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Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

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Mittwoch | 01.02.2012 / 18:36

Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!

Oder: Warum man Facebook nicht alles glauben sollte. 31. Januar, spät abends. Ich stelle fest, dass am 29. Januar eine alte Freundin Geburtstag hatte. Da ich aber nur über Facebook mit ihr kontaktiert bin, logge ich mi ...
coded by Kuczera 2011
Sonntag
18.01.2009 / 22:44

Chemiker-Fasching

Am vergangenen Wochenende war ich in Leipzig bei meiner Freundin. Sie studiert Chemie und hatte also Karten für den Chemiker-Fasching. Aus verlässlicher Quelle erfuhr ich, dass dies immer eine ganz besondere Sause sei und somit war ich schnell überredet.

Dank meines immensen Technikkonsums habe ich generell wenig Geld für andere Dinge. So kam es, dass ich mal wieder bei mitfahrgelegenheit.de vorbei schaute. Leider fand ich niemanden mit dem Fahrernamen Statham und leider hatte auch keiner einen Audi A8. Also habe ich mir mal jemanden mit einem Sachsenticket heraus gesucht. Entspannt von DD Neustadt bis Leipzig Hauptbahnhof stellte ich mir recht klasse vor. Natürlich kommt es immer erstens anders und zweitens als man denkt.

Die Begrüßung auf dem Bahnhof stellte sich noch als unkompliziertester Akt der Fahrt dar. Es begrüßte mich eine nette Geisteswissenschaftlerin, was sie mir in den ersten 10 Sekunden vermittelte. Letzte Woche wurde auf Deutschlandfunk sehr viel über das Thema Naturwissenschaften versus Geisteswissenschaften berichtet und somit konnte ich die ganze Zeit während wir auf den Zug warteten bravurös Smalltalk halten.

Doch dann begann das kleine Chaos: Natürlich war der Zug schon recht voll und so irrte unsere kleine fünfer Reisegruppe durch den Zug auf der Suche nach einem Fünferplatz. Jeder, der schon mal Zug gefahren ist, weiß, dass so etwas nicht existiert und weiß auch, dass es eher unwahrscheinlich ist, zum Freitag Abend ein leeres Abteil zu finden. Also schlug ich vor, dass wir uns halt einfach verteilt hinsetzen. Wenn der, neudeutsch, Zugbegleiter kommt, kann die jeweils angesprochene Person ja sagen, wer zur Gruppe gehört und wer das Ticket hat. Frau Geisteswissenschaftlerin war hell auf begeistert von meiner Improvisationskunst. So bin ich. Dummerweise saß ich dann auch wieder in einem Abteil mit 14jährigen Mädchen, einem Elternpaar, welches autoritär erzogen wurde und antiautoritär erzog. Das Balg schreite also nur. Neben mir saß noch ein Rechtsverdreher in Ausbildung und klackerte auf seinem Notebook neben mir her. Glücklicherweise ist es nicht so ein Highendgerät wie meines und hat nach wenigen Minuten von Sparmodus auf Schaf- bzw. Komamodus umgeschalten. Dann klingelte aber noch sein iFön. Dabei wollte ich doch nur in aller Ruhe mein mir geschenktes Buch von Woody Allen lesen.

Irgendwann waren wir dann mal in Leipzig und ich bekam für meine Geduld von meiner Freundin ein Eis, welches ich vorher per SMS geordert hatte. Zitat „ichwilleineis!“

Samstag haben wir dann die üblichen Dinge gemacht. Ausgeschlafen, einkaufen, mindestens drei mal duschen und die Pro7-Sitcomrunde. Am Nachmittag gings dann zu einer Komalitothes meiner Freundin. An dieser Stelle schöne Grüße an die Germanistikstudenten. Dort gab es lecker Kuchen, Kaffee und ein kleines Kind. Doch anders als das Ding im Zug. Nämlich in niedlich, leiser und männlich.

Auf Grund meiner Abneigung gegenüber Fasching, Karneval oder wie auch immer hatte ich keinerlei Accessoires für besagte Fete dabei. So kam es, dass uns jeweils ein Strohhut gestellt wurde. Und schon sah ich aus wie eine Prinzessin, ein Cowboy und ein wenig wie CAPTAIN Jack Sparrow. Auf der Feier lernte ich noch einige Chemikerkolleginnen meiner Freundin kennen und bestellte mir aus Angst, mich vor Chemikerwitzen und anderem Geflecht zu langweilen, erstmal ein Bier. Ich weiß nicht, obs am Bier oder meiner Gleichgültigkeit lag, aber es wurde mit jeder Minute witziger. Es gab sogar ein richtiges Programm. Am Anfang dessen wurde ein Film gezeigt, welche Studenten in den höheren Semester gemacht haben. Der Film hieß „Beer to go“ glaube ich und wurde mit dem Lied Geschwisterliebe von Die Ärzte eröffnet. Damit war der Abend gerettet.

Nach dem Film gab es noch einige Bühnenstücke, viel interessanter waren allerdings die Umbaupausen. Statt Kamelle wurden hier Monchemie geworfen. Dies sind Würfelzucker getränkt mit Wodka. Sehr nette Idee für eins der nächsten Trinkspiele auf einer der nächstens Silvesterfeiern oder so.

Als das Programm dann auch rum war, wurde die „Disko“ eröffnet und es kamen dann so schmissige Hits wie … glaubt es mir oder nicht, aber mir fallen die Namen gerade nicht mehr ein. Ah doch, jetzt! Unter anderem kam Dr. Alban. Ohja! Endlich konnte ich mal wieder zeigen, was ich eigentlich für eine Tanzmaus bin. Ich hätte gern noch bis zum Morgengrauen zu Scooter usw. getanzt aber irgendwann waren dann auch mal meine Akkus runter und so sind wir los. Schließlich mussten wir noch quer durch Leipzig.

In Leipzig ist der nächtliche ÖPNV aber nicht so gut geregelt wie in Dresden. Denn in Leipzig fahren des nachtens überwiegend Busse aber die dann auch nur noch alle 1-2 Stunden. Straßenbahnen meines Erachtens nach nur ab Hauptbahnhof. Also sind wir vom Werk II bis zum Hauptbahnhof gelaufen. Das waren ungefähr eine Stunde Fußmarsch. Auch mal wieder ganz nett. Am HBF haben wir dann aber den Bus perfekt getimed abgepasst und sind dann gegen 3 Uhr bei meiner Freundin eingefallen. Ganz nach Mario Barth haben wir uns dann auch noch etwas zu Essen gemacht. Da wir aber nicht so viel im Turm hatten, blieb es bei ein paar Bemmen und Käse.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von Hans Hass. Er ist DER Pionier des Unterwasserfilms. Wo man sich heute mit einem Käfig ins rote Meer wagt, ist er in den 1950ern nur mit einer Taucherbrille, einer Kamera und einem 3m langem Speer ins Wasser gesprungen. Warum erzähl ich das? Meine Freundin hat Physik gelernt und ich habe mich auf Phoenix weitergebildet. Der Hans.

19 Uhr war dann Zeit des Aufbruchs. Kleinmayo musste wieder zurück nach Dresden. Dieses mal gab es aber einen Audi. Zwar ein Audi A4 und der Fahrer sah eher wie ein entfernter Cousin von Jason Statham aus, aber immerhin ist er gut über die Autobahn gespurtet. Desweiteren hatte ich noch zwei weitere Mitfahrer. Zum einen ein junger Herr ganz im Zeichen des Ska. Also so Würfeldingers am Gürtel und eine ziemlich cool daherkommende Brille mit schwarz/weiß karrierten Bügeln. Zum anderen saß neben mir noch eine junge Studentin. Die ersten 20 Minuten umgab uns eine friedvolle Atmosphäre des Schweigens. Wie ich das liebe. Sie wurde nur etwas gestört von den Beats einer Dance/Trance-CD Vol. MMMXXXVII oder so etwas. Naja, jedem Nerd das seine. Der Fahrer versuchte verzweifelt Gespräche anzuzetteln. Von mir bekam er aber nicht mehr als ein „aus Dresden. War wegen meiner Freundin in Leipzig“ und ein „Landschafts- und Agrararchitektur“ bekam er aber nicht von mir. Doch Madame war sehr viel gesprächiger. Schon wieder eine Geisteswissenschaftlerin. Und zwar studiert sie bereits das 3. Semester Germanistik in Dresden, findet besagte Stadt total scheiße und will zurück nach Westerland, äh Leipzig. Auf meinen Tipp hin, dass Dresden im 3. Semester gar nicht mehr schlecht sein kann und sie nur in den falschen Gegenden unterwegs ist, stimmte sie mir sogar zu. Mehr oder weniger. Sie meinte, dass das an dem Studium liegt. „Die da mitstudieren, die sind alle total uncool. In Leipzig ist das nicht so.“ Ich meinte nur, dass ich jetzt nicht alle über einen Kamm scheren will, aber vlt. hätte sie sich eine andere Studienrichtung suchen sollen. Das hatte sie auch schon mal in Leipzig. Nämlich Jura. Aber da sind sie auch alle so uncool und nur am Lernen. Jaja, diese blöden Studenten. Stellen ihre Karriere echt über alles. Nun will sie eine Ausbildung machen. Wozu? Was kaufmännisches. Groß- und Außenhandel oder Eventmanagement oder so.

Kennt ihr die Frauen, die während der Stadtfeste immer an den bedepperten Deppen mit Dynamoschal hängen und einen noch vollpöbeln? Ich behaupte jetzt einfach mal vollkommen vorurteilsfrei: so eine ist das.

Aber jede auf Kosten anderer amüsante Fahrt geht auch mal zu Ende. So kam es, dass ich noch schnell den Cousin von Jason bezahlte (natürlich nicht passend, weil ich auch mal ein schlechter Mitfahrer sein will) und mich zur Bahn aufmachte.

An der Nordstraße steigt man ja nochmal in den Bus, um eine Haltestelle später auszusteigen. Dies tat ich, lauf an dem Bus nach vorn zur Ampel, der Sack fährt ruckartig wieder los und knallt mir seine Stoßstange an die Wade. Japp, mich hätte so ein DVB-Depp fast über den Haufen gefahren. Glücklicherweise habe ich Waden aus Stahl und der Bus überschlug sich, fing Feuer und ich ging schnellen Schrittes nach Hause.

Kommentare

#0 Von: Froschprinzessin am 19.01.2009 / 19:30
In Leipzig fahren nachts keine Straßenbahnen.....nur Busse!
< Bitte rechnen ...
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Letzter Spieltag

Tabelle 2011/2012

Pos. Team Diff. Pkt.
1 Borussia Dortmund 55 81
2 Bayern München 55 73
3 FC Schalke 04 30 64
4 Bor. Mönchengladbach 22 57
5 Bayer Leverkusen 8 54
6 VfB Stuttgart 17 52
7 Hannover 96 -4 48
8 1899 Hoffenheim -4 44
9 1. FSV Mainz 05 -4 43
10 Werder Bremen -8 42
11 VfL Wolfsburg -15 41
12 SC Freiburg -16 40
13 1. FC Nürnberg -12 39
14 FC Augsburg -13 38
15 Hamburger SV -21 36
16 Hertha BSC -27 30
17 1. FC Köln -35 30
18 1. FC Kaiserslautern -31 20

Sportmeldungen
20.05.2012

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