mir gerade mitgeteilt, dass in letzter Zeit vermehrt User mit dem Suchbegriff lehrersprüche endlosschleife über Google zu mir gelangen. Da man da aber zu diesem FRITZ-Jingle nichts findet, ich aber serviceorientiert bin, gebe ich hier mal den Link zu den gesammelten Werken der Jingle-Redakion.

Aktuelle Jingles
Klassiker
Mittwoch
29.04.2009 / 14:22

Lang dauert es nicht mehr

Dienstag
28.04.2009 / 08:57

Gefährliche Strömung

Am Samstag war ich mal wieder in der Heide, zusammen mit sneids. Als Untersatz wählte ich den grünen Kantenklatscher um mal wieder ein wenig Anstrengung zu spüren. Das Cannondale ist einfach zu geradlinig und effizient, sodass man kaum ins Schwitzen kommt. sneids nahm mangels Alternativen sein Cube. Der Arme. Zunächst kam ihm die Strecke sehr entgegen: Straßen und Gehwege und keine Spur von Waldboden oder ähnlichem. Irgendwann waren wir dann mal in der Heide und da bekam auch er endlich ein kleines Grinsen auf seine Backen. Wir fuhren hier und da lang ohne irgendeine Ahnung zu haben, wo wir eigentlich sind.

Schließlich tat sich ein Bach auf und der Weg führte nicht weiter. Er ging schon noch weiter, allerdings nur über eine eingefallene Brücke, welche ich kurz betrat, eine lockere Holzlatte entdeckte und gleich wieder kehrt machte. sneids glaubte mir natürlich nicht, ging über die Brücke, wich der losen Latte unwissenderweise aus und kam drüben an. Glücklicherweise hat er sie auf dem Rückweg entdeckt und somit war auch die Brücke Geschichte.
Nun kam ich auf die glorreiche Idee, einfach durch den Bach durchzufahren. Schließlich sind das ja nur gut und gerne zehn Zentimeter in der Tiefe. Sollte also kein Problem darstellen. Der Bach wurde nochmal hier und nochmal da begutachtet, sneids brachte sich in Position, da wir beide schon ahnten, was gleich kommen würde. Er wollte halt recht gut stehen, um alles zu sehen. Ich nahm Anlauf, kam dem Bach näher. Noch näher. Mein Vorderrad tauchte ein, die zehn Zentimeter waren schnell überschritten. Schon steckte das Rad bereits 20 Zentimeter im Boden, welcher eine Mischung aus losem Schlamm und den Überresten von Laub darstellte. Ich stieg über den Lenker ab und das Hinterrad bäumte sich auch noch auf. Schließlich stand ich bis zu den Knien in der Plärre und es tat sich schlagartig ein schallendes Gelächter auf beiden Seiten auf. Dies alles geschah in ca. drei Sekunden. Ich rettete mich auf einen abgesägten Baumstamm, welcher ungefähr drei Zentimeter unter der Wasseroberfläche lauerte. Hier also hätte es mich eh gerissen, wenn ich noch weiter durchgekommen wäre. Nachdem dann Bilder als Beweis meinen tapferen Einsatzes gemacht wurden, zog sneids mein Bike aus dem Bach und ich versuchte, mit einem Satz aus dem Bach zu springen. Dies gelang natürlich nur bedingt. Ich sank schon wieder ein.

Als ich dann wieder auf dem Hobel saß, fuhren wir ein Stück bachaufwärts und entdeckten eine 20 Zentimeter breite Meerenge. Wir meisterten sie mehr oder weniger gekonnt mit einem beherzten Satz. Natürlich zu Fuß. Gekrönt wurde die Tour mit einer herrlichen Abfahrt hinter ins Elbtal.

Als Belohnung gab es für mich eine halbstündige Dusche, um die verdammten Blätter von den Beinen zu kriegen und für sneids eine Runde Xbox.

Hier die Bilder. Entschuldigung, der schlechten Qualität wegen, aber wir wollten es grobkörniger - MORE VIRUAL!

Dienstag
21.04.2009 / 09:07

Rockband 2

Ich habe ab Mitte Mai einen neuen ISP (Internet Service Provider) - Ah, du hast also 1&1. Mit all deinen mp3s auf der Anlage. Höhö. Nein. Einen anderen Anbieter. Viel günstiger, zuverlässiger und schneller. Und natürlich gab es eine Werbeprämie für sneids. Selbiger versucht mich seit einigen Tagen zu dem X-Box 360 Spiel Rockband 2 zu überreden. Kaufen wir uns von der Prämie.

Bis gestern fande ich das ja pure Geldverschwendung, da man da ja ein Mikrofon, Drums und eine Gitarre hat. Also brauch man 3 Leute für eine Band. Logisch. Ich will aber nicht jeden Tag so viel Leute in meiner Wohnung haben. Also steht der Krempel wieder nur rum. Aber jetzt habe ich mal einen Blick auf die Trackliste geworfen. Da sind dann so Brecher wie Down with the Sickness von Disturbed dabei. Oder Battery von Metallica. Oder aber auch Give it away von den RHCP. Da würde ich schon gern nur mal den Gesang machen.

Jetzt überlege ich und überlege ich. Es wär natürlich eine gute Abrundung für meine Multimedia-Zentrale. Natürlich müsste ich dann die Lautsprecher neu einmessen, da wir ja nicht auf der Couch, sondern auf dem Dach meines Hauses spielen. Als ersten Gig. Wenn wir fleißig sind, schaffen wir es auch noch auf die BRN.

Was sagt ihr? Ja zur Rockband? Oder ...? Gibt es überhaupt eine Alternative?
Freitag
17.04.2009 / 13:17

"Riecht nach saurem Regen"

Kennt ihr den Duft, welcher in der Luft liegt wenn es tagelang wunderschönes, trockenes Wetter gab und es dann auf den trockenen Boden regnet? Dieser Duft war vorhin vorhanden, als ich in der Mittagspause schnell etwas zu Essen holen wollte. Was also heißt, dass ich schön nass geworden bin. Aber das nur nebenbei.

Als ich ins allseits bekannte Prohliszentrum einkehren wollte, kam mir ein Pärchen entgegen. Sie waren schätzungsweise um die anfang 20 und artikulierten sich auch, wie es in diesem Teil jenseits der Elbe üblich ist. Mir ist nur noch ein kleiner Fetzen dieses gehaltvollen Gesprächs in Erinnerung geblieben:

Sie stellte zu ihm sagend fest, dass es jetzt regnet. Er antwortete ihr damit, dass es richtig nach saurem Regen riecht. Natürlich. Saurer Regen. Ich werde das mal meine chemiestudierende Freundin ausarbeiten lassen. Abgabe ist der 20. April 2009.

Schade, dass RTL noch kein Geruchsfernsehen etablieren konnte. Sonst hätte der Herr wohl etwas beinahe nicht ganz so sehr ungebildet klingendes sagen können wie z.B. Sommerregen. Aber wir haben ja Frühling.
Donnerstag
09.04.2009 / 09:28

CSS Naked Day

Heute, am 9. April ist der CSS Naked Day! Dieser Tag dient dazu, den Webstandards zu huldigen, ohne die es so schicke und bunte Seiten wie www.dam-dam.de gar nicht geben würde.

Genießt heute also den Tag und diese Seite vollkommen nackt. Pures HTML. Keine Styles.

Verdammte Nerds.
Freitag
27.03.2009 / 11:12

Tour 2009

Unsere diesjährige Biketour nimmt langsam Konturen an. Noch wissen wir nicht genau, ob wir in die Anden oder nach Norwegen oder irgendwo dazwischen wollen, aber wir haben dennoch einen Fakt. Nämlich das Wann!

sneids und ich haben die ersten zwei Augustwochen Urlaub eingereicht und bestätigt bekommen. Also werden wir schön im Hochsommer irgendwo entlang radeln. Beide hoffen wir auf etwas nicht allzu bergiges. sneids wegen der Beschaffenheit seiner Knie und ich, weil ich gern wieder Biolatschen anhaben und den Fahrtwind in meinen Haaren spüren will - Ergo: Kein Downhill-Helm mehr.
Mittwoch
25.03.2009 / 12:18

Verbrecherstar

Düsseldorf (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat am Dienstag die Villa des Werbestars Verona Pooth durchsucht.

Statt Werbestar, habe ich gleich mal Verbrecherstar gelesen. Was ja falsch ist. Wie wir all fleißigen Bildleser und vorallem RTL-Zuschauer wissen, ist das ja ihr Mann.

Mittagspause und e-Mailcheck direkt beim Freemailbetreiber sind echt tödlich.
Dienstag
24.03.2009 / 21:28

14 kg Kupfer

Neben meinem schweren Dirtjumper habe ich heute zusätzliche 14 kg in einem Paket von thomann die Treppen hochgeschleppt. 14 kg pures Kupfer! Insgesamt 62 Meter Lautsprecherkabel. Freitag wirds verbaut. Ich hoffe, mein Hochbett trägt das zusätzliche Gewicht...

Dienstag
24.03.2009 / 10:32

verschoben

[10:29] sneids: am 4.4. kann ich nicht

neuer termin: 11.04.2009
Dienstag
24.03.2009 / 08:44

Geburtstag #24

Bald ist es soweit und es jährt sich zum 24. mal, dass ich mich selbst feier. Um für alle, die sich dieses Datum noch nicht in die Arme geritzt haben, etwas präziser zu werden: Es ist Freitag, der 27. März! Da ich aber am darauffolgenden Tag Uni habe, hatte ich an eben jenen Samstag für eine kleine Feier gedacht.

Blöderweise bin ich aber derzeit auch dabei, meine Wohnung komplett neu zu verkabeln. Das heißt, es ist noch ungewiss, ob am Samstag schon alles fertig ist. Deshalb verschieben wir das ganze um sieben Tage.

Im Klartext: Samstag, den 4. April 2009; kleine Feier meiner Person. Bringt Hausschuhe, gute Laune und natürlich reichlich Geschenke mit!
Donnerstag
05.03.2009 / 18:26

Gripgeflüster

Es ist Anfang März, es sind mehr als acht Grad Celcius, die human- als auch künstlich-mechanischen Highend Gerätschaften arbeiten unter Volllast: Die Waden sind vor Anspannung dem Zerreissen nahe, der gesamte Antriebsstrang ächz wegen der Mörderbeschleunigung, die Verzögerungsabteilung ist auf Grund der hohen Temperaturen nahe der Kernschmelze und die Federbeine kennen kaum noch Ruhe, da sie fast ununterbrochen den Kontakt zu den Standrohren suchen.

All dies in Verbindung mit dem unverwechselbarem Geräusch, einer Mischung aus dem Klang, welches die Haftreibung eines XC-Reifens bei 45° Neigung von sich gibt und den rasch verstummenden Hupkonzerten gepaart mit einem hier und da auftauchendem Geschrei bzw. Gekläffe bedeutet:

Es ist wieder Zeit für Testflüge! Genauer: Tiefflüge. Präzise: Ich sitze / liege auf dem Bike und versuche meine Rekordzeit von Arbeit nach Hause zu schlagen. Leider versuchen ettliche rote Ampeln mir das Leben schwer zu machen. Die verlorene Zeit wird aber durch waghalsige Shortcuts im halbgrauen Straßenverkehrsordnungsbereich wieder gut gemacht.

Fazit: Hatte heute 4 rote Ampeln, abgekürzt wie Sau und eine Zeit von 28 Minuten bei ca. 12km geschafft. Ein okayes Ergebnis für ein Vorfrühlingssprint.

Nächste Woche Schnee? Niemals.
Freitag
27.02.2009 / 12:33

Alles live, oder was?

Seit letztem Dienstag habe ich ja für Steven probiert, einen Live-Ticker im RSS-Format auf die Beine zustellen. Anfangs war dies noch sehr holprig, da ich noch alles manuell eintragen musste. Doch schnell habe ich tatsächlich eine XML-Quelle gefunden und diese angezapft. Somit erhalte ich nun in Echtzeit alle Daten zu allen Spielen, an denen eine deutsche Manschaft der 1. bzw. 2. Bundesliga beteiligt ist.

Zunächst als Championsfeed gedacht, habe ich es ein wenig ausgeweitet. Es können nun 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, UEFA-Pokal und natürlich die Championsleague live im RSS-Reader seiner Wahl verfolgt werden. Wer es nicht live verfolgen möchte, verpasst auch nichts, da beim nächsten Starten des Readers die Spiele im Ergebnis samt Tor- und Kartenübersicht geliefert werden. Hier die URLs:

1. Bundesliga: http://www.dam-dam.de/rss_bundesliga.xml
2. Bundesliga: http://www.dam-dam.de/rss_zweiteliga.xml
UEFA-Pokal: http://www.dam-dam.de/rss_uefacup.xml
Championsleague: http://www.dam-dam.de/rss_champion.xml
Alle Ticker in einem Feed: http://www.dam-dam.de/rss_ticker.xml
Dienstag
24.02.2009 / 12:57

RSS-Liveticker

Viele suchen danach, ich hab ihn. Einen RSS-Liveticker für die Spiele der Championsleague. Steven fragte mich vorhin, ob ich einen Feed kennen würde, der immer aktuell die Stände der Spiele parat hat. Da es ca. 8 Mio. Liveticker gibt, lachte ich schon wieder herzhaft über seine Herangehensweise. Es stellte sich aber heraus, dass er heute Abend arbeiten muss. Man muss wissen, dass er ein Designerfiffi ist, der die ganze Zeit am PC (sicher kein Mac, niemals!) sitzt, aber nicht ins Internet darf. Wer darf das schon? Abgesehen von mir. Mir gehört ja das Internet!

Ich begab mich also auf die Suche nach einem RSS-Feed für ihn (Denn einen Feed kann man auch im Outlook lesen und so tun, als sei man ein fleißiger Mitarbeiter und kein nutzloser Schmarotzerwurm). Da mir das Internet gehört, sind mir auch alle Suchmaschinen hörig. Sie sagten mir kurz darauf, dass es so etwas noch nicht gäbe, sicher weil kein Bedarf dafür vorhanden ist. Oder doch? Wie dem auch sei, habe ich schnell einen auf die Beine gestellt. Hier schnell die URL: RSS-Liveticker.

Diese müsst ihr nur noch in euren Feed-Reader eintragen und schon werdet ihr auf dem Laufenden gehalten. Einziges Manko: Das Ding füllt sich nicht von alleine. Ich muss also alles selbstständig eintragen. Es wird wohl auf Copy&Paste hinaus laufen. Mal sehen, ob es sich durchsetzt, oder ich einen eierlosen Affen finde, der die Arbeit für mich erledigt.

Viel Spaß, Steven!
Samstag
21.02.2009 / 17:10

Take Me Out On A Stretcher

Seit einer Woche habe ich ein recht intensives Geräusch in den Ohren. Es ist ein sehr aufdringliches Fiepen. Viele würden jetzt sofort auf den berühmten Tinitus tippen. Bedenkt man den Stress, den ich mir im Moment aufhalse, ist dies auch sehr naheliegend.

Denkt man aber noch ein wenig weiter und erinnert sich an meinen Denon und an die Tatsache, dass ich hier eine neue CD mit 27 der geilsten Titel von Danko Jones habe, hat man die 100 Punkte erreicht. Die Scheibe ist der absolute Wahnsinn. Wer Danko Jones nicht kennt, oder sie aber kennt und meint, sie seien beim letzten Album ins seichte Wasser der Pop-Rock-Halbseitenen abgedriftet, der sollte sich die B-Sides anhören. Gleich mehrmals hintereinander. Hier wird eine sensationell schnell und laut vorgetragene Zeitreise angetreten: Ein Brecher jagt den nächsten, ein Gitarrenriff ist böser als das voran gegangene Bassgebrubbl und das alles schön rau abgestimmt mit dem Schlagzeug bewirkt unvermittelte Zuckungen in allen Körperenden.

Kein Wunder, dass man sofort in irgendeinen Club will, dem DJ eine aufs M*** geben, die Scheibe auflegen und ... ACTION! Oder aber auch einfach nur aufs Bike und ab in den Wald und ... ACTION! Einziges Manko von meiner Seite: Mango Kid fehlt, leider. Aber die vor Kraft sprotzenden 27 Songs, vollgestopft mit schreiend vorgetragenen Lebensweisheiten, entschädigen umgehend.

Kaufen, einlegen, bereitmachen - hier werden keine Gefangen gemacht! ROCK!!!
Donnerstag
19.02.2009 / 08:37

Mehr Tippspiel?

Diese kurze Umfrage richtet sich an die große Gemeinschaft zu meinem Bundesligatippspiel. Ihr alle habt ja nun sehr viel Erfahrung im verfehlten Platzieren eurer Tipps auf die Bundesligapartien. Einige von euch waren schon beim EM-Tippspiel dabei und haben ein wenig internationale Turnierluft geschnuppert.

Ich überlege, in der nächsten Saison DFB-Pokal, Championsleague und UEFA-Cup mit in die Tippmöglichkeiten aufzunehmen. Habt ihr Interesse daran, oder wird es euch dann zu viel? Oder wollt ihr lieber nur einige Wettbewerbe haben?

Denkbar wäre auch eine Art Profilverwaltung, in denen ihr einstellen könnt, an welchen Wettbewerben ihr teilnehmen und erinnert werden wollt etc.

Sagt mir im Kommentar einfach eure Meinung!
Freitag
13.02.2009 / 14:24

Mediamarktmitarbeiter beim Dönermann

Am gestrigen Tage wollte ich mir zum Mittag einen Döner holen. Quasi als Diätprogramm zum zweifach-Whopper-Menu vom Vortag. Also bin ich in der Mittagspause schnell zum Dönermann gesprungen und habe drei Stück bestellt. Gierige Kolleginnen die bar jedes Einfallsreichtums ihr eigenes Essen betreffend sind, baten mich, ihnen einen mitzubringen.

Während ich auf die Fertigstellung warte schnappe ich ein kleines Gespräch auf, welches sich um LCD-TVs drehte. Noch kurz was zu den Protagonisten: Jogginghosen, Trainingsjacke, Basecap. Ob die Hosen in die Socken gesteckt waren, kann ich nur vermuten. Hier nun ein kleiner Ausschnitt des Gesprächs, da ich leider vor Beendigung die Döner überreicht bekam und das Lokal verlassen habe:

Ich hab ja jetzt auch so einen Flat-TV! Super Teil!
- Was denn für ne Größe?
81er!
- aha ...
Jo der passt super! Ich muss ja keine 100 Euro mehr ausgeben, um einen 106er zu haben! Mehr können die auch nicht.
- Jo, stimmt.
Meiner hat auch einen HDI-Anschluss.
...
- jo.

Ganz richtig gelesen. Ein HDI-Anschluss. Der hilft dir immer!
Und die 106cm sind ja über die Diagonale gemessen!
- Das wissen ja die wenigsten
Eben! Das ist nämlich gar nicht so viel mehr! Auf die Diagonale gesehen, sind das nur 2cm
- Stimmt, die sind nicht viel größer als dein 81er


Zwei Fragen stellen sich hier: Kann man wirklich so dämlich sein? Und: Fällt das nur mir auf, oder versucht der Gesprächspartner unseres stolzen Besitzers des neuen TVs ihn zu verarschen?

Als ich dann wieder in Richtung Büro schlenderte, überlegte ich kurz, ob ich so bescheuert bin und sah den schwarzen aus Tropic Thunder vor mir liegen wie er schreit "Bist du etwa immernoch bekloppt?". Ich ging also im Kopf kurz eine Skizze über die Diagonalen Maße eines TVs durch und versuchte zu verstehen, wie man eine Differenz von 25cm als 2cm erkennen kann!?

Die Jungs können nur bei Mediamarkt arbeiten! Anders ist es nicht zu erklären

Donnerstag
12.02.2009 / 16:18

Der jpc-Newsletter

Sehr geehrter Herr Kuczera,

folgende Sendung haben wir heute bei der Post eingeliefert.
Freuen Sie sich auf diese Artikel:
Bestellnummer Anzahl Artikel
7745292 1 Danko Jon B-Sides


GERN FREU ICH MICH!
Donnerstag
12.02.2009 / 08:55

PTBS

Das ist die Kurzform für Posttraumatische Belastungsstörung und tritt überwiegend bei Kriegsheimkehrern auf. Auf dem Weg zur Arbeit kam eine kurze Reportage darüber im Deutschland-Funk. Ein sehr beklemmendes und zumeist von offiziellen Seiten verleugnetes Thema. Dennoch rieselt es im Morgenverkehr irgendwie an einem vorbei.

Als ich nun also in Prohlis einbiege, starrt mich ein Typ in Bundeswehrtarnklamotten aus seinem Auto mit solch derben Stieraugen an, dass ich annehme, gleich ein Barrett im Oberschenkel zu spüren. Ich denke mir noch was für verwirrender Zusammenhang zwischen Radioprogramm und gestörten Prohlisern.

Als nächste rolle ich vor der Bürotür ein und da steht auch schon unsere Praktikantin, die keinen Schlüssel hat und meist auf den ersten wartet, der aufschließt. Heute bin ich der Schließer und somit salutiert sie vor mir.

Mal sehen, was der Tag heute noch so bringt
Dienstag
10.02.2009 / 16:30

Danko Jones B-Sides

Vier ganze Tage nach Erscheinung erst habe ich mir die CD bestellt. Da niemand sich erübrigt hat, mir die limitierte Edition zu finanzieren, habe ich mich für die "normale" Version mit 27 Tracks und ner netten CD-Hülle entschieden.

Es wurde natürlich wieder online bestellt, diesmal aber nicht bei amazon, nein nein. Sondern bei jpc. Nun darf ich erneut gespannt warten, bis das gute Stück bei mir eintrifft und ich damit meine Nachbarschaft beschallen darf. Nebenbei habe ich mir nämlich noch ein dickes Gerät als Ergänzung zum Angeber-TV geleistet. Einen Denon AVR-1709. Nun noch ein paar Lautsprecher, Boxen, Kabel, etc. und schon kann ich sowohl Video als auch Audio hiiigh deeef in meiner Couch niedergehen.
Mittwoch
04.02.2009 / 23:54

RTL - subversivste Verblödungsmaschine wo gibt

Dass RTL, der sympathische Privatsender in der deutschen TV-Landschaft, gemeinhin die Bildzeitung der Menschen mit einer Affinität zum Verachten der Tageszeitung ist, ist ja durchaus bekannt. Aus diesem Grund werden die folgenden Feststellungen für wenig Neuheit oder Aktionismus führen. Es sei denn, ich füge diesem Textblog auch bald einen Videoblog hinzu, oder die RTL-Zuschauer lernen lesen oder aber es lernen die Schweine das Fliegen. Wir werden sehen.

Um endlich mal langsam zum Punkt zu kommen: Es ist kurz nach 23 Uhr, meine DVD ist durch und ich zappe durch die Senderleiste. Auf ARD kommt derzeit Hart aber fair mit dem bei den öffentlichen Sendern dieses Jahr so beliebtem Thema 20 Jahre Mauerfall. Als ich hereinschaltete echauffierte sich gerade ein gewisser Herr Geschäftsführer der Linken über die kaum wahrzunehmende Veränderung der Gesellschaft in den letzten 20 Jahren - vom Terrorismus, CSU etc. mal abgesehen. Ich schaltete also weiter zum ZDF in welchem mir ein hübscher Familienkrimi dargeboten wurde. Dabei war ich doch nur auf der Suche nach etwas seichtem, um den Fernseher 30 Minuten auf Sleep und den CO2-Ausstoß somit unnützerweise auch ein wenig in die Höhe zu treiben. Ich schaltete erneut weiter und landete bei Günther Jauch und seinem RTL, genauer SternTV. Mittwochabend ist dort Sozialkrisenabend oder so ähnlich. Jedenfalls wurde da so eine Art Feldstudie vorgestellt. Ich zappte erst gegen Ende der kurzen Reportage ein. Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern nahm an dem Experiment teil, ein Wochenende ohne Fernseher aus zukommen. Also weder Playstation, der RTL-Supersamstag, oder Anne Will, noch die Lottozahlen.

Da ich erst gegen Ende hier vorbeischaute, bekam ich die Schicksalsschläge direkt vermittelt: Die Mutter am Schreien, der Vater am lächelnden Ignorieren und die Geschwister prügeln aufeinander ein. So oder so ähnlich. Sie spielten Activity, das Brettspiel. Wie ich finde, nicht unbedingt ein Spiel für begriffsstutzige Kinder, deren IQ in der Nähe eines Zwiebacks und das der Eltern in der Nähe des Zwiebackaufstrichs liegen. Klar, dass dann Sätze wie Du bist viel blöder wie ich! fallen. Unvermeidbar. Doch endlich am Ende des Wochenendes bekamen sie ALLE ihre TVs zurück. Ja, alle. Denn, wie der Vater dann später in der Sendung berichtete, gäbe es doch nur Stress, wenn die eine Barbie gucken will und der andere Fußball. Der gemeine Leser denkt jetzt sicherlich es sind die Kinder gemeint, ich denke aber eher, dass der Herr Papa eher sich und seine Frau in Bezug auf die Programmauswahl meinte. Wie dem auch sei, das gänge sich nicht aus mit einem TV. Die Kinder würden zanken und dann zu ihm kommen und da hat er keinen Bock drauf. Herrlich.

Günther Jauch, den ich durchaus als klug und sehr gebildet einschätzen würde, schließlich habe ich ihn noch nicht mit seiner Familie bei D!s Danceschuppen oder Ähnlichem gesehen, versuchte die Stimmung ein wenig aufzuheitern und meinte, dass es da ja mal so die Idee des Buches gab. Dieser durchaus witzige Spruch wurde klar von Familie Mandy niedergeschmettert. Wir haben ja kein einziges Buch zu Hause frohlockte es aus der McCut-Standard-Topffrisur. Er ergänzte dann noch schnell, dass er mal ein Buch gelesen habe. Auf die Frage hin, welches es denn sei, schallmayte durch mein Wohnzimmer das BUSHIDO-BUCH! Jawoll! Und somit schließt sich der Kreis.

Die Familie ist jedenfalls froh, wieder alle vier TVs in ihrer Wohnung zu haben. Sicherheitshalber wurden nur noch die Kanäle zu RTL, Vox und 2 Stunden N-TV pro Tag freigeschalten. Alles andere würde ja der Intelligenzförderung dienen. Am Ende würde diese Familie sogar noch 2 Nanosekunden nachdenken, bevor sie allen Dreck kaufen, den ihnen der aktuelle Junglekönig präsentiert.

Muss auch sein: Nicht jeder RTL-Zuschauer ist ein Vollidiot. Aber wer nicht min. einmal bei RTL Aktuell wegschaltet, weil er sonst Peter Klöppel erschießt, da er süßgrinsend ein Tier anmoderiert, welches sich in der Mausefalle einer anderen Spezies verfangen hat, ... denkt euch den Rest selbst.
Freitag
23.01.2009 / 21:47

Es gibt gute Tage und schlechte Tage

... genauso wie gute Freunde und schlechte. So halfen mir gute Freunde ein, an einem schlechten Tag, gut verunfalltes Auto, nicht weniger gut zu demontieren.
Wie kam es dazu?

Nun, es müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: man benötigt wie schon erwähnt Freunde (gute) und ein defektes Auto (irreparabel).
Das Kfz auf der Autobahn in einen Auffahrunfall zu verwickeln war genauso unkompliziert wie die Freunde zur Aktion Lupo demontage zu überreden. Es vergingen einige Wochen bis zur Aktion.
Hundertzwanzig Stunden die Woche ohne Schlaf und Zeitexpansator*, stapeln solche Termine in die Zukunft um die Gesundheit nicht unzulänglich zu strapazieren
Um selbige aber zu stärken, beschloss ich uns allen eine kreative Impfung zu verpassen.
Susi, Bine, Henry, Mario, ich und später Robert traten die Antikörperkur an. Wir zerlegten den zu Hauf gefahrenen VW Lupo 1,2 3L in der letzten Dezemberwoche 2008.
Es umrahmten also beste Wetterbedingungen die Aktion auf Permafrostboden. So beschlossen wir die Schraubenschlüssel nicht zu hart anzusetzen damit das Metall nicht bricht. Ständiges Zappeln und permanente Ortsverlagerungen verhinderten das man am Boden festfror. Mit wahlrossartigen Gefrierzapfen unter den Nasenlöchern machten wir uns an die Arbeit. Bergriffs Morphing setzte ein und aus Amateur wurde Demonteur. Wie Raupen zu Schmetterlingen wurden Talente zu Eigenschaften. Es wurde entdeckt, entwickelt, gelernt und gelehrt. Wir schraubten uns durch zahlreiche Kilogramm Ballast aus Plastik, Blech und Pappe bis wir zur Scheidung antraten.

Du lieber Leser wirst dich jetzt sicherlich fragen wieso Scheidung? Ich will es dir kurz erklären:
Herr Motor konnte schon seit längerem nicht mehr mit Frau Karosse, sie sah in letzter Zeit seltsam deformiert aus. Seitdem war auch nichts mehr los. Ihre Ehe stand still. Damals kurz nach der Hochzeit war alles noch frisch und jung. Man fegte durch die Welt erklomm Berge durchquerte Täler. Einige Male kavalierte man munter drauf los und erglänzte hier und da wie frisch gewienert.
Doch dann kam der große Knall der alles veränderte. Seit diesem Moment wollte Herr Motor nicht mehr. Es brauchte einige Zeit bis der Entschluss zur Trennung reifte, doch kam er. Nur weniges wurde schmerzvoll gelöst. Das meiste gab schnell nach, denn die Verbindung beider hielt schon seit längerem einige Trennstellen bereit. Nun ist Herr Motor auf der Suche nach´ner Neuen. Er sucht wieder was Deutsches. Ich vermute die Neue wird wie die Alte aussehen, aber er hat noch nichts gefunden. Frau Karosse ist gegangen man munkelt in den Osten, dort sind die Schönheitschirurgen nicht so teuer. Sie wird aber bald sterben, sie war sehr krank…

Nur wenig konnte uns von unserer Arbeit abhalten. Eine gute Soljanka / Lasagné ergänzte gekonnt den Glühwein.
Man wurde lustiger. Ein steif gefrorener Witz jagte den anderen durch die Kälte. Klirrspröde schloss man die Garage ab um die Heimreise anzutreten.
Und der Tag versank im Bett mit geträumten Fetzen wie: wo ist den der Torx schon wieder? Was is´n ein Torx? So etwas wie ein Inbus. Achso, und wo hast du ein Inbus? Was willste denn mit dem Inbus, ich brauchn Torx. Achso, weis nich wo der ist.

To continue…

*Zeitexpansator: Gerät welches die Zeit auf ein vielfaches ihrer selbst dehnt. (noch nicht erfunden)

Bilder zur Aktion!
Mittwoch
21.01.2009 / 16:11

ROCK!!!

Danko Jones schmeißen mal wieder mit ein paar mächtigen Brettern um sich. Es wird sich hier allerdings nicht um ein neues Studioalbum handeln, sondern eine Ansammlung der besten B-Seiten von den Rocksäuen werden. Dennoch lassen sie nicht lumpen und packen das Paket mit 27 Songs voll.

Seit einigen Tagen kann man auf ihrer myspace-Seite jeden Tag einen neuen Song der Platte hören. Ich empfehle Sold my Soul. Ein Song aus der Zeit, wo sie noch in den Kinderschuhen steckten und in irgendeinem abgeranzten Hinterhof ihre Songs aufnahmen. Jedenfalls klingt der Song genauso schön dreckig und rau.

Ganz komerzschweinemäßig bieten Sie die B-Seiten auch im Vorverkauf an. Besonderes Sammlerstück und so weiter. Wer also schon jetzt an meinen Geburtstag denken will, klickt hier und hat die Kreditkarte bereit liegen. Knapp 19,- EUR sollten wohl nicht zu viel sein!
Sonntag
18.01.2009 / 22:44

Chemiker-Fasching

Am vergangenen Wochenende war ich in Leipzig bei meiner Freundin. Sie studiert Chemie und hatte also Karten für den Chemiker-Fasching. Aus verlässlicher Quelle erfuhr ich, dass dies immer eine ganz besondere Sause sei und somit war ich schnell überredet.

Dank meines immensen Technikkonsums habe ich generell wenig Geld für andere Dinge. So kam es, dass ich mal wieder bei mitfahrgelegenheit.de vorbei schaute. Leider fand ich niemanden mit dem Fahrernamen Statham und leider hatte auch keiner einen Audi A8. Also habe ich mir mal jemanden mit einem Sachsenticket heraus gesucht. Entspannt von DD Neustadt bis Leipzig Hauptbahnhof stellte ich mir recht klasse vor. Natürlich kommt es immer erstens anders und zweitens als man denkt.

Die Begrüßung auf dem Bahnhof stellte sich noch als unkompliziertester Akt der Fahrt dar. Es begrüßte mich eine nette Geisteswissenschaftlerin, was sie mir in den ersten 10 Sekunden vermittelte. Letzte Woche wurde auf Deutschlandfunk sehr viel über das Thema Naturwissenschaften versus Geisteswissenschaften berichtet und somit konnte ich die ganze Zeit während wir auf den Zug warteten bravurös Smalltalk halten.

Doch dann begann das kleine Chaos: Natürlich war der Zug schon recht voll und so irrte unsere kleine fünfer Reisegruppe durch den Zug auf der Suche nach einem Fünferplatz. Jeder, der schon mal Zug gefahren ist, weiß, dass so etwas nicht existiert und weiß auch, dass es eher unwahrscheinlich ist, zum Freitag Abend ein leeres Abteil zu finden. Also schlug ich vor, dass wir uns halt einfach verteilt hinsetzen. Wenn der, neudeutsch, Zugbegleiter kommt, kann die jeweils angesprochene Person ja sagen, wer zur Gruppe gehört und wer das Ticket hat. Frau Geisteswissenschaftlerin war hell auf begeistert von meiner Improvisationskunst. So bin ich. Dummerweise saß ich dann auch wieder in einem Abteil mit 14jährigen Mädchen, einem Elternpaar, welches autoritär erzogen wurde und antiautoritär erzog. Das Balg schreite also nur. Neben mir saß noch ein Rechtsverdreher in Ausbildung und klackerte auf seinem Notebook neben mir her. Glücklicherweise ist es nicht so ein Highendgerät wie meines und hat nach wenigen Minuten von Sparmodus auf Schaf- bzw. Komamodus umgeschalten. Dann klingelte aber noch sein iFön. Dabei wollte ich doch nur in aller Ruhe mein mir geschenktes Buch von Woody Allen lesen.

Irgendwann waren wir dann mal in Leipzig und ich bekam für meine Geduld von meiner Freundin ein Eis, welches ich vorher per SMS geordert hatte. Zitat „ichwilleineis!“

Samstag haben wir dann die üblichen Dinge gemacht. Ausgeschlafen, einkaufen, mindestens drei mal duschen und die Pro7-Sitcomrunde. Am Nachmittag gings dann zu einer Komalitothes meiner Freundin. An dieser Stelle schöne Grüße an die Germanistikstudenten. Dort gab es lecker Kuchen, Kaffee und ein kleines Kind. Doch anders als das Ding im Zug. Nämlich in niedlich, leiser und männlich.

Auf Grund meiner Abneigung gegenüber Fasching, Karneval oder wie auch immer hatte ich keinerlei Accessoires für besagte Fete dabei. So kam es, dass uns jeweils ein Strohhut gestellt wurde. Und schon sah ich aus wie eine Prinzessin, ein Cowboy und ein wenig wie CAPTAIN Jack Sparrow. Auf der Feier lernte ich noch einige Chemikerkolleginnen meiner Freundin kennen und bestellte mir aus Angst, mich vor Chemikerwitzen und anderem Geflecht zu langweilen, erstmal ein Bier. Ich weiß nicht, obs am Bier oder meiner Gleichgültigkeit lag, aber es wurde mit jeder Minute witziger. Es gab sogar ein richtiges Programm. Am Anfang dessen wurde ein Film gezeigt, welche Studenten in den höheren Semester gemacht haben. Der Film hieß „Beer to go“ glaube ich und wurde mit dem Lied Geschwisterliebe von Die Ärzte eröffnet. Damit war der Abend gerettet.

Nach dem Film gab es noch einige Bühnenstücke, viel interessanter waren allerdings die Umbaupausen. Statt Kamelle wurden hier Monchemie geworfen. Dies sind Würfelzucker getränkt mit Wodka. Sehr nette Idee für eins der nächsten Trinkspiele auf einer der nächstens Silvesterfeiern oder so.

Als das Programm dann auch rum war, wurde die „Disko“ eröffnet und es kamen dann so schmissige Hits wie … glaubt es mir oder nicht, aber mir fallen die Namen gerade nicht mehr ein. Ah doch, jetzt! Unter anderem kam Dr. Alban. Ohja! Endlich konnte ich mal wieder zeigen, was ich eigentlich für eine Tanzmaus bin. Ich hätte gern noch bis zum Morgengrauen zu Scooter usw. getanzt aber irgendwann waren dann auch mal meine Akkus runter und so sind wir los. Schließlich mussten wir noch quer durch Leipzig.

In Leipzig ist der nächtliche ÖPNV aber nicht so gut geregelt wie in Dresden. Denn in Leipzig fahren des nachtens überwiegend Busse aber die dann auch nur noch alle 1-2 Stunden. Straßenbahnen meines Erachtens nach nur ab Hauptbahnhof. Also sind wir vom Werk II bis zum Hauptbahnhof gelaufen. Das waren ungefähr eine Stunde Fußmarsch. Auch mal wieder ganz nett. Am HBF haben wir dann aber den Bus perfekt getimed abgepasst und sind dann gegen 3 Uhr bei meiner Freundin eingefallen. Ganz nach Mario Barth haben wir uns dann auch noch etwas zu Essen gemacht. Da wir aber nicht so viel im Turm hatten, blieb es bei ein paar Bemmen und Käse.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von Hans Hass. Er ist DER Pionier des Unterwasserfilms. Wo man sich heute mit einem Käfig ins rote Meer wagt, ist er in den 1950ern nur mit einer Taucherbrille, einer Kamera und einem 3m langem Speer ins Wasser gesprungen. Warum erzähl ich das? Meine Freundin hat Physik gelernt und ich habe mich auf Phoenix weitergebildet. Der Hans.

19 Uhr war dann Zeit des Aufbruchs. Kleinmayo musste wieder zurück nach Dresden. Dieses mal gab es aber einen Audi. Zwar ein Audi A4 und der Fahrer sah eher wie ein entfernter Cousin von Jason Statham aus, aber immerhin ist er gut über die Autobahn gespurtet. Desweiteren hatte ich noch zwei weitere Mitfahrer. Zum einen ein junger Herr ganz im Zeichen des Ska. Also so Würfeldingers am Gürtel und eine ziemlich cool daherkommende Brille mit schwarz/weiß karrierten Bügeln. Zum anderen saß neben mir noch eine junge Studentin. Die ersten 20 Minuten umgab uns eine friedvolle Atmosphäre des Schweigens. Wie ich das liebe. Sie wurde nur etwas gestört von den Beats einer Dance/Trance-CD Vol. MMMXXXVII oder so etwas. Naja, jedem Nerd das seine. Der Fahrer versuchte verzweifelt Gespräche anzuzetteln. Von mir bekam er aber nicht mehr als ein „aus Dresden. War wegen meiner Freundin in Leipzig“ und ein „Landschafts- und Agrararchitektur“ bekam er aber nicht von mir. Doch Madame war sehr viel gesprächiger. Schon wieder eine Geisteswissenschaftlerin. Und zwar studiert sie bereits das 3. Semester Germanistik in Dresden, findet besagte Stadt total scheiße und will zurück nach Westerland, äh Leipzig. Auf meinen Tipp hin, dass Dresden im 3. Semester gar nicht mehr schlecht sein kann und sie nur in den falschen Gegenden unterwegs ist, stimmte sie mir sogar zu. Mehr oder weniger. Sie meinte, dass das an dem Studium liegt. „Die da mitstudieren, die sind alle total uncool. In Leipzig ist das nicht so.“ Ich meinte nur, dass ich jetzt nicht alle über einen Kamm scheren will, aber vlt. hätte sie sich eine andere Studienrichtung suchen sollen. Das hatte sie auch schon mal in Leipzig. Nämlich Jura. Aber da sind sie auch alle so uncool und nur am Lernen. Jaja, diese blöden Studenten. Stellen ihre Karriere echt über alles. Nun will sie eine Ausbildung machen. Wozu? Was kaufmännisches. Groß- und Außenhandel oder Eventmanagement oder so.

Kennt ihr die Frauen, die während der Stadtfeste immer an den bedepperten Deppen mit Dynamoschal hängen und einen noch vollpöbeln? Ich behaupte jetzt einfach mal vollkommen vorurteilsfrei: so eine ist das.

Aber jede auf Kosten anderer amüsante Fahrt geht auch mal zu Ende. So kam es, dass ich noch schnell den Cousin von Jason bezahlte (natürlich nicht passend, weil ich auch mal ein schlechter Mitfahrer sein will) und mich zur Bahn aufmachte.

An der Nordstraße steigt man ja nochmal in den Bus, um eine Haltestelle später auszusteigen. Dies tat ich, lauf an dem Bus nach vorn zur Ampel, der Sack fährt ruckartig wieder los und knallt mir seine Stoßstange an die Wade. Japp, mich hätte so ein DVB-Depp fast über den Haufen gefahren. Glücklicherweise habe ich Waden aus Stahl und der Bus überschlug sich, fing Feuer und ich ging schnellen Schrittes nach Hause.
Freitag
02.01.2009 / 11:59

Neues Jahr, neue Seite

Zunächst einmal möchte ich allen Besuchern von dam-dam.de ein frohes, neues Jahr wünschen und dass all eure Wünsche, Hoffnungen und geheimen Sehnsüchte wahr werden. Außerdem wünsche jedem von allem nur das beste und natürlich viel Gesundheit.

Neben einigen Knallern hat auch meine Website, wenn auch ein wenig verspätet, gezündet und ist nun am Web 2.0-Himmel strahlend explodiert. Hoffen wir mal, dass sie nicht allzu schnell wieder verglüht.

Ich hoffe, euch gefällt das neue Aussehen. Für Fragen, Anregungen und etwaige Fehlermeldungen steht das Kontaktformular bzw. die Kommentarfunktion des Blogs zur Verfügung.
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Altintop kopiert Matthäus

04.09.10

Hamit Altintop hat in der EM-Qualifikation einen Treffer der Marke "Tor des Jahres" erzielt. Im Spiel gegen Kasachstan erzielte der Profi des FC Bayern München ein Traumtor nach einer Ecke und kopierte einen ähnlichen Treffer von Lothar Matthäus.   mehr

Gelungener Auftakt in der WM-Qualifikation

Bayern-Kombo bringt Deutschland auf Kurs

05.09.10

Als der Bayern-Express ins Rollen kam, ging es über drei Stationen ganz schnell. Bastian Schweinsteiger gewann den Zweikampf mit Daniel van Buyten, passte dann auf Thomas Müller, der den Ball sogleich in die Gasse zu Miroslav Klose durchsteckte.   mehr

Belgische Trikotpanne

Vorne die 15, hinten die 14

04.09.10

Die Belgier haben wirklich mit allen Mitteln versucht, die Niederlage gegen Deutschland zum Auftakt der EM-Qualifikation zu verhindern. Die Gäste sollten bei der Einwechslung von Steven Defour offenbar verwirrt werden.   mehr

Wieder Ärger um Englands Stürmerstar

Berichte über Sex-Affäre belasten Rooney

05.09.10

Der englische Fußball-Star Wayne Rooney muss sich kurz vor dem EM-Qualifikationsspiel am Dienstag in der Schweiz mit Berichten über eine außereheliche Affäre auseinandersetzen.   mehr