Warum macht Regen geisteskrank?
So geschehen auch heute wieder, als ich mit meinem Rennrad von Arbeit nach Hause fahren wollte. Es dauerte keine drei Minuten bis ich mich das erste mal aufregen musste. Das war aber auch nur der Tatsache geschuldet, dass sich knapp zwei Zentimeter breite Reifen auf nassem Kopfsteinpflaster eher suboptimal verhalten. Mit meiner technischen Versiertheit auf dem Rad konnte ich aber jede Unwegsamkeit meistern.
Bei dem Wetter hatte ich keine große Lust, auf Radwegen zu fahren, die auf Straßen entlangführen, da die Reifen dort mehr Wasser aufwirbeln und in Richtung Gesäß schleudern als auf einem Radweg der direkt neben dem Fußweg angelegt ist. Schutzbleche habe ich aus Gewichtsgründen nicht, versteht sich.
Bis zur Wisbyer Straße konnte ich dem ganz gut aus dem Weg gehen. Ich bringe hier mal ein paar Straßennamen ein, damit der geneigte Leser einen lokalen Bezug erhält. Die Straße ist an und für sich einspurig, wird aber vor und nach Ampelanlagen zweispurig. Dient wohl der Stauvermeidung oder so. Die Autofahrer halten sich auch weitestgehend an ihre Spuren. Zur Schönhauser Allee hin allerdings, reiht man sich gern schon mal etwas früher auf der rechten Abbiegerspur ein. Hierzu nutzt man nicht zu selten den ja ach so freien Radweg. So auch heute wieder. Dieses mal war es aber ein großer LKW, der nicht nur den Radweg vollkommen versperrte, sondern auch noch so breit war, dass links neben ihm kein Auto mehr vorbei kam.
Aber ein Rad passt da locker lang. Quer (ja!) hinter dem LKW stand ein Taxi. Zwischen beiden Fahrzeugen war noch genug Platz, damit sich ein Rad vorbeischlängeln konnte. Das hatte ich von weitem schon gesehen. Ich rollte langsam heran, fuhr nochmal kurz hinter das Taxi, um die Ampel zu sehen. Sie war rot, also würden alle Autos so stehen bleiben wie sie standen und nicht plötzlich losfahren - wäre ja ein wenig doof für alle Beteiligten. Als ich dann schon fast an dem Taxi vorbei bin und links einschere, um zwischen Taxi und LKW durchzurollen, fährt diese fette, hirnverbrannte, nichtsdenkende, dumme Pottsau von Taxifahrer nach vorn und trifft mich. Ich hab mich leider nicht auf seine Motorhaube mit samt Dellen verursachendem Ellbogen fallen lassen und dabei leider mit meinen Pedalen seine Stoßstange zerkratzt. Ich hab ihm nur kurz was Blödes an den Kopf geworfen und ein wenig gestikuliert und bin weiter vor gerollt. Hätte ich es mal machen sollen. Als ich vor dem LKW war, fängt der auch noch an, loszufahren, obwohl überall noch rot war! Als ich dann in die Schönhauser auf den Radweg einbiege, springt mir auch noch so ein blinder Fußgänger vor's Rad, weil er noch bei rot schnell rüberrennen wollte. Wozu hab ich denn Licht an meinem Fahrrad, verdammte Axt? Wenig später rolle ich wieder an eine rote Ampel heran, da fährt mir von hinten einer mit seinem Fahrrad in den Rücken, weil er rechts an mir vorbei wollte. Das Rechts, wo kein Platz ist, vorbeizufahren. Wär ich wegen dem Vorfall zwei Minuten vorher nicht so durch den Wind gewesen, hätte ich ihn wohl vom Rad gezogen.
Die Ampel schaltet auf grün, ich überquere die Straße, da kommt mir ne "Geisterfahrerin" ohne Licht entgegen.
Sowas passiert mir unter trockenen und hellen Bedingungen nicht. Ich werde mir wohl noch heute nacht Stacheldraht und Knüppel an das Fahrrad bauen. Nur für den Fall ...
Wie ich zum Wandermärtyrer wurde
Am Donnerstag ging es los in Richtung Stavanger. Ich hatte neben 17,6kg Gepäck - 2 Pullover und der Rest Lebensmittel - auch noch eine Begleiterin dabei. Linda, die in unserer Heimat und in Berlin schon mit allen Wassern gewaschen war. Sie schien mir die beste Begleitung. Mal davon abgesehen, dass sie sich mir aufgedrängt hatte, als ich während der Werbung eines amerikanischen Sportartikelherstellers davon sprach, bald nach Norwegen zu fliegen, um meinen Bruder zu besuchen und ein paar extra-ordinäre Winter(sport)erfahrungen zu machen.
Da es am Donnerstag los ging, sind wir auch am Donnerstag in Stavanger angekommen. Die erste böse Überraschung erhielt ich zeitgleich mit meinem Gepäck: Meine ultraeffektiv gepackte Tasche hatte Schäden erlitten. Ultraeffektiv deshalb, weil ich meine Klamotten gerollt, nicht zusammen gelegt habe. Echte Männer machen das so. Die Überraschung bestand darin, dass die zwei Gläser Pflaumenmus und Spreewaldgurken irgendwie miteinander gekämpft hatten. Verloren hatten beide, die Gurken samt Wasser richteten den meisten Schaden an. Deshalb stank das Auto die nächsten ca. 6 Stunden bis in unser Ferienhaus dezent nach lecker Gurkensaft. Dass ich den Spitznamen "Gurke" und etliche irre lustige Wortspiele über mich ergehen lassen musste, liegt wohl auf der Hand. Glücklicher weise ergab es sich unterwegs, dass auch der Winter nun endlich in Norwegen Einzug hielt. Unsere Sicht lag teilweise nahe Null. Letztendlich haben wir es im Dunkeln dann doch bis zum Haus geschafft.
Ich tat, was eine Gurke nun mal so tut, wenn sie im Ferienhaus ankommt: Schlüpper im Wachbecken mit Duschbad ertränken.
Am nächsten Morgen startete dann unser erster kleiner Ausflug in Richtung Berge, Schnee und Eis. Mein Bruder und Linda hatten beide Hightech-Klamotten, ich hatte meine Unterhose, ne Jogging-Hose und drüber noch meine Regenhose aus'm Lidl. Herrlich. Hat im Nachhinein sogar alles gehalten. Einzig von innen is alles bissl nass geworden. Ich bin ja was die mittlere Körpertemperatur angeht eher ein Atomkraftwerk als ein normaler Mensch.
Unser erster Halt war kurz nach Matre nahe einem See mit Anbindung eines Flusses. Wir wollten eigentlich nach Überqueren des Flusses den nahegelegen Berg hochklettern. Allerdings hatte sich die ganze Aktion nach 5 Minuten gegessen, da ich mich einfach mal in den Fluss gelegt hatte. Als ich dort schon so rumlag, kam ich auch nicht gleich hoch. Meine Füße lagen im Wasser und ich lag auf dem Rücken auf nem großen Stein. Es muss so ausgesehen haben, wie ein Marienkäfer auf dem Rücken. Von da an hatte ich einen neuen Spitznamen: Der Gurkenkäfer.
Mit den nassen Füßen war ein weiteres Vordringen in die Berge undenkbar. Also sind wir wieder mehr oder weniger frustriert ins Auto gestiegen und sind noch ein wenig weiter gefahren. In Richtung Gletscherausläufer. Wir hatten noch einen Norwegenführer im Auto. Also keinen kleinen abgebrochenen Österreicher mit Chaplin-Bart der norwegisch gesprochen hat, sondern ein Buch. Dort stand ein kleiner Wanderweg zum Gletscherausläufer beschrieben. Es hieß von einer Straße, die dann kurz 6km nach Odda endet und von nun an ein teils beschwerlicher zweistündiger Weg zu Fuß bevorstünde. Kurze Bedenken wurden mit einem "Die zwei Stunden stehen da für Senioren drin!" abgetan. Inzwischen waren meine Füße auch wieder nahezu trocken und warm.
Wir stellten das Auto also an besagter endender Straße ab und gingen auf dem gekennzeichnetem Weg in Richtung Gletscherausläufer. Der Weg ist gekennzeichnet von einem roten "T". Dieses sahen wir genau einmal. Und dann sind wir wohl auf irgendeinem querfeldein-Weg gegangen. Das war nicht ganz auszumachen bei 50-80cm Tiefschnee in dem wir immer wieder bis zu den Knien und noch weiter einsanken. Nach einer kurzen Weile gerade aus - innerhalb meines Pullovers herrschte wohl eine Kerntemperatur von ca. 80°C - beschlossen wir, einfach mal rechter Hand den Hang hoch zu klettern, um später oben angekommen dann auf den Gletscher schauen zu können.
Ich muss sagen, es war ein recht beschwerlicher Aufstieg, zumal wir nach den letzten Bäumen auf Eisklumpen da hoch gestackselt sind. Es stellte sich später heraus, dass wir auf einem gefrorenem Wasserfall den Berg erklommen hatten. Alles andere wäre ja auch zu langweilig gewesen.
Oben angekommen gönnten wir uns eine Pause mit heißem Tee und Müsliriegeln. Ein paar Fotos später machten wir uns wieder an den Abstieg. Natürlich nicht ohne Seil - Safety first. Wieder im Tiefschnee angekommen, aber dennoch am Hang sprangen wir wie junge Rehkitze den Berg hinunter. Es ist ja vollkommen egal, ob man sich derbe aufs Guscherl packt, da man ja butterweich im Schnee landet. Man sollte halt beim Rumtollen bedenken, dass man im Rucksack noch unsagbar teure Kameras hat. Der restliche Marsch zum Auto zurück ging auch recht schnell von statten, auch wenn man hier und da wider erwarten volle Hemme im Schnee versank, dadurch den Halt verlor und vorn über in die weiße Pracht fiel. Für Außenstehende sicher ein lustiger Anblick. Aber in Norwegen gibt es keine Außenstehenden. Noch etwas zu meiner Körpertemperatur: Ich habe solche irren Wollhandschuhe oder Handschuhe aus Stoff. Na solche billigen Dinger aus dem H&M,. Mit der Zeit sind die ja komplett mit Schnee beladen. Da ich auf dem Rückweg aber wieder sowas von auf meine Betriebstemperatur kam, schmolz selbst der zu Eis gewordene Schnee an meinem Handschuh. Ich sollte mich echt langsam mal untersuchen lassen. Ich habe das Gefühl, dass ich irgend ein Comicheld von Marvel bin. Der Atom-Gurkenkäfer.
Zu Hause angekommen und in eine heiße Dusche gequetscht, bereiteten wir uns aus den Nudelresten vom Vortag ein leckeres Drei-Gänge-Nudel-Menü dekoriert mit Ketchup und abgerundet mit einem Strammen Max. Es war ein Festessen!
Am nächsten Tag sind wir ein wenig eher aufgestanden als am Tag zuvor. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir uns wieder in unsere Hightech-Klamotten bzw. in die Atom-Gurkenkäfer-Kluft und machten uns auf den Weg. Heute wollten wir natürlich wieder in die Berge. Dieses mal aber wesentlich höher. Es stand ein Berg von ca. 1.300 auf dem Plan. Mirco meinte, dass es heute nicht so anstrengend wie gestern wird, dafür aber weit und lang.
Um bis zu eben jenem Berg zu kommen mussten wir wieder eine ca. 60-80 minütige Fahrt auf uns nehmen. Irre Musik aus meinem Notebook und das Vorhandensein dreier Köpfe die allesamt mit Knete gefüllt zu sein schienen ermöglichten die irrsten Neologismen (Wortneuschöpfungen): Als eine Möwe kurz vor unserem heranrauschenden Auto in Richtung Fjörd zum Abflug ansetzte geschah es, dass aus einer Suizid gefährdeten Möwe eine suiciadal Möwe wurde. Die Suizidmöwe wurde umgehend durch den Knaller des Tages abgelöst - der Suizidöwe. Ich sollte mir das schützen lassen. Das kann man nahezu auf alle Vögel anwenden: Suizidente, Suizidahn, Suizidamsel und so weiter und so weiter. Einzig die Suizidans klingt ein wenig unpassend. So verging wenigstens die Fahrt zum Berg schnell.
Ein Stück sind wir mit dem Auto hochgekommen, den Rest mussten wir laufen. Die Strecke war an diesem Tag bereits von einem Ski-Mobil oder ähnlichem befahren, sodass wir auch relativ guten Tritt hatten. Linda hing sich an meinen Rucksack und bediente diesen wie die Zügel eines Pferdes. War ich neben der Gurke und dem Käfer nun auch der Berggaul. Oder der Esel, das trifft es wohl eher. Auf halber Strecke versandete unsere Ski-Mobilspur und wir waren wieder im Tiefschnee. Versandet im Tiefschnee. Ich weiß.
Herausforderung im Gegensatz zu gestern: Es ging auch gut bergauf und es nahm einfach kein Ende. Aber wir hatten ja ein Lichtblick und ein Ziel! Mirco hatte sich tagszuvor vorbereitet und wusste, dass es weiter oben am Berg einen Tunnel geben muss, der auf die andere Seite des Berges führt und uns auf den Gletscher schauen lässt. Also war das erste Ziel des Tages dieser Tunnel.
Als wir an einer Schrankenanlage vorbei kamen, ahnten wir schon wie der Tunneleingang weiter oben aussehen würde. Das Gelenk der Schranke war komplett vom Schnee eingeschlossen und wir standen trotz lockerem Tiefschnee auf selber Höhe. Aber wenn wir schon mal so weit gekommen waren, gab es nun kein Zurück mehr. Also weiter. Immer weiter durch den verhassten, tiefen Schnee. In Salzburg heulen sie rum, weil ihre Mülltonnen eingeschneit sind. Tz… Das Letzte Hindernis vor unserem Tunnelerlebnis bestand darin, einen vereisen Schneeberg zu überqueren. Das krasse daran war, die Tatsache, dass ein falscher Schritt zum Abrutschen in den Abgrund geführt hätte. Auf dem Hinweg ist mir das gar nicht so bewusst geworden, aber auf dem Rückweg ging mir dann doch leicht die Düse. Aber so ist das nunmal. Wer eine Lamadeckentour will, ist bei den Kuczeras an der falschen Adresse.
Wir hatten vor Betreten des Tunnels beschlossen, einfach nur noch durch eben diesen zu laufen, am anderen Ende rauszuschauen und wieder heimwärts aufzubrechen. Aber dieser Ausblick war so der Hammer und es ging noch ein gutes Stück höher mit vermütlich einer Steigerung der Glücksgefühle. Dem war auch so. Einen steilen aber kurzen Aufstieg später waren wir angelangt: Um uns herum nur noch wenige Gipfel, hinter uns der riesige Stausee, den wir so gar nicht erfassen konnten, und vor uns das Tal samt Fjord und Meer. Und am Horizont ging langsam die Sonne unter. Und da soll das Glück auf Erden auf den Rücken der Pferde liegen. Auch wieder falsch.
Die steile Wand wollten wir nicht wieder herunterlaufen bzw. -steigen. Mirco und ich hatten ja noch unsere Regenhauben von den Rucksäcken dabei. Also haben wir die mal als Rutschtüten missbrauchen wollen. Das hatte aber auf dem vereisten Schnee nicht so geklappt. Einzige logische Konsequenz: Wir rutschen auf dem Bauch herunter. Tröpfchenförmig wie mein Körper gebaut ist, bin ich also der ideale Wintersportler. Vergleiche zu Pinguinen, die auf dem Bauch einen Eisberg herunterrutschen verbitte ich mir.
Am Tunnel wieder vereint gingen wir frohen Mutes erneut durch den Tunnel. Da Linda auf uns im Tunnel gewartet hatte, hatte sie ihre Augen bereits auf Nachtsicht adaptieren können, Mirco und ich waren aber immernoch schneeblind und somit auf die Technik angewiesen. Ich bin gefühlte 10 Mal gegen die Tunnelwand gelaufen, obwohl es gerade aus ging.
Als wir aus dem Tunnel kamen hatten wir noch die letzte große Herausforderung an diesem Tag zu überstehen: Den vereisten Schneeberg mitten auf unserem, nennen wir es mal Weg. Auf dem Hinweg ist er mir wie gesagt nicht wirklich aufgefallen, aber da wir da dann auch alle man schön runtergerutscht waren, lag das Eis nun blank vor uns. Mein Bruder machte den Bergführer und gab uns beiden schön Hilfestellung. Ein Sportlehrer beim Bockspringen ist ein Scheiß dagegen.
Unser Bergführer hatte den ganzen Tag schon sein Snowboard mit sich herumgeschleppt, welches er nun gewillt war, einzusetzen. Anfangs kam er in dem hohen Tiefschnee nicht voran. Da waren wir sogar zu Fuß schneller, obwohl das auch trotz vorhandener Spur sehr anstrengend war. Später auf der bereits platt gefahren Strecke düste er allerdings an uns vorbei. Immerhin konnte er so schon mal das Auto anwärmen und Danko Jones auflegen. War mir ganz recht. Mittlerweile war es schon recht dunkel aber der Horizont und der Himmel erstrahlten in den herrlichsten Orange- und Rottönen. Ab und an schaute ich glaube keiner von uns mehr auf die Straße. Selbst der riesige Wasserfall den wir am Vortag fotografiert hatten schient jetzt langweilig.
Unterwegs hielten wir nochmal an einem Lebensmittelmarkt und deckten uns für unser Belohnungsmahl ein: Kartoffeln und Quark. Ein Netz Apfelsinen durfte auch nicht fehlen. Da hatten wir tatsächlich etwas gefunden, was in Norwegen günstiger als in Deutschland ist. Aber war auch Aktion - also nur wer kauft hat wirklich gespart! Zu Hause bereiteten Linda und Mirco uns ein herrliches Essen. Schade, dass wir keine sauren Gurken mehr haben, musste ich mir nur kurz anhören. Beim Essen stellte ich auch fest, dass ich an jenem Tag ja die meisten Meter zu Fuß zurückgelegt hatte: Als Linda im Tunnel auf uns wartete, bin ich ja schon weiter als sie gelaufen. Auf dem Rückweg, während ich auch wieder gelaufen bin, hat Mirco das Snowboard genommen. Somit war meine Metamorphose von der Gurke über den Käfer hin zum -Trommelwirbel- Wander-Märtyrer abgeschlossen. Ein gutes Gefühl.
Am nächsten Tag wollte Mirco eigentlich eine kleine Extremtour allein durchziehen, während ich mit Linda mal ins benachbarte Dorf gelaufen wäre. Uns allen hat aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also wurde ausgiebigst gefrühstückt und dann der Tag mit Filme gucken verbracht. Es war ja auch Sonntag. Nebenbei haben wir sogar noch Zeit gefunden, Brownies zu machen. So muss Urlaub sein. Aber selbst Nichtstun schlägt mit der Zeit auf die Stimmung und macht einen auch kaputt. Leider waren in dem Ferienhaus auch keinerlei Brettspiele o.ä. vorhanden. Das Gurkenwasser für etwaige Wetten, wer wieviel trinkt, gab es ja leider auch nicht mehr.
Der Tag ging dennoch irgendwie rum und so kam es, dass wir nach einem weiteren ausgedehnten Frühstück unsere sieben Sachen packten, das Haus nochmal auf Vordermann brachten und dann in Richtung Flughafen über einige gewollte Umwege aufbrachen. Unterwegs hielten wir noch ein, zwei (tausend) mal, um ein paar Fotos zu machen. Letzendes kamen wir sogar wieder in einer relativ großen Stadt an und steckten fast sofort im Verkehr. Dies nervte mich und Linda so unglaublich sehr, dass sie es mit latentem Humor überspielen wollte, ich allerdings voll eingestiegen bin. Es kam fast zu einer Meuterei auf dem Audi. Dafür möchte ich mich nochmals entschuldigen. Wir haben ja noch alles pünktlich geschafft und waren leider leider viel zu verfrüht wieder in Berlin.
Die erste Mahlzeit war standesgemäß ein Döner und dazu ein Bier. Das ganze für gerade mal fünf Euro. Herrlich, diese Ostpreise.
Eine Auswahl an Bildern gibt es hier
Letzter Spieltag
Tabelle 2011/2012
| Pos. | Team | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayern München | 80 | 91 |
| 2 | Borussia Dortmund | 34 | 63 |
| 3 | Bayer Leverkusen | 24 | 61 |
| 4 | FC Schalke 04 | 8 | 54 |
| 5 | Eintracht Frankfurt | 5 | 51 |
| 6 | SC Freiburg | 5 | 50 |
| 7 | Hamburger SV | -10 | 48 |
| 8 | Bor. Mönchengladbach | -4 | 47 |
| 9 | Hannover 96 | -2 | 45 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | -8 | 43 |
| 11 | VfB Stuttgart | -18 | 43 |
| 12 | 1. FSV Mainz 05 | -2 | 41 |
| 13 | VfL Wolfsburg | -7 | 39 |
| 14 | Werder Bremen | -11 | 34 |
| 15 | FC Augsburg | -18 | 33 |
| 16 | 1899 Hoffenheim | -25 | 31 |
| 17 | Fortuna Düsseldorf | -18 | 30 |
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | -32 | 21 |
Sportmeldungen
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