www.dam-dam.de - Block Alles rund um Mayo, seine Macken, Erlebnisse und vorallem über seine whatever Copyright 2008, Mario Kuczera mayospacken@googlemail.com (Mario Kuczera) mayospacken@googlemail.com (Mario Kuczera) http://www.dam-dam.de http://www.dam-dam.de/images/bloggo.jpg www.dam-dam.de - Block http://www.dam-dam.de <![CDATA[Alles Gute zum Nicht-Geburtstag!]]> http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Alles-Gute-zum-Nicht-Geburtstag/ -->Oder: Warum man Facebook nicht alles glauben sollte. 31. Januar, spät abends. Ich stelle fest, dass am 29. Januar eine alte Freundin Geburtstag hatte. Da ich aber nur über Facebook mit ihr kontaktiert bin, logge ich mich ein und navigiere zu Ihrer Pinnwand, um noch einen netten, verspäteten Gruß los zu werden. Da sehe ich dann ca. 8 Millionen Glückwünsche. Einige sind wirklich ausformuliert, sodass diese wohl auch von Herzen kommen. Andere machen nur den Eindruck, dass an diesem Tag wohl noch ungefähr 200 andere enge Freunde Geburtstag haben und dieser Gruß wohl an alle jene genauso ging.

Dies gab mir kurz zu denken. Habe ich auch solch "oberflächliche" Freunde in meinem social Portfolio? Um dies herauszufinden, verlegte ich meinen Geburtstag ein wenig vor und machte mich 60 Jahre und 55 bzw. 56 Tage älter. Je nach Schaltjahr. Fortan sollte ich als am 1. Februar 1925 geboren sein.

Ich rub (ja!) mir die Hände (nein!) und fiel ins Bett. Am nächsten Morgen schallmayten mir schon zwei Glückwünsche auf meiner Pinnwand entgegen. Das ging ja flott. Im Laufe des Morgens kamen hier und da noch einige Glückwünsche hinzu. Den Vogel schoss allerdings ein wirklich langjähriger Freund, den ich schon seit der Ausbildung kenne, ab. Er rief sogar an und blöckte mir witzige Lieder von damals ins Ohr. Und natürlich 1.000 Glückwünsche! Gleichzeitig schrub seine Freundin mir noch ne echt nette Glückwunsch-SMS. Ich klärte ihn am Telefon auf - was das Abschicken aber nicht verhinderte.

Insgesamt begab es sich, dass mir über 10% meiner Freunde Glückwünsche überbrachten - sei es online, per Handy oder gar persönlich!

Es ist dann doch schon ein wenig erschreckend, wie schnell man als User dem Internet alles glaubt. Fehlt nur noch, dass die Bild morgen meinen extraoredinär langen Nachnamen inklusive zwei dazu gedichteter Namen abdruckt.

Ich möchte mich also recht herzlich bei denen bedanken, die mir heute nicht gratuliert haben, bzw. die auch auf eine zusätzliche Feier / Runde im März bestehen. Ihr seid wirklich grandios. Oder aber ihr habt es gar nicht gepeilt. Oder ihr seid so mit euch selbst beschäftigt, dass ihr so oder so niemandem gratuliert.

All diejenigen, die mir einfach so blind gratuliert haben, möchte ich natürlich nicht vor den Kopf stoßen. Abgesehen von unserem irren Anrufer konntet ihr es nicht besser wissen, denke ich. Solltet ihr mir wirklich noch einmal zu meinem wahren Geburtstag gratulieren wollen, könnt ihr dies gern tun. Das Datum steht ja im zweiten Absatz zwischen den Zeilen.]]>
Wed, 01 Feb 2012 18:36:39 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Alles-Gute-zum-Nicht-Geburtstag/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Alles-Gute-zum-Nicht-Geburtstag/
<![CDATA[Warum macht Regen geisteskrank?]]> http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wieso-macht-Regen-geisteskrank/ -->Diese Frage stelle ich mir jedes mal erneut während ich mit meinem Rad im Regen unterwegs durch die Stadt bin - vorzugsweise im Dunkeln.

So geschehen auch heute wieder, als ich mit meinem Rennrad von Arbeit nach Hause fahren wollte. Es dauerte keine drei Minuten bis ich mich das erste mal aufregen musste. Das war aber auch nur der Tatsache geschuldet, dass sich knapp zwei Zentimeter breite Reifen auf nassem Kopfsteinpflaster eher suboptimal verhalten. Mit meiner technischen Versiertheit auf dem Rad konnte ich aber jede Unwegsamkeit meistern.

Bei dem Wetter hatte ich keine große Lust, auf Radwegen zu fahren, die auf Straßen entlangführen, da die Reifen dort mehr Wasser aufwirbeln und in Richtung Gesäß schleudern als auf einem Radweg der direkt neben dem Fußweg angelegt ist. Schutzbleche habe ich aus Gewichtsgründen nicht, versteht sich.

Bis zur Wisbyer Straße konnte ich dem ganz gut aus dem Weg gehen. Ich bringe hier mal ein paar Straßennamen ein, damit der geneigte Leser einen lokalen Bezug erhält. Die Straße ist an und für sich einspurig, wird aber vor und nach Ampelanlagen zweispurig. Dient wohl der Stauvermeidung oder so. Die Autofahrer halten sich auch weitestgehend an ihre Spuren. Zur Schönhauser Allee hin allerdings, reiht man sich gern schon mal etwas früher auf der rechten Abbiegerspur ein. Hierzu nutzt man nicht zu selten den ja ach so freien Radweg. So auch heute wieder. Dieses mal war es aber ein großer LKW, der nicht nur den Radweg vollkommen versperrte, sondern auch noch so breit war, dass links neben ihm kein Auto mehr vorbei kam.

Aber ein Rad passt da locker lang. Quer (ja!) hinter dem LKW stand ein Taxi. Zwischen beiden Fahrzeugen war noch genug Platz, damit sich ein Rad vorbeischlängeln konnte. Das hatte ich von weitem schon gesehen. Ich rollte langsam heran, fuhr nochmal kurz hinter das Taxi, um die Ampel zu sehen. Sie war rot, also würden alle Autos so stehen bleiben wie sie standen und nicht plötzlich losfahren - wäre ja ein wenig doof für alle Beteiligten. Als ich dann schon fast an dem Taxi vorbei bin und links einschere, um zwischen Taxi und LKW durchzurollen, fährt diese fette, hirnverbrannte, nichtsdenkende, dumme Pottsau von Taxifahrer nach vorn und trifft mich. Ich hab mich leider nicht auf seine Motorhaube mit samt Dellen verursachendem Ellbogen fallen lassen und dabei leider mit meinen Pedalen seine Stoßstange zerkratzt. Ich hab ihm nur kurz was Blödes an den Kopf geworfen und ein wenig gestikuliert und bin weiter vor gerollt. Hätte ich es mal machen sollen. Als ich vor dem LKW war, fängt der auch noch an, loszufahren, obwohl überall noch rot war! Als ich dann in die Schönhauser auf den Radweg einbiege, springt mir auch noch so ein blinder Fußgänger vor's Rad, weil er noch bei rot schnell rüberrennen wollte. Wozu hab ich denn Licht an meinem Fahrrad, verdammte Axt? Wenig später rolle ich wieder an eine rote Ampel heran, da fährt mir von hinten einer mit seinem Fahrrad in den Rücken, weil er rechts an mir vorbei wollte. Das Rechts, wo kein Platz ist, vorbeizufahren. Wär ich wegen dem Vorfall zwei Minuten vorher nicht so durch den Wind gewesen, hätte ich ihn wohl vom Rad gezogen.

Die Ampel schaltet auf grün, ich überquere die Straße, da kommt mir ne "Geisterfahrerin" ohne Licht entgegen.

Sowas passiert mir unter trockenen und hellen Bedingungen nicht. Ich werde mir wohl noch heute nacht Stacheldraht und Knüppel an das Fahrrad bauen. Nur für den Fall ...]]>
Mon, 23 Jan 2012 18:37:19 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wieso-macht-Regen-geisteskrank/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wieso-macht-Regen-geisteskrank/
<![CDATA[Wie ich zum Wandermärtyrer wurde]]> http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wie-ich-zum-Wandermaertyrer-wurde/ -->Nach meinem letzten Besuch in Norwegen, dessen Bericht ich auch noch schuldig bin, hatte ich mir geschworen, nochmal in dieses wunderbare Land zu kommen. Dieses Mal aber im Winter. Also im norwegischen Winter. Nicht in diesem Pseudo dem Treibhaus-Effekt geschuldetem, vorgezogenem Frühling in Deutschland.

Am Donnerstag ging es los in Richtung Stavanger. Ich hatte neben 17,6kg Gepäck - 2 Pullover und der Rest Lebensmittel - auch noch eine Begleiterin dabei. Linda, die in unserer Heimat und in Berlin schon mit allen Wassern gewaschen war. Sie schien mir die beste Begleitung. Mal davon abgesehen, dass sie sich mir aufgedrängt hatte, als ich während der Werbung eines amerikanischen Sportartikelherstellers davon sprach, bald nach Norwegen zu fliegen, um meinen Bruder zu besuchen und ein paar extra-ordinäre Winter(sport)erfahrungen zu machen.

Da es am Donnerstag los ging, sind wir auch am Donnerstag in Stavanger angekommen. Die erste böse Überraschung erhielt ich zeitgleich mit meinem Gepäck: Meine ultraeffektiv gepackte Tasche hatte Schäden erlitten. Ultraeffektiv deshalb, weil ich meine Klamotten gerollt, nicht zusammen gelegt habe. Echte Männer machen das so. Die Überraschung bestand darin, dass die zwei Gläser Pflaumenmus und Spreewaldgurken irgendwie miteinander gekämpft hatten. Verloren hatten beide, die Gurken samt Wasser richteten den meisten Schaden an. Deshalb stank das Auto die nächsten ca. 6 Stunden bis in unser Ferienhaus dezent nach lecker Gurkensaft. Dass ich den Spitznamen "Gurke" und etliche irre lustige Wortspiele über mich ergehen lassen musste, liegt wohl auf der Hand. Glücklicher weise ergab es sich unterwegs, dass auch der Winter nun endlich in Norwegen Einzug hielt. Unsere Sicht lag teilweise nahe Null. Letztendlich haben wir es im Dunkeln dann doch bis zum Haus geschafft.

Ich tat, was eine Gurke nun mal so tut, wenn sie im Ferienhaus ankommt: Schlüpper im Wachbecken mit Duschbad ertränken.

Am nächsten Morgen startete dann unser erster kleiner Ausflug in Richtung Berge, Schnee und Eis. Mein Bruder und Linda hatten beide Hightech-Klamotten, ich hatte meine Unterhose, ne Jogging-Hose und drüber noch meine Regenhose aus'm Lidl. Herrlich. Hat im Nachhinein sogar alles gehalten. Einzig von innen is alles bissl nass geworden. Ich bin ja was die mittlere Körpertemperatur angeht eher ein Atomkraftwerk als ein normaler Mensch.

Unser erster Halt war kurz nach Matre nahe einem See mit Anbindung eines Flusses. Wir wollten eigentlich nach Überqueren des Flusses den nahegelegen Berg hochklettern. Allerdings hatte sich die ganze Aktion nach 5 Minuten gegessen, da ich mich einfach mal in den Fluss gelegt hatte. Als ich dort schon so rumlag, kam ich auch nicht gleich hoch. Meine Füße lagen im Wasser und ich lag auf dem Rücken auf nem großen Stein. Es muss so ausgesehen haben, wie ein Marienkäfer auf dem Rücken. Von da an hatte ich einen neuen Spitznamen: Der Gurkenkäfer.

Mit den nassen Füßen war ein weiteres Vordringen in die Berge undenkbar. Also sind wir wieder mehr oder weniger frustriert ins Auto gestiegen und sind noch ein wenig weiter gefahren. In Richtung Gletscherausläufer. Wir hatten noch einen Norwegenführer im Auto. Also keinen kleinen abgebrochenen Österreicher mit Chaplin-Bart der norwegisch gesprochen hat, sondern ein Buch. Dort stand ein kleiner Wanderweg zum Gletscherausläufer beschrieben. Es hieß von einer Straße, die dann kurz 6km nach Odda endet und von nun an ein teils beschwerlicher zweistündiger Weg zu Fuß bevorstünde. Kurze Bedenken wurden mit einem "Die zwei Stunden stehen da für Senioren drin!" abgetan. Inzwischen waren meine Füße auch wieder nahezu trocken und warm.

Wir stellten das Auto also an besagter endender Straße ab und gingen auf dem gekennzeichnetem Weg in Richtung Gletscherausläufer. Der Weg ist gekennzeichnet von einem roten "T". Dieses sahen wir genau einmal. Und dann sind wir wohl auf irgendeinem querfeldein-Weg gegangen. Das war nicht ganz auszumachen bei 50-80cm Tiefschnee in dem wir immer wieder bis zu den Knien und noch weiter einsanken. Nach einer kurzen Weile gerade aus - innerhalb meines Pullovers herrschte wohl eine Kerntemperatur von ca. 80°C - beschlossen wir, einfach mal rechter Hand den Hang hoch zu klettern, um später oben angekommen dann auf den Gletscher schauen zu können.
Ich muss sagen, es war ein recht beschwerlicher Aufstieg, zumal wir nach den letzten Bäumen auf Eisklumpen da hoch gestackselt sind. Es stellte sich später heraus, dass wir auf einem gefrorenem Wasserfall den Berg erklommen hatten. Alles andere wäre ja auch zu langweilig gewesen.

Oben angekommen gönnten wir uns eine Pause mit heißem Tee und Müsliriegeln. Ein paar Fotos später machten wir uns wieder an den Abstieg. Natürlich nicht ohne Seil - Safety first. Wieder im Tiefschnee angekommen, aber dennoch am Hang sprangen wir wie junge Rehkitze den Berg hinunter. Es ist ja vollkommen egal, ob man sich derbe aufs Guscherl packt, da man ja butterweich im Schnee landet. Man sollte halt beim Rumtollen bedenken, dass man im Rucksack noch unsagbar teure Kameras hat. Der restliche Marsch zum Auto zurück ging auch recht schnell von statten, auch wenn man hier und da wider erwarten volle Hemme im Schnee versank, dadurch den Halt verlor und vorn über in die weiße Pracht fiel. Für Außenstehende sicher ein lustiger Anblick. Aber in Norwegen gibt es keine Außenstehenden. Noch etwas zu meiner Körpertemperatur: Ich habe solche irren Wollhandschuhe oder Handschuhe aus Stoff. Na solche billigen Dinger aus dem H&M,. Mit der Zeit sind die ja komplett mit Schnee beladen. Da ich auf dem Rückweg aber wieder sowas von auf meine Betriebstemperatur kam, schmolz selbst der zu Eis gewordene Schnee an meinem Handschuh. Ich sollte mich echt langsam mal untersuchen lassen. Ich habe das Gefühl, dass ich irgend ein Comicheld von Marvel bin. Der Atom-Gurkenkäfer.

Zu Hause angekommen und in eine heiße Dusche gequetscht, bereiteten wir uns aus den Nudelresten vom Vortag ein leckeres Drei-Gänge-Nudel-Menü dekoriert mit Ketchup und abgerundet mit einem Strammen Max. Es war ein Festessen!

Am nächsten Tag sind wir ein wenig eher aufgestanden als am Tag zuvor. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir uns wieder in unsere Hightech-Klamotten bzw. in die Atom-Gurkenkäfer-Kluft und machten uns auf den Weg. Heute wollten wir natürlich wieder in die Berge. Dieses mal aber wesentlich höher. Es stand ein Berg von ca. 1.300 auf dem Plan. Mirco meinte, dass es heute nicht so anstrengend wie gestern wird, dafür aber weit und lang.

Um bis zu eben jenem Berg zu kommen mussten wir wieder eine ca. 60-80 minütige Fahrt auf uns nehmen. Irre Musik aus meinem Notebook und das Vorhandensein dreier Köpfe die allesamt mit Knete gefüllt zu sein schienen ermöglichten die irrsten Neologismen (Wortneuschöpfungen): Als eine Möwe kurz vor unserem heranrauschenden Auto in Richtung Fjörd zum Abflug ansetzte geschah es, dass aus einer Suizid gefährdeten Möwe eine suiciadal Möwe wurde. Die Suizidmöwe wurde umgehend durch den Knaller des Tages abgelöst - der Suizidöwe. Ich sollte mir das schützen lassen. Das kann man nahezu auf alle Vögel anwenden: Suizidente, Suizidahn, Suizidamsel und so weiter und so weiter. Einzig die Suizidans klingt ein wenig unpassend. So verging wenigstens die Fahrt zum Berg schnell.

Ein Stück sind wir mit dem Auto hochgekommen, den Rest mussten wir laufen. Die Strecke war an diesem Tag bereits von einem Ski-Mobil oder ähnlichem befahren, sodass wir auch relativ guten Tritt hatten. Linda hing sich an meinen Rucksack und bediente diesen wie die Zügel eines Pferdes. War ich neben der Gurke und dem Käfer nun auch der Berggaul. Oder der Esel, das trifft es wohl eher. Auf halber Strecke versandete unsere Ski-Mobilspur und wir waren wieder im Tiefschnee. Versandet im Tiefschnee. Ich weiß.
Herausforderung im Gegensatz zu gestern: Es ging auch gut bergauf und es nahm einfach kein Ende. Aber wir hatten ja ein Lichtblick und ein Ziel! Mirco hatte sich tagszuvor vorbereitet und wusste, dass es weiter oben am Berg einen Tunnel geben muss, der auf die andere Seite des Berges führt und uns auf den Gletscher schauen lässt. Also war das erste Ziel des Tages dieser Tunnel.

Als wir an einer Schrankenanlage vorbei kamen, ahnten wir schon wie der Tunneleingang weiter oben aussehen würde. Das Gelenk der Schranke war komplett vom Schnee eingeschlossen und wir standen trotz lockerem Tiefschnee auf selber Höhe. Aber wenn wir schon mal so weit gekommen waren, gab es nun kein Zurück mehr. Also weiter. Immer weiter durch den verhassten, tiefen Schnee. In Salzburg heulen sie rum, weil ihre Mülltonnen eingeschneit sind. Tz… Das Letzte Hindernis vor unserem Tunnelerlebnis bestand darin, einen vereisen Schneeberg zu überqueren. Das krasse daran war, die Tatsache, dass ein falscher Schritt zum Abrutschen in den Abgrund geführt hätte. Auf dem Hinweg ist mir das gar nicht so bewusst geworden, aber auf dem Rückweg ging mir dann doch leicht die Düse. Aber so ist das nunmal. Wer eine Lamadeckentour will, ist bei den Kuczeras an der falschen Adresse. ]]>
Tue, 17 Jan 2012 23:27:01 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wie-ich-zum-Wandermaertyrer-wurde/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2012/01/Wie-ich-zum-Wandermaertyrer-wurde/
<![CDATA[Danko Jones ripped off my ass]]> http://www.dam-dam.de/blog/2011/12/Danko-Jones-ripped-off-my-ass/ -->Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Ich wollte schon länger etwas schreiben; Sei es über unsere Tour von Berlin nach Usedom, oder über meinen Kurztripp nach Norwegen und die dortige Kuczera-mäßige Wanderungen quer durch die Berge. Das habe ich auch noch vor. Was mich aber nun wirklich dazu veranlasst hat, mal wieder diesen Blog zu bemühen, war das geilste Konzert von Danko Jones welches ich je erlebt habe.

Es fand gestern in Leipzig im Conne Island statt und war schlicht weg der Hammer. Seit 15 Uhr war ich bereits in der Stadt und vertrieb mir noch die Zeit mit einer sehr guten Freundin auf dem Weihnachtsmarkt. Weihnachtsmarkt deshalb, weil da ebenso viele Menschen sind wie auf einem Konzert und ich ja Menschen generell hasse - besonders wenn es viel sind und sie im tiefsten sächsisch einem etwas entgegen blöken. Genauso verhält es sich natürlich auch mit anderen Dialekten wie z.B. dem hessischen.

Überraschender Weise wurde der Abend mit dem ein oder anderen Glühwein immer besser. Ich wurde noch von meiner Begleitung direkt zur Location gefahren. Der kleine soll sich ja nicht verlaufen und direkt zu seiner Band kommen. Immerhin hab ich wochenlang meine Umwelt damit genervt, dass ich da hin gehe.

20:30 bin ich dann mal rin und holte mir wie fest vorgenommen mein Tour-Shirt ab. Danko Jones sind dieses Jahr katzenlieb geworden und haben einen Tiger auf die Front gedruckt. Mehr 80er Rock geht nicht. Dann kam die Vorband und ich wurde des Falschen belehrt. Es geht doch mehr 80er! Oder eher 70er. The Biters sehen aus als würden sie direkt aus dem Gründungszeitalter der Rolling Stones kommen. Unabhängig von ihrem Outfit haben sie anständig gerockt. Als ordentlichen Gitarren-Stadion-Glamrock würde ich es mal bezeichnen.

Die Sache war dann nach knapp ner halben Stunde vorbei. Ich nutzte die Umbaupause, um nochmal fix das eine Bier weg zu bringen und reihte mich anschließend sehr zentral wieder ins Publikum ein. Ich hatte gehört, dass da immer so gepogt werden soll. Also blieben Brille, Arm und Portemonnaie im Rucksack an der Garderobe. ]]>
Sun, 04 Dec 2011 14:06:34 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2011/12/Danko-Jones-ripped-off-my-ass/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2011/12/Danko-Jones-ripped-off-my-ass/
<![CDATA[Sachsenkeile]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/09/Sachsenkeile/ -->Nach einem anstrengenden Wochenende geprägt von den wildesten Clubs und Getränken verbrachte ich die heutige Mittagspause bei meinem heimlichen Lieblingsetablisment - neben dem Marienburger. Da ich bei letzterem aber bereits am Samstag war, musste ich heute zur Abwechslung mal (wieder) zum Fleischer. Der hat auch Mittagsgerichte. Die werden zwar in der Mikrowelle nochmal aufgewärmt, aber morgens frisch zubereitet. Und bei 3 EUR für Kartoffelpürree, Jägerschnitzel und Rotkraut sieht man da gern mal drüber hinweg.

Bei so herrlichem Wetter wie heute setzen wir uns dann immer raus vors Geschäft und nutzen die Biertischgarnitur. Hier kann man herrlich an der frischen Luft dem Treiben auf dem Radweg und der vierspurigen Prenzlauer Allee zuschauen. Nicht selten kommt es vor, dass man sich die Bank mit fremden Menschen teilen muss. Tolerant und hungrig wie man aber gegen 13 Uhr ist, schaut man auch über das niedere Volk hinweg. Meist unterhalten sich die Nachbarn im nahezu unhörbaren Nuschelbereich, sodass man ungestört seinen Kartoffelbrei schaufeln kann. Nicht so heute! Natürlich.

Nachbar #1 kramte mal wieder den Sarazin aus der Klamottenkiste und pflichtete ihm natürlich bei. Zunächst ein wenig Türkenhass und binnen weniger Wortwechsel zwischen Nachbar #1, #2 und #3 waren wir bei den Sachsen gelandet. Richtig. Ich blickte stillschweigend zu Linse und er musste schon wieder grinsen wie ein hämisch dreinschauendes Honigkuchenpferd. Wir machen ja immer so unsere Witzchen über meine Aussprache.

Doch die Nachbarn - vom Beruf ehrliche Gas-Wasser-Scheiße-Wühler - schaukelten sich immer weiter hoch: Dass doch der Cousin jetzt auch schon ab und an ein wenig sächselte wenn er die Verwandtschaft besuchen war. Und dass die da unten ja eh eine -nennen wir es Klasse statt Rasse- sind. Und der wurde doch schon mit dem Radeberger getauft. Mit dem Radeberger Bier dort.

Niemand sagt was über mein Heimatbier also bellte ich quer über den Tisch "PILSNER!". Entgeistert schaute mich Papa Rohrzange an und kam grad gar nicht mehr klar, was das jetzt sollte. "Es heißt Radeeberger Pilsner. Und niemand wird damit getauft." Langsam klingelte es bei dem Blaumann, seine beiden Kollegen hatten es schon längst kapiert und waren ruhig. Er versuchte mich einzuschüchtern im Sinne von "ganz schön mutig, so ein großes Mundwerk zu haben, wenn man weiß dass man in der Unterzahl ist." Ich entgegnete ihm mit einem gesunden Stolz, aus Sachsen zu kommen und sich sowas nicht anhören zu müssen. Schlagartig fielen den Herren dann so schöne Sätze wie "Das Elbflorenz ist aber auch schön. Und Königstein! Ja und das Bier ist ja auch lecker."

Nee ist richtig. Hätten die noch drei Minuten in der Gewissheit, "sachsenfrei" zu sein, länger gewettert, hätten sie den nächsten Ossi aus dem Süden aufgeknüpft. Und nun scheiße freundlich sein. Herrlich.

Ob die Gawasch-Jungs nun zu den bildungsfernen Schichten gehören, die sich unproportional vermehren? Ich hoffe nicht ...]]>
Mon, 06 Sep 2010 17:03:40 +0200 http://www.dam-dam.de/blog/2010/09/Sachsenkeile/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/09/Sachsenkeile/
<![CDATA[Windows-Guru Steven]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Windows-Guru-Steven/ -->Heute hat Steven mal wieder durchblicken lassen, wieviel Durchblick er bei unserem Lieblingsbetriebssystem hat. Nämlich gar nicht mal sooo viel. Ich will niemanden verurteilen, der in irgendeiner Software nicht bewandert ist oder irgendwelche kleinen Tricks bei Windows nicht kennt. Ich kenne mich auch nicht überall aus und werfe im Glashaus sitzender weise grundsätzlich nicht mit Steinen.

Aber das muss sein:

[15:44:36] Steven: da?
[15:46:13] Mayo: jo
[15:47:01] Steven: kennst ein programm was desktopsymbole so annordnet wie ich es vorgebe?
[15:47:29] Mayo: windows
[15:48:26] Mayo: RMT->symbole anordnen -> haken raus bei "am raster ausrichten" und haken raus bei "automatisch anordnen"
[15:49:39] Mayo: bei win7 ist es "Ansicht" statt anordnen
[15:49:54] Steven: vista
[15:49:54] Steven: :D
[15:50:01] Steven: ach egal
[15:50:04] Steven: bekomme bald win7
[15:50:05] Mayo: is det selbe dort
[15:50:16] Mayo: das ist seit win98 oder so
[15:50:16] Steven: habe derbe probleme mit ATI
[15:50:19] Mayo: aha
[15:50:27] Mayo: was hat das mit deinen symbolen zu tun?
[15:50:54] Steven: ordnen sich links an
[15:51:05] Mayo: hat nix mit ati zu tun
[15:51:12] Steven: doch
[15:51:17] Mayo: symbole ordnest du nicht in den sys-einstellungen der graka (grafikkarte) an
[15:51:23] Steven: klluigscheißer nicht wenn dus nicht weißt
[15:51:34] Mayo: :D
[15:55:05] Mayo: steven, locker
[15:55:50] Mayo: rmt auf desktop -> "ansicht" oder "symbole anordnen" und dort nach automatischer anordnung suchen. wenn dort der haken drin ist, wird alles von links oben nach rechts unten angeordnet
[15:56:04] Steven: das meine ich nicht
[15:56:08] Steven: wir reden aneinander vorbei
[15:56:21] Mayo: schick mir doch mal nen screenshot
[15:56:57] Mayo: dabei sitzt du 80h am tag vorm pc .. ;)
[15:56:59] *** Steve hat bildschuss.jpg gesendet ***
[15:57:47] Mayo: und? sieht doch jut aus
[15:57:54] Steven: ja jetzt
[15:58:14] Steven: aber vorhin wollt ich ati treiber neu installieren, hats alles zerhauen und li angeordnet
[15:58:24] Mayo: :D
[15:58:42] Mayo: das ist nunmal so wenn du neue treiber installierst
[15:58:49] Mayo: für die ANZEIGE ;)
[15:59:04] Steven: glaube nicht dass das normal ist
[16:00:18] Mayo: doch doch

Den Log hatte ich bis hier hin auch parallel an sneids geschickt. Seine Antwort wurde natürlich gleich wieder eingefügt.

[16:00:19] Mayo: "Sneids: das der überhaupt Rechte hat ein Programm auszuführen wundert mich"
[16:00:21] Mayo: :D
[16:00:46] Steven: mit euch kann man nicht ernsthaft reden
[16:01:08] Mayo: steven, würdest du neben uns sitzen, hätten wir für deine fragen schon nen bier über den latz übergekippt
[16:01:14] Mayo: oder auf den aus-knopf gedrückt

Da merkt man mal, wieviel Zeit man so in der Druckvorstufe haben muss, wenn man sich mit der Anordnung von Desktopsymbolen beschäftigen kann.]]>
Wed, 18 Aug 2010 19:44:50 +0200 http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Windows-Guru-Steven/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Windows-Guru-Steven/
<![CDATA[Nix los.]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Nix-los/ -->Heute mal kein Blogeintrag, intressiert ja eh keinen.

Falls sich der eine oder andere gefragt hat, warum so schlechtes Wetter ist - wir haben es von unserer Tour durchs Allgäu und das Berchtesgadener
Land mitgebracht.

Zur Zeit tippen wir fleißig die Tourniederschriften ab und sichten Bilder. Es wird also bald wieder eine sagenhafte Tourbuchvorstellung geben.
Da, abgesehen vom harten Kern, keiner von euch es für nötig hält, nach Berlin zu kommen, wird der Abend bei sneids steigen.
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Wed, 18 Aug 2010 11:09:42 +0200 http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Nix-los/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/08/Nix-los/
<![CDATA[WM2010 Vuvuzela Jabulani]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/05/WM2010-Vuvuzela-Jabulani/ -->Was sind das für Zeiten, wenn man sich schon mit Eishockey die Zeit bis zum Championsleague-Finale des FC BAYERN MÜNCHEN vertreibt? Fußballarme Zeiten sage ich euch, meine fünf Mitleser sneids, Steven, Anne, Sebastian und Mutti. Glücklicherweise hat der Stern des Südens das Finale verloren. Warum glücklicherweise? So kann der Bayernblock ohne großes Triplegehabe unbeschwert in die 2010er Weltmeisterschaft gehen.

Da wieder überall im Lande schwarz-rot-goldene Geschichten passieren werden und nicht zuletzt weil das EM-Tippspiel so ein großer Erfolg war, hat dam-dam.de neben der Bundesliga, dem DFB-Pokal, dem Dönercup und der Championsleague – alles für sich bahnbrechende, emotionsgeladene Tippspiele – dieses Jahr das WM-Tippspiel am Start.

Schneller, besser, tiefer, breiter, innovativer und intuitiver als bisher zuvor präsentiert sich das Tippspiel zur diesjährigen Weltmeisterschaft in neuem Gewand und einer eigenen Adresse: Unter wm.dam-dam.de oder auch wm2010.dam-dam.de könnt ihr euch mit euren bisherigen Daten einloggen und am Tippspiel teilnehmen. Wer noch keine Zugangsdaten hat, registriert sich bitte.

Das ganze Tippspiel ist kostenlos. Zu gewinnen gibt es nichts. Vielleicht fertige ich noch einen Pokal an – aus Eierpappe.

Hier gehts zum Tippspiel
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Wed, 26 May 2010 23:21:13 +0200 http://www.dam-dam.de/blog/2010/05/WM2010-Vuvuzela-Jabulani/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/05/WM2010-Vuvuzela-Jabulani/
<![CDATA[LAST NIGHT ...]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/LAST-NIGHT/ -->Heute mal wieder ein Beitrag aus den IT-fernen Gefilden. Letztes Wochenende waren sneids und Sebastian aus dem fernen Osten bei mir in Berlin zu Besuch. Vorweg möchte ich sagen, dass man dabei gewesen sein muss, um die nachfolgenden witzigen Situationen zu verstehen. Hier nun das Resümee:

Das Wochenende fing eigentlich schon Dienstag oder Mittwoch an, als die beiden auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit waren. "Mayo kannst du mal aus 1.482 Suchergebnissen das richtige raussuchen? Wo müssen wir raus? Kaiserhof? Gesundheitsdamm?" Witzigerweise fanden wir tatsächlich eine Fahrt bis fast vor die Tür meiner Arbeitsstelle. So konnte ich die beiden direkt nach getaner Arbeit abholen. Zufälligerweise musste eine Kollegin in die gleiche Richtung und so lotste sie die beiden mit meinem Telefon die drei Meter vom Ausstiegspunkt bis zur S-Bahn. Als ich dort ankam, verpassten wir gleich mal die S-Bahn auf Grund inniger Begrüßungen. Umgestiegen werden musste wie auch weitere 20 mal dieses Wochenende in der Schönhauser Allee, dem Albertplatz Berlins, wie sneids trefflich feststellte. Dort holte ich unsere Marschverpflegung für den restlichen Abend- Geld. Für Nutten und Black Jack. Weitere vier grüne Ampeln später waren wir auch schon bei mir. Zwischendurch studierten die Ostler das Nummerierungssystem der BVG. Man kann es auf eine kurze Formel zusammenfassen: Dresdner Straßenbahnnummer + 42, zwei im Sinn und dann kürzen. Also fährt hier die 8 nicht nach Hellerau sondern die 50 nach Virchow.

Bei mir angekommen gab es endlich Pizza. Halt stopp. Stimmt es eigentlich wirklich, dass ich immer vom Hunderste ins Tausendste komme, wie sneids behauptet? Nachdem wir dann die Pizzen mit ein wenig Hopfenkaltschale heruntergespült hatten, brachten wir uns noch in Stimmung für die Rock AG im Lido. Heute hat der kleine Patrick seinen großen Auftritt! Sören war auch schon unterwegs. Sowohl mit der Bahn als auch .. Na jedenfalls hatten wir auch noch ne Stunde Fahrt vor uns. sneids war ja anfangs skeptisch, wurde aber mit Sebastians "Es gibt doch Wegbier!" innerhalb eines Wimpernschlags überzeugt. Wegbier. Das war es wohl, was Sebastian zwei Drittel des nächsten Tages im Schlafsack verbringen lies. Im Lido zahlten wir dann schlappe fünf Euro für den Eintritt. Ein Schnäppchen wie ich heute von partyerprobten Azubis erfuhr. Nichts desto trotz entwickelte sich die Party richtig gut. Es fühlte sich beinahe so an wie die legendären Abende in den Dresdner Kaschemmen: Gute Musik, das eine und das andere Getränk und ein frauenvergraulender Kuczera in Hochform. Alle Telefonnummern konnte ich von der fast kompletten Crew allerdings nicht fernhalten.

Als etwas störend empfand ich die ständigen Trinkhalme in Sörens Getränken und vor allem die Tatsache, dass die nacheinander auflegenden DJs die selben Lieder spielten. Es kam wirklich zwei mal das eine Lied von den Strokes das so geht "LAAAST NIGHT...." Das war dann auch unser Motto für das restliche Wochenende. Als es dann fast hell wurde sind wir los. Natürlich holten wir uns noch einen Döner. Ein uns angebotenes Päckchen Koks hätte den Abend fast noch abgerundet. Stichwort Vergewaltigungsdroge. Aber wir hatten Sebastian ja auch so am nächsten Tag ca. 8 Stunden im Wachkoma für uns.

Samstag ging es dann nicht ins Stadion. Glücklicherweise. Am Ende wären wir wohl noch verhaftet worden. Stattdessen waren wir gemütlich in der Kneipe. Ich trank mein zweites Konterbier und Mainz siegte. Ein erfolgreicher Nachmittag. Vor dem Abendspiel sind wir dann noch zum Marienburger gegangen, um den leckersten Burger der Welt zu essen. Die beiden waren recht angetan, wobei Sebastian meinte, dass das JimBeams in Dresden auch leckere Burger haben soll, was, wie ich denke, aber wohl nur ein Gerücht ist.

Nachdem die Bayern dann auch wieder Dusel hatten gingen wir enttäuscht nach Hause und zelebrierten unseren Zockerabend. Als wir dann aber noch eine DVD einlegten, war ich nach fünf Minuten weggepennt. Mir fehlte einfach das Adrenalin der letzten 24 Stunden.

Sonntag schauten wir dann alle mehr oder weniger gebannt der Formel 1 zu. Ich habs aus Interesse geschaut, Sebastian wegen Schumi und sneids weil der Fernseher so groß ist und man schwer vorbei schauen kann. Dann war das witzige Wochenende leider auch schon wieder fast vorbei. Ich schaffte die Jungs wieder zum Gesundheitsdamm. Ja, Berlin ist eigentlich so klein, dass es nur einen Bahnhof gibt. Als ich die beiden dann angeschnallt und die Tür zu gemacht hatte, wurde mir ein wenig eng ums Herz. Erstens weil Sebastian sofort wieder einschlief/komatös wurde, zweitens weil ich unendlich viel Geld an dem Wochenende verbraten hatte und drittens weil es wegen zweitens wohl nicht gleich wieder zu so einem legendären Zusammentreffen kommen wird.

Das einzige was noch fehlte um die Crew und somit das Wochenende perfekt zu machen, war Steven. DAS einzige? Naja, in gewisser Weise schon. Bilder gibt es aus Sicherheitsgründen keine.
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Mon, 15 Mar 2010 21:43:14 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/LAST-NIGHT/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/LAST-NIGHT/
<![CDATA[nikeID dam dam]]> http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/nikeID-dam-dam/ -->Letzte Woche sind sie gekommen. Meine NikeIDs. Nike hatte auf Facebook zu einer Aktion namens "Inspiration is everywhere" aufgerufen. Hierzu mussten die Aufkleber in Form eines Nike-Schuhs an möglichst ausgefallen bzw. urbanen Plätzen plaziert und fotografiert werden. Die besten Bilder wurden mit einem Gutschein von nikeid.com prämiert. Auf der Internetseite kann man sich seinen individuellen, bunten, abgedrehten Schuh nach seinen eigenen Wünschen stylen.

Ich hab übrigens gewonnen. Lange musste ich nicht überlegen, wie die Schuhe aussehen sollen. Sie sollten nicht gerade gelb/lila und noch neonfarben sein, aber auch nicht zu schlicht. Also fiel die Wahl auf DIE mayokompatible Farbe - grün.]]>
Mon, 08 Mar 2010 20:26:04 +0100 http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/nikeID-dam-dam/ mayospacken@googlemail.com (Mayo) http://www.dam-dam.de/blog/2010/03/nikeID-dam-dam/